Veröffentlicht in Alltag

Besuch in der Stadt mit D

Gestern Nachmittag hat uns ein Studienkollege von Papa in die hässliche Nachbarstadt eingeladen. Als Kölner Jung, der auch noch an Karneval geboren ist, meide ich diese Stadt eigentlich, aber Einladungen sollte man nicht ablehnen.

Also fuhren wir am Nachmittag nach D….d…. Am Vormittag musste Mama arbeiten, ihre Schule hatte Tag der offenen Tür. Das muss ziemlich verrückt sein, denn Mama brachte am Freitag eine riesige Stellwand mit nach Hause, die wir dann gemeinsam dekorierten. Ich verstehe immer noch nicht so ganz, warum Mama einen solchen Aufwand betreibt und die Stellwand mit nach Hause brachte, aber Mama meinte, es kann vorkommen, dass diese Stellwand in der Schule geklaut wird. Wer klaut denn Stellwände????

Ich verbrachte den Vormittag also mit Papa, während Mama mit ihrer Stellwand in die Schule fuhr. Eigentlich ist es gut, dass sie gestern gearbeitet hat, denn nun hat sie Karneval frei und kann auf meine Kindergartenparty gehen. Ich unterhielt also Papa, spielte mit ihm Zug, ging mit ihm einkaufen und passte auf, dass er keinen Blödsinn machte.

Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Auto nach D….d…, ehrlich gesagt, war die Stadt gar nicht so hässlich. Mir hat es sogar sehr gut gefallen. Wir gingen zum Beispiel zum Mediahafen und sahen das Hundertwasserhaus.

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