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Ein Arbeitstag im Ministerium

Am Freitag hatte mein Kindergarten wegen eines pädagogischen Tages geschlossen. Nebenbei erwähnt, hoffe ich, dass meine Erzieherinnen diesen sinnvoller nutzen als Mamas verrückte Schule. Dort geht man nämlich am pädagogischen Tag in die Bowlinghalle?????

Da ich nicht in den Kindergarten konnte, fuhr ich mit Papa zur Arbeit. Dies hatte ich mir selbst ausgesucht und die Entscheidung fiel vor allem wegen der Türen. Bei Papa kann man nämlich die Türen mit einer Chipkarte aufmachen und das gefällt mir so gut, dass ich gerne zu Papa fahre. Außerdem ist es bei Papa etwas ruhiger. Er hat ein eigenes Büro und es ist nicht so laut und chaotisch wie bei Mama.

Papa und ich fuhren bereits gegen sieben Uhr morgens los, um nicht im Stau zu stehen. Zuerst besuchten wir den Bäcker und deckten uns mit Käsebrötchen und belegten Brötchen ein. Im Anschluss daran musste Papa ein wenig arbeiten. Er schrieb einen Vermerk, ebenso wie sein Chef, und da alle Vermerke schrieben, malte ich einen Vermerk. Nach getaner Arbeit wurden die geschriebenen Vermerke Korrektur gelesen, aber darauf hatte ich keine Lust und guckte daher Paw Patrol. Ich entwarf da zusätzlich ein Bürohauskonzept am White Board von Papa. Um zwölf Uhr gingen wir gemeinsam in die Kantine. Ich aß einen Obstsalat und Papa einen Salat. Gesund, nicht wahr? Dann unternahmen wir noch einen Spaziergang auf dem Campus. Im Anschluss daran arbeiteten wir noch ein wenig und gegen 13 Uhr fuhren wir nach Hause. Mama war nämlich von der Anstalt zurück und konnte auf mich aufpassen. Papa schrieb daher alle weiteren Vermerke von zu Hause aus.

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Interview mit Mathilde

Aus aktuellem Anlass habe ich ein Interview mit Mathilde geführt. Für alle die Mathilde nicht kennen, sie ist eine Plüschpuppe und wohnt bei uns im Haus in der obersten Etage. Mathilde sieht sich als Expertin für Seuchen, Viren und Bakterien. Sie hat zahlreiche Doktortitel, unter anderem über die Funktionsweise des Menschen und seines Körpers. Ich persönlich hätte lieber ein Interview mit meinem neuen Fahrrad geführt, aber Mathilde drängte sich förmlich auf. Ich erhoffe mir durch das Interview etwas Ruhe und Abstand…

Liebe Mathilde, du sagst von dir selbst, du seist Expertin für Viren. Für wie gefährlich hälst du das Corona Virus?

Ich sehe mich nicht als Expertin, ich bin eine Expertin und daher weltweit sehr gefragt. Ich als Plüschpuppe bin von all den Viren nicht betroffen und bin daher sehr bedeutsam.

Zurück zu meiner Ausgangsfrage: Für wie gefährlich hälst du das Virus?

Es ist sehr wichtig, dass jemand die weltweite Koordination der Pandemie übernimmt, jemand wie ich, der mit Kompetenz und Immunität agieren kann. Es ist für mich erstaunlich, wie schnell die menschlichen Wesen krank werden, wie schnell sie Husten und niesen. Dies ist ein Feld, welches noch erforscht werden muss…

Zurück zu meiner Ausgangsfrage…für wie

Du hast mich unterbrochen und man unterbricht eine Puppe wie mich einfach nicht. Meine Erläuterungen sind von immenser Wichtigkeit und….

Hallo, hier kommt das Wutmonster. Ich möchte gerne an diesem Interview teilnehmen.

Warum jetzt dieses Wutmonster und stört mich ebenfalls in meinen Ausführungen….

Ich beende nun das Interview und suche schnell Mama oder Papa. Ich lasse euch beide kurz alleine…

Ihr merkt es selbst, das Interview ist leider nicht gut gelaufen. Zum Glück bin ich das Wutmonster schnell wieder losgeworden. Meine Eltern helfen mir dabei. Es streitet sich immer noch mit Mathilde.

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Bopparder Traumschleife

Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstücksbuffet im Hotel. Wir saßen direkt am Fenster und genossen den Ausblick auf den Rhein. Zusätzlich unterhielt ich das gesamte Restaurant, denn an einem anderen Tisch gab es ein Geburtstagskind und ich war schon ganz gespannt. Die Kellner hatten den Tisch sehr liebevoll dekoriert, aber das Geburtstagskind kam einfach nicht. Wie kann man an seinem Geburtstag länger als sieben Uhr schlafen?

Nach dem Frühstück suchten wir Papas Zimmerkarte. Diese hatte er irgendwie verloren. Das Hotel war aber sehr nett und wir mussten gar nix bezahlen. Gegen zehn Uhr checkten wir aus und fuhren zum Startpunkt der Tageswanderung: eine Bopparder Traumschleife. In Rheinland-Pfalz werden nämlich besonders schöne Rundwanderwege als Traumschleife bezeichnet und Papa fand bei Koomot die Traumschleife namens Rheingoldschleife. Der Wanderbeginn war sehr windig und etwas chaotisch, da wir durch den Matsch und Schlamm laufen mussten. Es wurde aber schnell besser und so wanderten wir zuerst durch die Weinberge und später durch Wälder und über Felder. Immer wieder hatten wir einen tollen Ausblick auf den Rhein und später auch auf die Marksburg und auf Braubach. Braubach ist ja unser Lieblingsziel am Rhein und ich freue mich jetzt schon auf das Männerwochenende mit Papa. Wir werden dann wieder direkt am Rhein übernachten und am nächsten Tag mit Mama im „Goldenen Schlüssel“ essen.

Nach getaner Wanderung fuhren wir zurück nach Hause und ich bekam leider Asthma, bzw. meine Atemnot. Wir inhalierten zwar den gesamten Tag mit Salbutamol, dennoch blieb mir abends mehrmals die Luft weg. Zum Glück benötigte ich kein Cortison und durch das Sauerstoffmessgerät konnten wir auch immer meine Werte überprüfen. Papa schlief daher die gesamte Nacht sehr schlecht, da er immer wieder meine Werte maß und auch mit mir inhalierte. Mama schlief in meinem Zimmer, damit ich mir Platz im Bett hatte. Am nächsten Morgen ging es mir aber zum Glück schon wieder besser und ich hatte keine Atemnot mehr.

Blick auf Boppard
Habt ihr Lust etwas in meiner Minibar zu bestellen?

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Eine Nacht in Boppard

Am Freitag Nachmittag fuhren wir nach Boppard am Rhein. Papa hatte dort einmal ein Seminar und ist seitdem begeistert von der Stadt. Daher freuten sich Mama und ich auf den Kurzurlaub. Ärgerlicherweise hatte ich mich schon wieder erkältet und war daher etwas unwirsch. Wir beschlossen aber, uns nicht die Laune verderben zu lassen und außerdem hatte ich noch eine Vielzahl von morgendlichen Terminen. So musste ich in die Frechener Bibliothek und meine Gesellschaftsspiele zurückbringen und ich musste zum Friseur. Das alles mit laufender Nase, meine Laune war daher nicht die allerbeste und Mama bekam es ab. Papa musste nämlich noch arbeiten. Er arbeitete aber von zu Hause und machte bereits um 14 Uhr Schluss. Dann fuhren wir auch direkt nach Boppard. Mama lotste uns geschickt an einem Stau vorbei und meine Laune besserte sich etwas. Wir checkten in unser nettes Hotel ein, ein Wellnesshotel direkt am Rhein. Ich kann es nur empfehlen. Es ist sehr mondän und im Aufzug gibt es sogar ein Sofa. Papa zeigte uns die Innenstadt von Boppard und ich fuhr mit Jule. Jule ist wirklich schnell und ich kann mittlerweile hervorragend Bremsen und Kurven fahren. Trotzdem vermisse ich noch immer Babybulls. Ich hoffe, es geht ihm bei seiner neuen Familie gut.

Um 18 Uhr luden meine Eltern mich in das Restaurant Römerburg ein. Die Kellner trugen witzige Leichtfliegen und waren sehr freundlich. Außerdem schmeckte das Essen hervorragend. Ich aß sogar einen Nachtisch, ein leckeres Vanilleeis mit Schokolade und warmen Kirschen. Ich kann also nicht nur Boppard empfehlen, sondern auch das Restaurant Römerburg.

Den späteren Abend verbrachten meine Eltern abwechselnd im Wellness-Bereich und wir alle schliefen bereits um neun Uhr abends ein. Zum Glück blieb mir der Husten erspart, so dass ich ruhig schlief, wenn auch stark erkältet.

Jule und ich in Boppard
Unser Hotel
Leckeres Abendessen
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Karneval 2020

Die fünfte Jahreszeit ist in Köln immer ein Erlebnis. Überall wird gefeiert und zusätzlich haben wir immer mehrere Tage frei. Am Donnerstag feierten wir alle an unterschiedlichen Orten. Ich feierte als Känguru im Kindergarten, Mama als pinke Lady in der Schule und Papa als Rettungsschwimmer im Ministerium. Mama hatte vermutlich am wenigsten Spaß, denn sie musste in einer lauten Schülerdisco Aufsicht führen, während ich im Kindergarten am Buffet aß und Papa im Ministerium mit seinen Kollegen Kölsch trank.

Um elf Uhr holte Mama mich Mama vom Kindergarten ab. Ich tanzte aber noch mit meinen Kinderartenfreunden und so musste Mama noch ein wenig warten. So fuhren wir erst gegen 12 Uhr mit dem Zug nach Bonn, um Papa zu besuchen und um das Auto zurückzufahren. In Bonn gingen wir noch kurz auf die Party von Papa und tanzten zu lauter Karnevalsmusik. Ich war aber schon etwas müde vom Kindergarten und daher fuhren wir auch bald mit dem Auto nach Hause. Den Nachmittag verbrachten wir dann zu Hause. Papa war müde vom Bier, ich müde vom Kindergarten und Mama müde von der Schule. Trotzdem aßen wir am Abend noch Hotdogs. Das war aber irgendwie ekelig. Nächstes Jahr wünsche ich mir wieder Papas Kölsche Buffet.

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Ich habe Geburtstag

Ich bin fünf Jahre jung. Verrückt, oder? Ich habe einen tollen Tag, denn Mama hat heute zum Glück frei und Papa ist ebenfalls später zur Arbeit gefahren. So konnten wir ohne Zeitdruck frühstücken und Geschenke auspacken. Gegen sieben Uhr weckten mich Mama und Papa mit Gesang und wir gingen runter ins Wohnzimmer. Dort warteten fünf Geschenke auf mich, welche ich neugierig auspackte. Folgendes habe ich bekommen: 1) das neue Fahrrad namens Jule 2) Walkie-Talkies 3) Autostraßen aus Filz 4) eine Polizeistation von Playmobil und 5) einen Polizei-Hubschrauber von Playmobil. Das Highlight ist die Polizeistation, diese habe ich mir schon länger gewünscht, aber auch die anderen Sachen gefallen mir gut.

Nach dem Frühstück hat mich Mama in den Kindergarten gefahren. Da wir das Kaktuseis mitnehmen mussten, bin ich nicht mit Jule gefahren. Mama versprach mir aber, mich mit Jule abzuholen. Im Kindergarten wurde ich bereits erwartet und meine Erzieherinnen haben mir ganz lieb gratuliert. Ich habe eine Krone bekommen und auch ein kleines Geschenk. Außerdem gab es einen Geburtstagskreis und alle haben für mich gesungen. Total lieb, oder? Ich habe noch an alle Kinder Kaktuseis verteilt und gegen 14 Uhr hat mich Mama mit Jule abgeholt.

Papa kam bereits um 15 Uhr nach Hause und hat mit mir die Polizeiwache aufgebaut. Das hat wirklich lange gedauert, aber es lohnt sich. Sie hat sogar ein Gefängnis! Nun genieße ich den Geburtstagsabend und darf sogar länger aufbleiben. Morgen kann ich nämlich ausschlafen, da Papa einen Termin in Köln hat.

Mein Geburtstagstisch
Aushang im Kindergarten
Meine erste Fahrt mit Jule

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Willkommen Fünf, ich warte auf dich….

Noch einmal schlafen und ich werde fünf Jahre alt. Ist das nicht verrückt? Es ist auch das erste Mal, dass ich das alles klar richtig verstehe. Ich weiß, dass ich morgen ein Jahr älter werde und ich weiß, dass morgen der Tag sein wird, an dem ich Geschenke bekomme und im Mittelpunkt stehe. Vor einem Jahr war das noch nicht so und ich kannte auch den Geburtstagsablauf im Kindergarten noch nicht. Mittlerweile bin ich sehr routiniert und habe schon einen Geburtstag im Kindergarten gefeiert. Ich weiß also, dass ich eine Krone bekomme, Eis verteilen darf und mir ein Spiel aussuchen darf.

Natürlich blickt man an seinem Geburtstag auch ein wenig traurig zurück auf das letzte Lebensjahr, denn das ist ja nun vorbei. Etwas traurig bin ich zum Beispiel, denn wir verkaufen meine beiden Fahrräder. Rocky ist bereits verkauft und Babybulls wird heute Nachmittag abgeholt. Ich bin zu groß für Babybulls geworden und nehme daher Abschied von ihm. Was haben wir doch für tolle Touren unternommen? Wir sind im Sommer zu Kindergarten gefahren, wir waren auf Usedom und an der Müritz oder aber in Frankreich.

Ihr seht mein fünftes Lebensjahr (also mit vier Jahren) war sehr erlebnisreich. Der Campster kam zum Beispiel zu uns in die Familie und wir unternahmen tolle Ausflüge und Reisen. Der Kindergarten gehört außerdem fest dazu. Ich gehe weiterhin unheimlich gerne in den Kindergarten und habe das Zeichnen und Malen für mich entdeckt. Natürlich spiele ich auch gerne Gesellschaftsspiele, so sehr dass Mama schon meckert. Sie muss jeden Tag mit mir Monopoly spielen und hört gar nicht mehr auf, sich zu beschweren. Was ist daran so schlimm?

Was leider nicht wirklich besser geworden ist und umbedingt besser werden muss, sind all die nervigen Bronchitis und Hustenanfälle. Aktuell inhaliere ich wieder Cortison und wir alle hoffen, dass es mich stabilisiert und ich endlich weniger schlimm huste, wenn ich einen Infekt habe. Alle sagen, dass die Infekte weniger werden, bisher merken wir leider nicht viel davon und auch Papa ist aktuell schwer von diesen Kindergarteninfekten geplagt. Oder ist es Mama, die all die Viren aus der Schule anschleppt? Egal, ich wünsche mir für das neue Lebensjahr, dass es besser wird!

Insgesamt war es aber eine tolles viertes Jahr, voller schöner Momente, die ich alle in meinem Blog nachlesen kann. Ich werde ihn auch in nächsten Lebensjahr weiterschreiben, als Erinnerung für uns.

Also liebe Fünf. Ich erwarte dich und bereite gleichzeitig alles vor. So habe ich mit Mama Muffins gebacken und mit Papa Geburtstagskarten für meine Flamingoparty gestaltet. Diese feiere ich aber erst nach Karneval….

Hier seht ihr meine Einladungen. Ich habe sie selbst gemacht. Die Adresse und das Datum habe ich allerdings geschwärzt. Im Internet muss man vorsichtig sein, wisst ihr!

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Auf dem Bildungskongress

Mama hat heute einen Bildungskongress in Köln besucht. Es ging um den Einsatz von neuen Medien im Unterricht. Ursprünglich wollte sie diesen Kongress mit einer Kollegin besuchen, aber diese ist abgesprungen. Das war aber kein Problem, denn Papa und ich sind dafür mitgekommen. Wir haben Mama tatkräftig unterstützt und haben fleißig Lehrwerke begutachtet, Kaffee und Apfelschorle getrunken und seltsame Smoothies probiert. Ansonsten liefen auf der Messe ziemlich viele Lehrer herum. Witzigerweise gab es bei der Eingangskontrolle ein paar Probleme. Mama fand nämlich ihr Ticket nicht und durfte daher nur ausnahmsweise auf das Gelände. Papa hatte ja das Ticket der Kollegin und ist ohne Probleme hineingekommen. Er hat sogar eine Teilnahmebescheinigung bekommen, im Gegensatz zu Mama ;-).

Im Anschluss an den Bildungskongress sind wir bei besten Wetter in den Rheinpark spaziert. Allerdings mussten wir erst einmal das gesamte Messegelände umrunden. Papa wollte sich hierfür einen Roller ausleihen und mich mitnehmen, aber ich wollte es nicht. Es ist schließlich nicht erlaubt zu zweit mit einem Roller zu fahren. Ich bin generell sehr regelkonform und verstehe zum Beispiel überhaupt nicht, warum Mama geblitzt worden ist und nun eine Strafe bezahlen muss??? Das ärgert mich! Also sind wir gelaufen und nicht zu zweit Roller gefahren.

Der Spielplatz im Rheinpark war toll, ich bin mit Mama gerutscht und auf dem Abenteuerparcours geklettert. Am Ende ist Papa noch auf das große Klettergerüst geklettert. Mama hat das sehr bewundert und sie hat viele Fotos von Papa gemacht. Da wurde ich wieder wütend. Mama soll Papa nicht bewundern!

Zum Abschluss des Tages waren wir noch im Kölsche Boor. Dieses Mal habe ich kein Glas kaputt gemacht, und es war wie immer sehr nett. Und ja, Papa geht es wieder gut. Wer auf Klettergerüste klettern kann, ist wohl wieder gesund….

Im Rheinpark, noch klettern wir in Harmonie und Einheit
Vollkommen unspektakulär… Papa klettert
Mutig klettere ich auf die höchsten Berge und Hügel
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4 von 12 im Februar

Es hat heute leider nicht für 12 Fotos gereicht, irgendwie war ich zu beschäftigt. Daher heute nur vier Fotos..

Heute morgen konnten wir zu dritt ausschlafen. Papa war noch immer krank und blieb daher zu Hause. Mama hatte erst zur dritten Stunde: es gab also Kekse und Kaffee im Bett.

Seit letzter Woche leider wieder Alltag. Ich muss Cortison inhalieren. Nervig, aber notwendig.

Eine meine Lieblingsbeschäftigungen im Februar: Monopoly spielen. Ich bin natürlich die Bank und möchte immer das Wasserwerk und das Elektrizitätswerk kaufen. Mama möchte immer die Goethestraße kaufen, Papa den Opernplatz oder die Museumsstraße.

Ebenso alltäglich: Papa bekocht uns mit leckerem Essen. Heute gab es Lachs mit Reis und Weißkohlsalat:

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Nun hat es Papa erwischt

Ursprünglich wollten wir am Wochenende zu Oma und Opa nach Diepholz fahren. Ich hatte mich schon gefreut, denn Oma kocht immer lecker, ich kann mit Opa in den Garten gehen oder mit Mama und Papa durch Diepholz bummeln. Doch ärgerlicherweise wurde daraus nix und dies hat drei Ursachen:

1) Am Freitag waren meine Sauerstoffwerte beim Kinderarzt immer noch sehr schlecht. Ich musste daher am Abend noch einmal Cortison nehmen und auch wenn es mir besser ging, so riet man uns doch von einer Reise ab.

2) Papa hat sich angesteckt und hat nun ebenfalls eine schwere Bronchitis. Ihm geht es wirklich nicht gut und er hustet richtig viel Schleim aus. Gestern hatte er auch schlimme Gliederschmerzen und erst heute Abend geht es ihm ein wenig besser.

3) Der Sturm Sabine wütet über NRW und wir sind froh, nicht auf der Autobahn zu sein. Es weht nämlich wirklich stark und unser Grill ist bereits von der Terrasse geweht. Wir haben daher heute Abend wirklich alles in unsere Garage oder in unser Gartenhaus gestellt.

Insgesamt war unser Wochenende öde. Ehrlich gesagt, nerven wir uns mittlerweile auch. Seit Donnerstag Nachmittag hängen wir im Haus aufeinander und immer ist jemand krank. Ich muss mich noch sehr schonen und kann keine wilden Sachen machen. Papa ist ebenfalls schwer angeschlagen und Mamas Fuß ist zwar gut, aber ebenfalls noch nicht wiederhergestellt. Wir sind also alle drei schwer angeschlagen. Ein gebrochener Zeh, eine Bronchitis und eine Lungenentzündung.

Trotzdem versuchen wir das Beste daraus zu machen. Mama hat mit mir heute morgen eine Schatzsuche veranstaltet und am Nachmittag haben Papa und ich geknobelt und gerätselt. Papa hat zum Beispiel Bilderrätsel entworfen. Außerdem habe ich Mama dabei geholfen, ihre Schulunterlagen auszusortieren. Wir haben wirklich viel weggeworfen. Morgen will Mama weitermachen, denn der Sturm soll ja noch heftiger werden.

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