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3×16

Am Anfang der Sommerferien haben Mama und ich bei Fundus in Nienburg zugeschlagen und jede Menge Spiele gekauft. Ein Spiel hieß „3×16“ und Mama hat es eigentlich nur gekauft, da es viele Nummern hatte. Außerdem war es günstig und hat nur einen Euro gekostet.

Lange Zeit stand es bei uns im Regal, aber heute hat Mama es mit mir am Vormittag ausprobiert und es hat uns beide begeistert. Man muss nämlich als erstes ganz viele Zahlen sortieren und dann in einer gewissen Reihenfolge umlegen. Am Abend haben wir es Papa gezeigt, er war ebenfalls ganz angetan.

Insgesamt haben wir den Sonntag sehr ruhig verbracht. Ich habe mir einen gemütlichen Sonntag mit viel Theodor Zeit gewünscht und meine Eltern haben sich wirklich bemüht. Den Vormittag hat Mama mit mir verbracht, da Papa beim Sport war. Wir haben als erstes ein Hotel eingerichtet und ich habe zum Beispiel Schlüsselkarten gebastelt. Später haben wir dann das besagte Spiel gespielt und dann kam Papa und hat Eis mitgebracht. Am Nachmittag hat Mama unser Internet repariert, denn unser WLAN funktioniert seit Tagen nicht. Wir vermuten, dass unser Router kaputt ist. Mama hat nun eine sehr abenteuerliche Konstruktion gebaut und hat den Repeater mit einem Funkrepeater verbunden, und jetzt haben wir wieder W-Lan. Mal schauen, wie lange das funktioniert :-)…

Den Nachmittag hat Papa mit mir gestaltet. Wir waren auf dem Spielplatz, sind gejoggt und haben weiter an unserem Kuscheltierquartett gebastelt. Wir sind immer noch bei der Datenaufnahme und haben die Kuscheltiere gewogen und gemessen. Außerdem wird noch das Gehalt aufgenommen. Hüpfpferd hat mit 200 000 Euro netto das höchste Monatsgehalt! Affe, als armer Beamter, kommt nur auf 6000 Euro netto. Mathilde möchte ihr Gehalt allerdings nicht verraten…

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Wollseifen 2020

Einmal im Jahr wandern wir nach Wollseifen. Dies ist ein verlassenes Dorf im Nationalpark Eifel, in der Nähe des Rursees. Jedes Jahr varriert Mama die Wanderstrecke etwas. Im letzten Jahr liefen wir zum Beispiel bis zur Senfmühle und dann zurück, heute wanderten wir weiter und liefen insgesamt 14 Kilometer bis in den Ort Dreiborn. Dort machten wir eine leckere Pause im Café Kupp19. Dieses Cafe kann ich wirklich weiterempfehlen. Es gibt belgisches Bier, leckere Suppen und köstliche Kuchen. Außerdem ist das Café sehr kinderfreundlich. Es gibt sogar eine eigene Kindertoilette.

In Wollseifen war die Kirche leider zu. Corona ist schuld und das ist sehr schade, denn Papa und ich machen dort jährlich unser Wollseifenfoto. Im Jahr 2020 leider vor verschlossener Tür. Daran werden wir uns also noch lange erinnern und ich kann nur hoffen, dass ich im nächsten Jahr wieder die Kirche betreten kann, natürlich mit Papa gemeinsam. Dann schießen wir das Foto Wollseifen 2021!

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Wir sind zurück!!!

Leider musste Mama ihr Smartphone neu einstellen und aus diesem Grund habe ich die letzten Tage gar nicht geschrieben. Dies hole ich aber nun nach. Einen Artikel habe ich bereits geschrieben, aber ärgerlicherweise ist er auf meinem alten Blog erschienen und nicht auf meiner eigenen Seite. Mama will dies aber die Tage umstellen.

Die letzten Tage haben wir im Frankener Seenland verbracht. Da das Wetter nicht ganz so gut war, haben wir bei Herrn Gruber eine sehr teure Ferienwohnung gemietet. In unseren Augen war sie etwas zu teuer und Mathilde wurde nicht müde, uns damit aufzuziehen. Aber es hat zwei Tage geregnet und da ist es einfach gemütlicher, in einem Haus zu sein. Gestern Abend sind wir gegen sieben Uhr nach Hause gefahren. Dies war entspannter, da wir nun den kompletten Sonntag zu Hause verbringen können. Schließlich muss jede Menge erledigt werden. Dies haben wir dann heute auch geschafft. Mama hat sich um die Wäsche gekümmert und Papa um all die Campingausrüstung. Ich selbst habe in meinem neuen Zimmer gespielt. Wir sind nämlich ganz überrascht : die Handwerker haben unser Haus sauber gemacht, als sie fertig waren. Das heißt, es war gar nicht so staubig und schmutzig, wie erwartet! Habt ihr das schon einmal erlebt, dass Handwerker auch noch sauber machen? Mama hat trotzdem noch einmal durchgewischt und Papa musste noch einige Dinge umstellen – und selbstverständlich ist mein Zimmer noch lange nicht fertig. So muss eine Wandseite noch gestrichen werden, ich brauche einen einheitlichen Boden und einheitliche Lampen, aber all das eilt erst einmal nicht. Aber schaut am besten selbst:

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Abschiedstour auf dem Mondsee – unser letzter Tag in den Bergen

Unser Urlaub in den Alpen neigt sich zu Ende und ich bin traurig. Meine Eltern haben mir nicht zu viel versprochen, die Berge sind toll. Sie bieten all das, was wir mögen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich schon fünf Jahre alt bin und dieses Jahr alles richtig miterleben kann. Das war die Jahre vorher noch nicht so. Ich denke daher, dass dies der erste Urlaub sein wird, an den ich mich erinnern kann, denn er war großartig. Heute haben wir zum Beispiel eine lange Bootstour auf dem Mondsee unternommen. Wir sind am Morgen mit dem Auto zum See gefahren, haben dort geparkt und dann das Boot aufgepumpt. Das ging sehr schnell und das neue Boot ist sehr praktisch. Dann sind wir mehrere Stunden auf dem Mondsee gefahren, eigentlich wollten wir sogar auf den anderen See fahren, aber die Strömung war zu stark. Dies war aber nicht schlimm, denn der Mondsee ist groß genug.

Natürlich haben wir unterwegs eine Rast gemacht und in einem Gasthof zu Mittag gegessen. Leider gab es keine leckere Brotzeit, aber dafür Pommes.

Den Nachmittag haben wir, wie immer, am Zelt verbracht und am Abend haben wir zum Abschied gegrillt. Ich habe Mama sogar beim Spülen geholfen und dabei 10 Cent verdient.

Morgen fahren wir weiter in unsere Ferienwohnung in das Frankenland. Mama hat die Wohnung für uns gebucht und mit dem Wirt telefoniert. Allerdings war dieser etwas zu motiviert für meinte zu Mama am Telefon sie könne sich auch ein Foto von ihm auf der Homepage ansehen, um sich ein Bild vom Gastgeber zu machen. Ich glaube, das war nett gemeint, aber Mama hat unfreundlich geantwortet, dass sie ein Foto des Gastgebers wenig interessiere, sondern eher Fotos von der Wohnung. Typisch Mama! ich muss das morgen also wieder glatt bügeln und meinen Charme spielen lassen.

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Seilbahntour

Heute habe ich den Tag geplant, denn seit Anfang des Urlaubs wünsche ich mir eine Fahrt mit der Seilbahn. Daher sind wir heute mit der grünen Seilbahn gefahren und ich durfte sogar noch umsonst mitfahren – es war aber trotzdem teuer genug ;-). Wir fuhren sehr früh los, um nicht mit den Massen nach oben zu fahren und waren bereits gegen halb zehn auf dem Berg. Dort wanderten wir erst einmal eine Stunde lang durch sehr ebenes Gelände und erreichten dann einen idyllischen See namens Laubachsee. Mama und Papa waren damit aber noch nicht zufrieden und daher wanderten wir noch weiter, um eine andere Alm zu erreichen. Das Gelände wurde allerdings immer steiler und am Ende war es sogar richtig alpin. Mir machte das alles richtig Spaß und ich war richtig schnell im Klettern. Meine Eltern wurden allerdings immer schweigsamer und daher beschlossen wir nach einer Stunde wieder umzukehren. Schließlich mussten wir das alles auch wieder Herunterklettern! Dies war auch nicht so einfach, aber Papa half mir wirklich gut und natürlich motivierten mich die anderen Wanderer, die mich sehr lobten. Ehrlicherweise muss ich aber meinen Eltern Recht geben, denn der Weg war definitiv nicht kindertauglich und auch ein wenig gefährlich. Man durfte dort definitiv nicht stützen und es gab an mehreren Stellen Sicherungsseile. Zum Glück war es trocken und wir alle sind nicht ausgerutscht.

Nach dieser spannenden Klettertour machten wir am See eine gemütliche Essenspause auf der Alm. Wir aßen Apfelstrudel, eine Brotzeit und Wurstsalat. Für mehr reichte das Geld leider nicht, denn man konnte nicht mit EC Karte zahlen und Papa hatte gestern viel Bargeld für Salzburger Schnaps ausgegeben….

Dann wanderten wir zurück zur Seilbahn, insgesamt bin ich heute also zehn Kilometer gewandert. Als Belohnung durfte ich mit Papa auf einer Sommelrodelbahn fahren – definitv das Highlight des Tages. Das hat so viel Spaß gemacht und wir waren zehn Minuten unterwegs. Am liebsten wäre ich noch einmal gefahren!!

Den späten Nachmittag verbrachten wir bei bestem Wetter im Zelt. Ich ging wieder mit Papa in den Pool und haltet euch fest: ich schwimme mittlerweile alleine mit der Schwimmweste und springe vom Beckenrand in Papas Arm. Baden mit Papa ist einfach großartig!

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Salzburg im Regen

Gestern regnete es den ganzen Tag. Es fing am Abend davor an und hörte den ganzen Tag nicht auf. Wir hatten daher Regen in allen Variationen. Nieselregen, starken Regen, Gewitter usw. Zum Glück waren wir durch die Wettervorhersage vorgewarnt und hatten daher einen Besuch in Salzburg geplant. Dort kann man auf dem Messegelände parken und dann mit einem Shuttlebus in die Innenstadt fahren. Wir brachen früh auf und fuhren im Regen in das verregnete Salzburg. Dort besuchen das Museum „Haus der Natur“ und hatten Glück, denn als wir ankamen, war es noch nicht so voll. Uns reichte es allerdings schon, denn es gab keine Maskenpflicht und irgendwie hielt sich auch niemand an die Abstandsregeln. Auch später, als die Schlange für das Museum länger und länger wurde, trug niemand Maske und es hielt auch niemand Abstand. Da sind wir aus Südtirol und Deutschland anderes gewöhnt und die Österreicher scheinen sehr entspannt zu sein. Wir trugen daher im kompletten Museum eine Gesichtsmaske und betrachten all die unterschiedlichen Tierarten. Das Museum war sehr groß, aber auch etwas chaotisch. So gab es Ausstellungsbereiche zu Fischen, zu Meeren, zum Weltraum, aber auch zum menschlichen Körper oder zum Schall. So ganz haben wir die Aufteilung nicht verstanden, aber ich fand es richtig spannend und kann mittlerweile auch schon Tiere in Klimazonen einordnen. So weiß ich, dass Pinguine am Südpol leben und Dromendare in der Wüste.

Nach dem Museumsbesuch hatten Mama und ich Hunger und führten Papa in das nächste Brauhaus. Papa ist immer etwas gernervt davon, dass wir plötzlich Hunger bekommen, aber er war dann doch mit dem Brauhaus zufrieden. Mama aß übrigens richtiges Wiener Schnitzel, aber den Preis verrate ich besser nicht.

Im Anschluss daran bummelten wir kurz durch das verregnete und volle Salzburg. Es war nett, aber es waren zu viele Menschen unterwegs und daher fuhren wir wieder mit dem Shuttlebus zurück. In einem großem Supermarkt kauften wir noch für die nächsten Tage ein, denn meinen Eltern ist es zu mühsam, die Einkäufe mit dem Fahrrad bergauf und bergab zu fahren.

Den Nachmittag und Abend verbrachten wir im Auto, bzw. im Zelt. Wir spielten mehrere Runden Würfelkönig, malten oder surften. Ich habe ja meinen eigenen Tablet und bei schlechtem Wetter darf ich ihn benutzen. Wenigstens ein Vorteil muss schlechtes Wetter ja haben…

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Auf ins Salzkammergut

Wir trauern unserem Campingplatz in Südtirol etwas nach, denn wir hatten dort perfekte fünf Tage Urlaub. Es hat einfach alles gepasst. Das Wetter war gut, der warme See, der Badesteg für unser Boot, nette Nachbarn und schöne Ausflugsziele. Wir müssen daher wiederkommen und noch weitere Ausflüge unternehmen. Wir waren zum Beispiel gar nicht in Kaltern und auch nicht in Meran.

Gestern haben wir dennoch früh morgens gepackt. Eigentlich hat Papa den Großteil gepackt und ich bin mit Jule über den Campingplatz gefahren und habe den Gästen zugewunken. Viele haben gefrühstückt und sich gefreut, wenn ich vorbei gefahren bin. Mama hat sich außerdem noch ein Spiel für mich ausgedacht. Ich musste die Stellplatznummern suchen und dort immer fiktive Gäste ein-und aussteigen lassen.

Gegen zehn Uhr sind wir gefahren und über die Brennerautobahn zurück nach Deutschland gefahren, um dann wieder nach Österreich zu fahren. Das hat mich etwas verwirrt. Ständig fährt man durch andere Länder. An der Grenze zu Deutschland gab es sogar Kontrollen, aber wir wurden durchgewunken. Im Salzkammergut angekommen schickten wir Mama erst einmal einkaufen. Sie hatte ganz schön zu tun, denn unser Campingplatz liegt außerhalb und vor allem oberhalb des Mondsees. Mama musste daher ständig auf und ab fahren. Überhaupt ist es hier sehr hügelig und vor allem ziemlich voll. Wir stehen viel enger als in Südtirol und die Aussicht ist nicht ganz so nett, aber wir sind ja auch verwöhnt. Alles in allem ist es ein sehr guter Campingplatz, der in einer idyllischen Alpenlandschaft liegt. Dennoch: man merkt, wie touristisch es hier im Salzkammergut ist. Alles ist, bzw. wird vermarktet. Man kann zum Beispiel mit Seilbahnen fahren und zusätzlich zum Seilbahntarif noch weitere Attraktionen hinzubuchen. Zum Beispiel denn Brathändl-Tarif. Hin- und zurück mit der Seilbahn, inklusive Brathändl essen auf einer „echten“ Alm. Mama findet das total bescheuert, aber ich finde es spannend und vergleiche die ganze Zeit Seilbahntarife und Seilbahnattraktion. Es gibt hier übrigens auch mehrere Sommerodelbahnen. Ich weiß nicht was das ist, aber ich möchte es kennenlernen….

Blick von unserem neuen Stellplatz
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Wir wandern durch die Rastenbachklamm nach Altenburg

Heute morgen haben wir uns früh auf den Weg gemacht, denn Mathilde hatte die Kapelle in Altenburg erobert und wollte von dort um 12 Uhr meine Burg in die Luft sprengen. Ihr erinnert euch daran, dass ich vorgestern die Burg erobert hatte, oder? Mathilde hat dies wohl gar nicht gepasst und sie wollte sich rächen. Ihre Kapelle liegt genau gegenüber von meiner Burg und so mussten wir uns sehr beeilen, um die Kapelle zu stürmen. Ärgerlicherweise fanden wir den richtigen Weg zur Kapelle nicht und irrten erst einmal durch die Weinberge in Sankt Josef. Dieses Mal war es aber nicht die Schuld meiner Eltern, sondern die Schuld des Wanderführers. Er beschreibt die Wege wirklich nur unzureichend und verschätzt sich auch in den Kilometerangaben. Ich musste also viel weiter wandern als angenommen!!!

Zum Glück war ich bester Laune und so wanderten wir eineinhalb Stunden steil bergauf, bis wir die Kapelle erreichten. Wir kamen gerade noch rechtzeitig und ich hatte zuvor noch den Zahlencode geknackt. Schafft ihr dies auch?

Hier das Rätsel für Mathildes Code:

Die erste Zahl erfahrt ihr, wenn ihr 4+4 rechnet und dann wieder vier abzieht. Die zweite Zahl ist eine ungerade Zahl, die kleiner als sechs ist und größer als drei. Die dritte Zahl müsst ihr herausfinden, denn die letzte Zahl ist die 15 und sie ist die Summe aller addierten vorherigen Zahlen.

Es war ganz schön Arbeit das herauszufinden, aber wir schafften es und eroberten so die Kirche. Mathilde war ganz schön sauer und wir besuchten erst einmal einen Biergarten in Altenburg und feierten unsere Eroberung! Anschließend zündeten wir in der Kapelle noch eine Kerze für Uroma an und dachten an sie. Das hat mir gut gefallen und ich bin mir sicher, dass Uroma in diesem Moment auch an uns gedacht hat.

Auf dem Rückweg wanderten wir durch die Rastenbachklamm und das war ein Erlebnis. Es hat so viel Spaß gemacht. Man musste über Stiegen kletterten, über Hängebrücken gehen und Treppen hinuntersteigen. Wir trafen auch auf zwei Wasserfälle. Am Ende wurde ich allerdings müde und so habe ich mich die letzten eineinhalb Kilometer von Papa tragen lassen. Da waren wir aber auch schon wieder im Dorf angelangt und mussten an der Straße zurück wandern. Insgesamt bin ich aber sieben Kilometer selbst gelaufen.

Den Nachmittag verbrachten wir am See. Papa und ich fuhren ein letztes Mal mit unserem Boot, denn morgen verlassen wir Südtirol. Am Abend gingen wir noch lecker essen und nun sind wir traurig, denn es waren tolle Urlaubstage in Südtirol. Wir haben uns wirklich in diese Landschaft verliebt und haben lange noch nicht alles gesehen. Südtirol, wir kommen wieder!!!

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Auf nach Bozen

Wir haben uns alle drei ein wenig in Südtirol verliebt. Dies mag daran liegen, dass es dieses Jahr gar nicht voll ist, aber es liegt auch an der tollen Landschaft und an dem tollen Wetter. Es ist morgens bereits so warm, dass man im T-Shirt frühstücken kann und abends kann man man noch gemütlich im T-Shirt draußen sitzen und den Blick auf die Berge genießen. Über Mittag wird es meistens sehr heiß, aber dann gehen wir im Kalterer See baden. Wenn man dann aus dem Wasser kommt, friert man auch gar nicht. Ihr seht, es ist perfekt! Natürlich hat Südtirol auch Einiges zu bieten. Heute besuchten wir zum Beispiel Bozen. Ein gut ausgeschilderter Fahrradweg führte von Auer bis in die Fußgängerzone von Bozen. Wir fuhren direkt an der Etsch entlang und der Weg war bestens asphaltiert und flach. Leider gab es eine Baustelle und so mussten wir ein Stück Landstraße fahren, der Rest der Strecke war aber traumhaft schön. Ich selbst fuhr 16 Kilometer selbst, insgesamt fuhren wir 54 Kilometer. Mama fuhr sogar noch weiter, sie musste nämlich auf dem Rückweg noch Bier für uns holen.

In Bozen selbst schlenderten wir kurz durch die Fußgängerzone. Mama hatte aber Angst vor Corona und zwang uns Masken zu tragen. Daher hielten wir uns dort auch nur kurz auf und gingen in ein leckeres Restaurant. Ursprünglich wollten wir nur etwas trinken, aber die Tiroler Platte und der Tiroler Apfelstrudel lachten uns zu sehr an. Außerdem besuchten wir noch einen Spezialitätenladen für Wurst und kauften leckere Salami. Der Besitzer schenkte mir sogar noch eine große Wurst. Nett, oder?

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Wir stürmen Mathildes Burg

Gegenüber unseres Campingplatzes gibt es eine Burg und Mathilde und ich streiten seitdem um diese Burg. Mathilde behauptet, es sei ihre Burg und ich würde es niemals schaffen, sie zu erobern. Mathilde hat sich allerdings geirrt, denn natürlich habe ich es geschafft und die Burg gestürmt!

Wir fuhren bereits gegen neun Uhr morgens mit unseren Fahrrädern auf die gegenüberliegende Seeseite nach Klughammer. So heißt der Ort. Dort parkten wir unsere Räder und wanderten dann steil bergauf. Zum Glück war es noch nicht zu heiß, aber dafür gab es jede Menge Mücken und andere Tiere im Wald. Auf dem Weg bergauf hatte Mathilde viele Fallen aufgestellt. Das war ein Abenteuer aber wir bewaffneten uns mit Stöcken und schafften es ohne Probleme bis zur Burg. Mathilde macht ein ganz schön dummes Gesicht. Sie hatte es mir nicht zugetraut, die zwei Kilometer bergauf zu wandern!

Im Anschluss daran gingen wir aber zurück. Ich war ein bisschen müde und es wurde langsam warm. Wir fuhren daher zurück zum Campingplatz und gingen erst einmal baden. Es ist wirklich angenehm warm. Man steigt aus dem Wasser und friert gar nicht. Kaum vorstellbar, oder?

Papa und ich fuhren dann einkaufen. Mama blieb beim Zelt und freundete sich mit unseren neuen Nachbarn an. Zwei Schweitzer Familien. Vorher hatten wir Nachbarn aus Magdeburg und sie erfüllten leider jedes Klischee über ostdeutsche Menschen. Da sind uns Schweitzer doch lieber. Wir treffen ja häufig im Urlaub Schweizer und kommen jedes Mal gut mit ihnen aus. So halfen sie uns heute auch, denn Mama hat einen entzündeten Zeh. Zufälligerweise ist eine Schweizerin Notfallkrankenschwester und verschrieb uns gleich eine wichtige Salbe. Praktisch, oder?