Veröffentlicht in Alltag

Blogpause

Ich habe lange nicht mehr geschrieben und bitte dies zu entschuldigen. Aber es hat mehrere Gründe. Der wichtigste Grund vielleicht zuerst: anfangs dachte ich naiverweise, dass diese Corona-Sache etwas ist, dass bald wieder vorbei ist. Ich habe einfach nicht realisieren wollen, dass dieses Virus wohl erst einmal bleiben wird. Es ist daher nicht möglich, täglich von meinen Erlebnissen zu berichten, denn diese verrückte Zeit wird lange verrückt bleiben, und irgendwie müssen wir zu einem neuen Alltag zurückkehren. Aus diesem Grund schreibe ich nun auch nicht mehr täglich.

Zusätzlich war in der letzten Woche das Wetter einfach traumhaft und das hat mich faul gemacht. Wir haben das gute Wetter genossen, waren viel im Garten und haben schon so viel gegrillt, dass wir vermutlich im Juni genug von Grillen haben.

Außerdem muss Mama ab morgen wieder zur Schule. Noch muss sie sehr unregelmäßig dort hin, da nur die 13er und 10er wieder in der Schule sind, aber dies wird vermutlich bald zunehmen, wenn andere Klassen folgen. Mama war also tatsächlich die letzte Woche wieder ein wenig mit Unterricht beschäftigt und trifft morgen das erste Mal auf ihre Schüler, im neuen Alltag.

Es hat sich also viel verändert. Ich war heute mit Mama einkaufen und wir haben alle Masken getragen. Dies ist seit heute Pflicht. Zusätzlich desinfizieren wir uns dort mehrfach die Hände und überall sind Glasscheiben angebracht. Vermutlich wird es bald normal sein, aber noch ist es neu und ungewohnt.

Auch in Mamas Schule wird alles neu sein. Sie wird eine Maske tragen, alle Schüler werden alleine an Tischen sitzen und man hält überall Abstand. Irgendwann wird auch das normal sein, aber ich weiß, dass Mama dies immer noch befremdlich findet.

Dann werden sich Papa und Mama an sofort mit meiner Betreuung abwechseln müssen. Bisher war ja Mama durchgehend für mich da und hat mich gut unterhalten. Morgen muss ich mich das erste Mal morgens über eine längere Zeit alleine beschäftigen, da Papa ja arbeiten muss und Mama in der Schule. Ich bin gespannt, wie das klappt. Aber ich verspreche euch, ich werde mir die größte Mühe geben!!!

Unser Wohnzimmer: ein weiteres Spielzimmer von mir 😉
Veröffentlicht in Alltag, Wandern

Tag 35: Wieder geht es an sie Sieg wandern

Das Wetter war wieder gut und so fuhren wir ein weiteres Mal an die Sieg, um den Pulvermühlenweg zu wandern. Papa machte wieder leckere Sandwich und wir hatten auch leckere Getränke mit. So stand einer schönen Wanderung nix mehr ihm Weg.

Anfangs liefen wir sehr lange durch Dörfer. Daher war die Wanderung auch nicht ganz so schön, wie die vorherigen. Später wanderten wir aber durch ein einsames und sehr ruhiges Tal, die entschädigte für die Stadttour. Unterwegs gab es immer wieder Informationen zu einer alten Pulver-Mühle. Damals wurde dort wohl Munition hergestellt. Nach 13 Kilometern erreichten wir unser Auto. Mama und Papa waren wirklich ein wenig müde. Die Tour war wohl doch etwas anstrengender als vorherige Touren. Daher stärkten wir uns abends bei unserem Stammgriechen, dem Pano. Ab morgen machen übrigens wieder die Geschäfte auf. Das ist dringend notwendig. Ich brauche nämlich neue Hosen. Alle meine Trainingshosen sind mir zu klein geworden. Außerdem haben sie Löcher bekommen!!!

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Tag 34: Wir warten auf den Regen

Die Coronakrise bestimmt aktuell unsere Nachrichten und dies ist verständlich. Schließlich gibt es so viele Veränderungen, so viele Dinge, die man nicht vorhersehen kann und so viel Ungewissheit. Trotzdem darf man nicht vergessen, es hat seit Wochen nicht mehr geregnet. Im Prinzip ist es seit dem Lockdown trocken, also seit vier Wochen. Dies ist gut für uns Kinder, denn so können wir wenigstens an die frische Luft und in den Wald. Aber für die Natur sieht es nicht gut aus und mittlerweile sieht man dies auch schon, wenn man – wie wir – viel in der Natur ist. Insofern freuten wir uns am Samstag auf ein wenig Regen, der allerdings nicht kam. Ab und zu tröpfelte es ein bisschen, aber das war es auch schon. Wir blieben am Vormittag zu Hause und Mama und Papa spielten abwechselnd mit mir. Erst fuhr Mama eine Runde mit Bulls, später fuhr Papa eine Runde mit Elfie. Ich war dafür den ganzen Vormittag mit der Hasenparty beschäftigt. Diese sollte nämlich am Nachmittag stattfinden. Papa und ich bastelten zum Beispiel für die Kuscheltiere Verkleidungen. Am Abend gab es übrigens den ersten Spargel.

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Die Tage 31 bis 33: tolles Wetter und ich bin schreibfaul

Nach einer kleinen emotionalen Krise am Dienstag haben Mama und ich uns zusammengerauft und drei sehr gute Tage miteinander verbracht. Das lag natürlich auch am guten Wetter. Aber seht selbst, ich habe einige Fotos zusammengestellt, da ich schreibfaul bin. Für das Wochenende verspreche ich aber Besserung:

Mittwochs ist bei uns Reibekuchentag. Hüpfpferd liebt die Reibekuchen, genau wie ich auch!
Am Mittwoch Nachmittag traf ich mich mit einer Kindergartenfreundin. Wir haben beschlossen, meine sozialen Kontakte etwas zu öffnen. Kinder brauchen Kinder. Meine Freundin und ich waren im Wald unterwegs.
Am Donnerstag hat Papa von zu Hause gearbeitet und wir haben für die Kuscheltiere im Garten ein Zelt aufgebaut.
Mama und ich haben sogar für die Kuscheltiere gegrillt. Es gab gegrillte Steine
Und am Nachmittag war ich mit Mama im Königsdorfer Wald klettern. Das war toll!
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Tag 30: ein langweiliger Tag und ein Streit mit Mama

Heute war der Tag nicht schön. Dies hat mehrere Ursachen. So ist es wieder kalt geworden und wir konnten daher nicht in den Garten. Dann hat Papa wieder angefangen zu arbeiten und bei Mama und mir kehrte wieder langweiliger Alltag ein. Wir sind uns beide einig, wir vermissen den Alltag. Heute haben wir das beide gespürt. Mama war häufig sehr unmotiviert, das habe ich natürlich gespürt und umgekehrt hatte ich wenig Lust auf notwendige Dinge. So musste geputzt werden, wir mussten einkaufen und Mama wollte einen Fahrradkorb bei einer Frau in Horrem abholen. Zu allen drei Sachen hatte ich keine Lust und da ist Mama wirklich der Kragen geplatzt. Normalerweise schimpft Mama so gut wie nie mit mir, aber während der Coronazeit ist das anders. Ich kann das verstehen, mir geht es ja nicht anders. Heute habe ich zum Beispiel einen Wutanfall bekommen, weil eine Schiene meiner Eisenbahn nicht gepasst hat.

Aber zurück zu unserem Streit. Mama war richtig sauer auf mich und hat gesagt, dass sie nun gar nicht mehr mit mir spielen würde, wenn ich sie nicht mehr bei ihren Sachen unterstütze. Das habe ich zuerst nicht eingesehen. Mama hat das noch wütender gemacht und wir haben über zwei Stunden nicht miteinander gesprochen. Ich habe seelenruhig gespielt und mich weiterhin geweigert, einkaufen zu fahren und den Korb abzuholen. Papa hat das sehr fasziniert. Anscheinend habe ich Mama sehr lange die Stirn geboten – das sagt man doch so, oder?

Irgendwann gegen 14 Uhr haben wir uns aber doch wieder vertragen. Das war richtig schön und wir haben lange gekuschelt und uns gegenseitig getröstet. Streit ist wirklich blöd und tut weh.

Ich bin dann mit Mama nach Horrem gefahren und wir haben den Fahrradkorb abgeholt. Anschließend waren wir noch einkaufen und dann haben Mama und ich Polizei gespielt und Fahndungsfotos erstellt. Es war also alles wieder gut. Für morgen haben wir uns beide vorgenommen, uns besser zu vertragen. Das haben wir heute Abend im Bett noch einmal besprochen!

Am Abend hat Papa dann noch mit mir Polizeisport gemacht. Ich bin mit Jule gefahren und er ist gelaufen. Wir sind insgesamt fünf Kilometer gefahren. Morgen muss Papa wieder arbeiten. Außerdem soll die Bundesregierung verkünden, wie es mit der Coronasituation weitergehen wird. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich möchte. Ich möchte wieder in den Kindergarten, aber ich habe auch Angst vor dem Virus. Eigentlich möchte ich, dass alles so wird, wie es vor Corona war, aber das geht ja nicht.

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Tag 27 bis 29: Osterfeiertage- wir feiern das erste Mal Ostern zu Hause, und ohne Oma und Opa

Ich habe ein wenig Osterurlaub gemacht und daher drei Tage nicht geschrieben. Selbstverständlich bin ich zu Hause geblieben und bin nicht verreist! Trotzdem war es ein wenig wie Urlaub, denn das Wetter war traumhaft und Papa hatte Urlaub. Am Samstag blieben wir auch tatsächlich zu Hause. Das heißt, wir gingen nicht wandern oder Fahrradfahren. Wir genossen das schöne Sommerwetter und Mama und Papa unternahmen eigene Fahrradtouren. Am Vormittag fuhr Papa seine Standard-Rennradtour. Sie ist circa 50 Kilometer lang und führt von Königsdorf nach Elsdorf und dann über Horrem zurück zu uns. Mama und ich putzten währenddessen im Erdgeschoss die Fenster, schließlich sollte es dem Osterhasen gefallen. Am Nachmittag fuhren wir Mama nach Worringen, da sie von dort aus den Kölner Randkanal Radweg fahren wollte. Dies ist ein Radweg, der direkt bei uns an der Haustür beginnt und dann bis nach Worringen führt. Papa und ich setzten sie bei Lidl in Worringen ab und fuhren noch kurz an den Rhein. Das war ganz nett, aber eigentlich wollte ich ja keinen Ausflug machen.

Am Sonntag kam dann am Vormittag der Osterhase. Vorher hatten Mama und Papa noch ein leckeres Brunch vorbereitet. Es schmeckte aber nicht ganz so gut wie bei Oma und Opa. Wir wurden daher alle drei kurz traurig, denn wir hätten wirklich gerne Ostern in Diepholz gefeiert. Zum Glück kam der Osterhase dann vorbei und brachte mir wirklich tolle Geschenke. Ich bekam einen neuen Rucksack, ein Puppenhaus, ein Polizeirätselheft, sechs Sanduhren mit unterschiedlichen Zeiten und jede Menge Süßigkeiten. Ich glaube, der Osterhase war dieses Jahr besonders spendabel, da ja Coronazeit ist.

Am Nachmittag fuhren wir noch an die Gymnicher Mühle und unternahmen eine kleine Wanderung. Die Gymnicher Mühle kann ich als Naherholungsziel nur empfehlen. Es gibt dort tolle Wandermöglichkeiten und viele Fahrradwege. Wir wanderten aber nur vier Kilometer und die Tour war eher langweilig. Ich glaube, die anderen Touren sind besser. Wir machten eine Rast an der kleinen Erft und Mama wäre dort fast im Matsch versunken. Das kommt davon, wenn man unvorsichtig ist!

Am Montag blieben wir am Vormittag zu Hause. Es regnete nämlich etwas und war auch kalt. Daher räumten Mama und Papa im Keller auf und ich spielte im Wohnzimmer mit meinem neuen Rucksack Schule. Dies ist mein aktuelles Lieblingsspiel. Mein Lieblingsfach ist übrigens Mathematik ;-). Mama und Papa fanden im Keller jede Menge Müll. Ich glaube, sie sind Messis und horten seltsame Sachen im Keller. Sie trugen jede Menge Kartons und seltsame Dinge in den Müll, und sind auch noch nicht fertig mit dem Aufräumen.

Später guckten wir einen sehr seltsamen Kinderfilm namens „Peter Hase“. Die Hauptfigur war ein gemeiner Hase, der nur Blödsinn machte. Danach war ich maulig und musste nach Köln in die Innenstadt. Dort machten wir einen Spaziergang und ich stritt mich mit Papa. Im Grunde ging es um den Roller. Ich wollte ihn nicht mitnehmen und mit meinem Rucksack laufen. Papa wollte ihn mitnehmen und musste ihn daher durch die ganze Innenstadt tragen, da ich aus Prinzip keine Lust hatte Roller zu fahren. Was ich sage, halte ich, und daran sollten sich meine Eltern gewöhnen!!!!

Papas Rennradtour
Mama und Affe fahren den Kölner Randkanal
Warten auf den Osterhasen…
Nachmittagsspaziergang im leeren Köln
Veröffentlicht in Alltag, Wandern

Tag 26: Wir gehen Mal wieder wandern

Wir sind schon bei Tag 26? Das ist wirklich verrückt. Ich schreibe seit 26 Tagen täglich und es ist noch kein Ende des Lockdown in Sicht!!! Es ist daher wichtig, dass ich weiter berichte, um mich an diese besondere Zeit zu erinnern.

Heute sind wir wieder gewandert. Meine Freude hierüber hiellt sich in Grenzen, aber wenn wir unterwegs sind, macht es mir meistens doch Spaß. Trotzdem haben mir Mama und Papa versprochen, morgen und übermorgen zu Hause zu bleiben. Das ist aber auch richtig so, denn Sonntag kommt der Osterhase und wir müssen noch putzen. Trotz Corona sieht es bei uns nämlich dreckig aus und ich will seit Wochen die Fenster putzen. Meine Eltern haben allerdings immer Ausreden!?!

Wir fuhren heute nach Windeck-Stromberg an die Sieg und wanderten den Försterweg. Dies ist wieder ein Rundwanderweg, der hervorragend ausgeschildert ist. Allerdings ist es wichtig, ihn in der richtigen Richtung zu gehen: man muss so wandern, dass der steile Anstieg zu Beginn stattfindet. Läuft man falsch, muss man am Ende steil absteigen und zu Anfang über viele Kilometer seperater bergauf gehen. Das wäre doof.

Insofern sind wir am Anfang der Wanderung steil bergauf gewandert. Ich bin natürlich selbst gegangen und habe, sehr zur Belustigung von Mama, dabei auch noch schwere Steine getragen. An der Bergspitze angekommen haben wir Pause gemacht und uns gleichzeitig Sorgen um den Wald gemacht. Denn viele Waldstellen waren kahlgeholzt, vermutlich auf Grund der großen Trockenheit im letzten Jahr. Wir sind ja viel unterwegs in der Natur, aber so viele kahle Waldstellen haben wir bisher noch nicht gesehen! Weiter ging es auf der Anhöhe, der Weg war angenehm zu gehen und es war so fantastisch ruhig. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. In der Eifel ist es häufig viel lauter.

Nach ungefähr acht Kilometer erreichten wir einen netten Rastplatz. Dort machten wir Pause und aßen Papas leckere Sandwich. Zusätzlich bewunderten wir noch den Kräuter- und Bienenpfad. Zurück ging es dann über viele Kilometer bergab ins Tal. Dort pausierten wir an einem kleinen Bach und erreichten bald darauf den Parkplatz.

An dieser Stelle muss man richtig gehen: also geradeaus gehen und nicht nach rechts abbiegen!
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Tag 25: Wir fahren nach Xanten und es fühlt sich an wie Urlaub

Papa hat seit heute Urlaub und daher machten wir einen ganztägigen Urlaub nach Xanten. Mama hatte eine Radtour herausgesucht, die sehr verlockend Klang und daher machten wir uns bereits früh auf den Weg. In Bezug auf die Anfahrt hatten wir uns etwas verschätzt, denn man fährt über eine Stunde nach Xanten. Zwischendurch hatten wir wirklich Angst, dass uns die Polizei anhält, den Xanten ist wirklich kein Naherholungsziel mehr. Wir hatten es irgendwie näher in Erinnerung.

In Xanten selbst fanden wir sofort einen Parkplatz in der Innenstadt. Das gute an Corona ist, dass man überall Parkplätze findet. Das Wetter war hervorragend und so fuhren wir durch Altstadt von Xanten in Richtung Südsee und Nordsee. So heißen die beiden Seen, in unmittelbarer Nähe der Stadt. Ich fuhr bis zur Nordsee selbst, war aber sehr meckrig und maulig. Meine Eltern behaupten immer, es liege am zu langen Tablet gucken, aber es lag an dem schlechten Bodenbelag. Ich fahre nämlich nur auf Asphalt. Zum Glück wechselte der Belag dann auch und ich wurde besser gelaunt. Die Strecke war aber auch einfach zu schön, um schlechte Laune zu haben. Ich hänge mich mit Jule an Papas Fahrrad und wir fuhren am Rhein entlang Richtung Kalkar. In dieser netten und beinah holländischen Stadt machten mir Mittagspause. Wir aßen Nudelsalat, Waffeln und den Kalkarer Liebesknochen aus der dortigen Bäckerei. Mama erfand sogleich eine Geschichte um dieses Gepäck, und nur wer den Kalkarer Liebesknochen gemeinsam aufisst, dem blüht ewige Liebe. Gut, dass Mama und Papa so verfressen sind 😉

Auch die Rückfahrt war traumhaft. Es ging an einem Fluss entlang zurück nach Xanten. Die letzten zehn Kilometer fuhren wir auf einer ehemaligen Bahntrasse. Dieser Teil war noch besser ausgebaut und perfekt asphaltiert. Es gab sogar mehrere Rastplätze mit Flick-Zeug. Wir waren daher mehr als begeistert von dieser Niederrheintour. Rita, du hast Recht: es lohnt sich, dort Urlaub zu machen!

Insgesamt fuhren wir 37 Kilometer. Ich fuhr ungefähr 10 Kilometer selbst. Nicht schlecht, oder?

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Tag 24: Schlechte Laune und gutes Wetter

Heute war ich wieder etwas schlechter gelaunt. Papa musste arbeiten, allerdings hat er ab morgen bis Montag Urlaub. Ich verbrachte daher den Tag mit Mama und das bei bestem Sommerwetter. Dennoch war ich schlecht gelaunt und musste auch einmal ganz plötzlich weinen. Manchmal ist einfach alles doof und ich weiß auch nicht genau warum. Ich konnte Mama auch nicht erklären, warum ich weinen musste. Es war gar nix vorgefallen. Mama tröstete mich natürlich sofort und wir kuschelten dann ganz lange.

Mama gab sich dann, wie in den letzten Tagen auch, große Mühe. Sie spielte mit mir sogar Autos, um meine Laune zu verbessern. Das half dann sogar wirklich. Wir malten dazu auf Papier eigene Straßen und wir ließen alle Autos auf einen großen Waldparkplatz parken.

Im Anschluss daran gingen wir zur Post und brachten Osterpost weg. Mama gab noch ihre Winterjacke bei der Reinigung ab und auf dem Rückweg lud sie mich zu Reibekuchen ein. Diese aßen wir auf der Terrasse und unser verfressenes Hüpfpferd aß natürlich mit. Dann bekochten wir alle Kuscheltiere im Garten. Ich bereitete ein leckeres drei Gänge-Menü vor. Zuerst gab es Suppe, dann Sandkuchen und im Anschluss gegrillte Steine, Blättersalat und Papierspieße. Mama holte hierzu meine Spielküche in den Garten und so erlebten die Kuscheltiere ein Live-Kochevent im Garten.

Am Nachmittag spielten wir noch im Garten, bastelten und außerdem musste ich baden. Papa kam gegen vier Uhr. Er hatte sogar noch eingekauft und stand über eine halbe Stunde an der Schlange für die Kasse. Zum Glück haben wir jetzt alles für die Osterfeiertage!

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Tag 23: Polizeitag

Wow, heute haben sich Mama und Papa etwas ganz Besonders ausgedacht: einen Polizeitag nur für mich. Zum Glück ging es meinen Zähnen gut und auch Papas Auge machte keine Probleme mehr. Zusätzlich arbeitete Papa heute von zu Hause und konnte uns beim Polizeitag gut unterstützen. Am Vormittag bereiteten Papa und ich alles für den Polizeitag vor. Wir stempelten mit einer Kartoffel Sterne und erstellten Fahndungsfotos. Gesucht wurden Affe, Valentin, Glubschi, Anna und Ako. Die Fotos druckten wir anschließend aus und klebten sie an die Haustür. Mama fuhr währenddessen in den Baumarkt und besorgte noch mehr Rindenmulch. Wir wechseln nämlich im Garten das komplette Rindenmulch. Als Mama wieder kam, gingen wir erst einmal auf Streife. Hierzu fuhren wir mit unseren Fahrrädern durch Königsdorf. Wir konnten aber nichts Verbotenes feststellen und die gesuchten Kuscheltiere konnten wir auch nicht finden. Wieder zu Hause machten Papa und ich Polizeisport. Polizisten müssen schließlich fit sein.

Nach dem Mittagessen machten wir Mittagpause und am Nachmittag musste Papa zum Augenarzt. Zum Glück war mit seiner Verletzung alles in Ordnung und er darf auch wieder Kontaktlinsen tragen. Währenddessen suchten Mama und ich den Verbrecher Valentin. Papa hatte ihn auf dem Weg zum Arzt gejagt und uns Pfeile auf der Straße hinterlassen. Wir fanden Valentin daher in Treppenhaus des Augenarztes und konnten ihn festnehmen. Am Abend gab es übrigens leckere Frikadellen von Papa. Ich mag nämlich wieder Frikadellen ;-), eine Zeitlang habe ich Fleisch ja eher gemieden. Ich habe übrigens meinen Nachbarn mein großes Parkhaus ausgeliehen. Haben die sich gefreut ;-). Wir tauschen überhaupt sehr viel Spielzeug miteinander. Das ist super, oder?