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Auf dem Regenbogenpfad

Papa ist leider etwas angeschlagen und daher gestalteten wir diesen Sonntag eher gemütlich. Er fühlt sich leider angeschlagen und hat Schleim im Hals hängen. In Corona Zeiten ist das eher ungünstig, aber zum Glück hat er bisher kein Fieber.

Am Vormittag putzen wir das Haus und machten eine kleine Waldwanderung im Königsdorfer Wald. Ich nahm das Hüpfpferd mit und zog es dabei ganz winterlich an. Daher nahmen wir auch den Bollerwagen mit. Der Wanderung haben wir übrigens den Namen „Regenbogenpfad“ gegeben. Sie ist nämlich so herrlich unspektakulär, dass der Namen Regenbogen gut passt.

Am Nachmittag schlief Papa sehr lange und ich spielte mit Mama Briobahn. Außerdem bastelten wir und gingen baden. Am Abend guckten wir weiter Pipi Langstrumpf. Ich liebe Pipi Langstrumpf. Jetzt hoffen wir, dass Papa schnell wieder gesund wird und wir uns nicht anstecken. Allerdings fragen wir uns, wo Papa sich angesteckt haben kann. Er war die gesamte Woche nicht unter Menschen!

Hupfpferd hat von unserer Freundin Schokolade geschenkt bekommen und ist ganz begeistert!!!
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Papa und ich schmücken den Weihnachtsbaum und Pipi Langstrumpf bringt mich zum Weinen

Wir haben dieses Wochenende ganz offiziell die Vorweihnachtszeit eingeleitet, und das bedeutet: wir haben den Weihnachtsbaum geschmückt, den Adventskranz vorbereitet und Papa hat das traditionelle Weihnachtsmenü für uns gekocht.

Papa und ich haben bereits am Freitagabend den Baum aufgebaut und geschmückt. Ich hatte dies bereits im Kindergarten erzählt und Mama wurde doch tatsächlich von einer Mutter aus meiner Kindergartengruppe angeschrieben, ob dies stimme. Hoffentlich haben wir jetzt keinen Skandal ausgelöst.

Heute hat Papa dann das leckere Menü für uns gekocht. Es war köstlich und bestand aus drei Gängen. Dies muss Papa aber anhand der Fotos erklären. Ich kann mir all die Zutaten und Gerichte nicht merken, aber es war köstlich und sah vor allem köstlich aus.

Ansonsten war der Tag eher ruhig. Am Vormittag waren wir in einem Fahrradgeschäft und wollten das Woom 4 vorbestellen. Aber es ist so sehr gefragt, dass man es aktuell gar nicht bestellen kann. Ist das nicht verrückt? Am Nachmittag haben Mama und ich für den Kuscheltier Kindergarten den Adventskalender vorbereitet und Mama hat sich mit einer Freundin auf einen Spaziergang verabredet.

Am Abend haben wir noch Pipi Langstrumpf geguckt. Das war toll, denn ich liebe Pipi Langstrumpf. Dennoch bin ich am Ende des Filmes ganz traurig geworden, denn Pipis Mama ist ja gestorben und der Papa fährt wieder zur See. Pipi hat also keine Eltern mehr und daher musste ich weinen. Meine Eltern haben mich versucht, zu trösten. Aber so richtig ist es nicht gelungen.

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Wandern auf dem Künstlerweg

Heute unternahmen wir eine weitere Wanderung an der Sieg. Da die Tage dunkler werden, können wir nicht mehr so lange Wanderungen unternehmen. Außerdem fällt unser Croozer langsam auseinander. Papa musste ihn bereits mehrmals reparieren und flicken. Zum Glück gibt es an der Sieg auch mehrere Kinderwanderungen und daher durfte ich die heutige Wanderung planen.

Zur Auswahl stehen fünf kleinere Wanderungen. Bei jeder Wanderung gibt es einen eigenen Kinderstempel. Natürlich möchte ich alle Wanderungen laufen, denn dann bekomme ich einen weiteren Pin und eine weitere Urkunde.

Ich entschied mich für den Künstlerweg bei Herrchen. Dieser ist beinahe 6 Kilometer lang und am Weg gibt es viele Aufgaben zu lösen, die etwas mit Kunst zu tun haben.

Wir wanderten schon bald sehr steil den Hang hinauf und generell war die Wanderung eher steil und anstrengend. Gut, dass wir den Croozer nicht dabei hatten. Es war daher auch die erste Wanderung, bei der Papa nur einen Rucksack trug. Auf der Hälfte der Wanderung machten wir eine nette Pause an einem Aussichtspunkt. Leider konnten wir nix sehen, denn wir waren mitten in den Wolken. Das fand ich sehr faszinierend. Außerdem fanden wir noch ein Wanderschild vom Siegsteig Zubringer. Dieses behalten wir nun als Andenken und hängen es in unseren Garten.

Am Ende der Wanderung wurde ich etwas müde. Dennoch schaffte ich die sechs Kilometer ohne Probleme. Einen Stempel holte ich mir natürlich auch. Mittlerweile wissen wir ja, dass man für die Stempel einen eigenen Bleistift braucht.

Ausblick auf Herchen
Waldabenteuer auf dem Kinderwanderweg
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Novembersamstage

Dieses Wochenende ist ein ganz normales Wochenende im November. Es ist kalt, es wird spät hell und früh dunkel. Man wartet irgendwie auf die Weihnachtszeit und hofft gleichzeitig, dass es nicht regnet und noch ungemütlicher wird.

Normalerweise nutzen wir Novemberwochenenden, um gemeinsam in die Sauna zu gehen oder in ein Kino. Beides fällt durch den Lockdown Light gerade weg, was traurig ist. Dennoch ist es ein Jammern auf hohem Niveau, denn es geht uns gerade gut. Wir sind aktuell nicht krank, wir haben ein Haus mit viel Platz und einem Garten und sind auch durch unsere Arbeit und durch den Kindergarten gut beschäftigt. Gestern war meine Freundin wieder zu Besuch. Sie kommt bereits länger zu uns und wir verbringen dann den Freitag Nachmittag zusammen. Das macht immer sehr viel Spaß und danach falle ich jedes Mal totmüde ins Bett.

Diesen Samstag haben wir am Vormittag gemeinsam die Stadtbibliothek in Frechen besucht. Wenn man früh genug fährt, ist es auch nicht voll. Ich leihe mir dort schon längere Zeit ganz viele Sachen aus und bin ganz begeistert von den vielen Angeboten. So kann ich jede Menge Toniefiguren ausleihen und auch viele Gesellschaftsspiele. Papa hat sogar PIPI Langstrumpf Filme entdeckt und diese haben wir ebenfalls ausgeliehen. Das ist fast wie Kino. Kennt ihr die alten Pipi Langstrumpf Filme? Sie Ind richtig witzig und ich bin ganz verzaubert.

Mittlerweile ist es auch okay, Bücher auszuleihen. Die Bücherecke ist nicht mein Highlight in der Bibliothek, aber es gibt wirklich viele nette Bilderbücher, die ich mir doch gerne vorlesen lasse. Kennt ihr zum Beispiel Kimi Koala? Ein tolles Bilderbuch.

Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause. Es mussten jede Menge Sachen erledigt werden. So musste das Haus geputzt werden, die Winferreifen aufgezogen werden oder im Garten Laub gefegt werden. Außerdem haben wir gebastelt. Ich habe mir zum Beispiel von meinem Taschengeld Kratzbilder gekauft. Kennt ihr Kratzbilder?

Mama und ich basteln Fensterbilder
Papa und ich bauen gerade eine Lego Raumstation
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Happy Birthday, Blog: du bist fünf Jahre alt

Mein Blog besteht nun schon fünf Jahre und ich selbst bin ein erfahrener Blogschreiber geworden. Gerne könnt ihr euch meine ersten Einträge anschauen. Sie stammen aus dem November 2015. Viele Funktionen kannte ich damals noch nicht und daher waren meine Einträge noch viel kürzer, oder sie enthielten keine Bilder. Außerdem lief der Blog damals noch über WordPress, mittlerweile ist er auf einen privaten Server umgezogen, und wir haben daher mehr Gestaltungsmöglichkeiten und mehr auch mehr Speicherplatz. Mein Blog kann also viele weitere Jahre bestehen.

Weiterhin bin ich sehr stolz auf meinen Blog. Er ist auch sehr hilfreich, denn manchmal fehlen uns Erinnerungen. So kann ich bis in das Jahr 2015 nachvollziehen, was ich zum Geburtstag oder zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Dann hilft der Blog auch noch bei Wanderungen oder Radtouren. Manchmal verwechseln Mama und Papa nämlich Städte, Orte oder sogar Länder (peinlich, ich weiß) und mein Blog hilft dann dabei. Natürlich kann ich auf meinem Blog auch alle besonderen Ereignisse nachlesen, wie Corona oder all die schönen Urlaube, die wir unternommen haben.

Also, lieber Blog: auf weitere gemeinsame Jahre!!! Ich freue mich!!

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Mit Jule am Rhein

Gestern war es erstaunlich warm und sonnig in Köln. Daher unternahmen wir einen Ausflug an den Rhein. Papa hatte sich mit einem Freund zu einer längeren Rheinwanderung verabredet und Mama und ich kamen ihnen entgegen. Wir parkten in der Nähe der Rodenkirchener Brücke und fuhren dann auf Jule und auf Inlinern bis zu den Kranhäusern. Jule und ich sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Ich kann auf ihr im Stehen fahren und mich auch sehr langsam ausbalancieren. So war es auch kein Problem mehr, sich durch die hohe Anzahl an Spaziergänger zu navigieren. Es war nämlich wirklich voll am Rhein. Es gab auch an vielen Cafés lange Warteschlangen, da sich die Menschen ein Bier to go oder einen Kaffee to go kaufen wollten. Corona macht irgendwie erfinderisch.

Ansonsten ist bei uns das Bastelfieber ausgebrochen. Mama hat in der letzten Woche die Angebote bei Aldi ausgenutzt und sehr viele Kinderbastelmaterialien gekauft. Mama und ich haben bereits einen Schneemann gebastelt oder ein Lebkuchenhaus aus Papier. Eigentlich waren die Sachen für Regentage gedacht, aber es regnet ja nicht :-)…

Kennt ihr schon meine Schildkröte. Ich habe sie im Kindergarten selbst gewebt und sie heißt Omagostki
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Wie geht es eigentlich unseren Kuscheltieren?

Die Coronazeit scheint nicht nur für die Menschen eine anstrengende Zeit zu sein, auch unsere Kuscheltiere sind unterschiedlich von der Situation betroffen . Aber lasst mich dies genauer erklären :

Hüpfpferd: das Hüpfpferd ist von Beruf aus Banker. Seiner Familie gehört seit Generationen die Hüpfpferdbank. Leider ist Mama, Papa und mir immer noch nicht ganz klar, wie dieses Unternehmen aufgebaut ist und wie es Gewinne erzielt. Fakt ist, es erzielt Gewinne, auch während der Coronazeit. Generell empfehle ich euch, Hüpfpferd nicht zu sehr mit Fragen zu bedrängen, er reagiert anfangs ausweichend, später aber bedrohlich ernst.

Die Zentrale der Bank sitzt übrigens auf Sizilien. Hüpfpferd fliegt, trotz Corona, häufig dort hin. Für ihn und seine Familie scheinen all die Einschränkungen auch nicht zu gelten und er selbst sieht Corona als Chance für das Unternehmen und die Familie.

Affe: Affe arbeitet als treuer Bundesbeamter seit Monaten im Home Office. Im Allgemeinen kümmert er sich ja um das Nachhaltigkeitsmanagment im BMAS, aber der Fokus hat sich, seiner Aussage nach, verschoben. Affe fährt daher jeden Morgen seinen Rechner hoch und am Abend herunter. Er liest viel Zeitung, gießt bei uns im Haus gewissenhaft alle Blumen und hat schon mehrere Preise bei Preisausschreiben gewonnen. Vorgestern hat er zum Beispiel einen Preis eingelöst. Eine Ballonfahrt über Bonn, bei bestem Wetter. Affe scheint es also ebenfalls gut zu gehen. Er freut sich über seine Prämie und über seinen zusätzlichen freien Tag, den er auf Grund der vielen zusätzlichen Arbeit bekommt. Er plant, einen Tag nach Holland zu fahren und dort in den Outlets einzukaufen.

Fredi: Fredi ist der jüngere Bruder von Mathilde und tritt nicht so oft in Erscheinung. Er ist, im Gegensatz zu Mathilde, sehr zurückhaltend und ruhig. Von Beruf ist er Gärtner. Er hat seine eigene Gärtnerei und ist auf eine bestimmte Pflanze spezialisiert. Der Bedarf dieser Pflanze ist seit Corona sehr gestiegen, allerdings verkauft er hauptsächlich im Ausland, und insbesondere in Holland.

Mathilde: Mathilde wirkt aktuell sehr unzufrieden. Wie immer ist uns nicht ganz klar, wo und wie sie arbeitet. Angeblich sei sie selbstständig und in der freien Wirtschaft tätig. Mehr verrät sie nicht. Sie selbst sagt auch, dass sie omnipräsent sei und über eine Vielzahl von Kontakten verfüge. Sie wohnt mittlerweile bei uns im Keller und beschwert sich sehr viel. Wir seien zu laut, zu oft zu Hause und stören sie bei der Arbeit. Anfangs haben wir versucht, auf sie Rücksicht zu nehmen, aber das ist nicht möglich.

Hier übrigens Rechnungen der Hüpfpferdbank. Ich selbst bekomme häufig Prämien, das seht ihr an dem Geschenkezeichen. Papa hingegen hat eine Rechnung bekommen. Rechts seht ihr auch das Zeichen der Hüpfpferdbank.
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Mein neues Zimmer, Mamas tolle Uhr und ein arbeitsreiches Wochenende

Dank Corona sind wir in diesem Jahr schneller mit dem Umbau im Haus fertig, als erwartet. Eigentlich tragen wir das gesamte Jahr Möbel und Spielsachen hoch und runter. Das beste Beispiel ist meine Mine. Sie war dieses Jahr schon überall. Im Keller, im Wohnzimmer, in der ersten Etage und auch ganz oben. Neben unseren Treppenstürzen ist es auch das, was uns in Erinnerung bleiben wird. Wir tragen alles durchs Haus.

Der heutige Tag war übrigens ähnlich arbeitsreich wie gestern. Wir teilten uns gleich am Morgen ein und auf. Dies ist bei uns in der Familie sehr wichtig. Jeder benötigt eine Aufgabe und eine klare Zeiteinteilung. Papa baute zum Beispiel mein Hochbett auf und verlegte den restlichen Boden im Flur. Mama kümmerte sich um den alten Boden und verschenkte ihn über Ebay. Dies ist sehr nützlich, denn jetzt müssen wir ihn nicht zum Schadstoffhof fahren.

Ich selbst musste heute natürlich unterhalten werden und bekam fünf Zeitgutscheine, welche ich über den gesamten Tag bei meinen Eltern einlösen konnte. Die Inhalte durfte ich mir selbst aussuchen und sie lauteten : Kindergarten spielen, Malen, Basteln, ein Gesellschaftsspiel nach meinen Regeln spielen und auf den Spielplatz gehen. Ärgerlicherweise hatte ich alle Gutscheine bis auf das Basteln, bereits um 14 Uhr eingelöst. Dies war aber nicht ganz so schlimm, denn mein neues Zimmer ist feritig und ich konnte es einrichten und in ihm spielen.

Haltet euch fest: Ich habe jetzt ein fertiges Kinderzimmer. Das ist fantastisch. Es ist doppelt so groß, es ist frisch gestrichen und hat einen neuen Boden. Leider darf ich hier keine Fotos zeigen, aber ich habe wirklich sehr viel Platz. Neu dazugekommen ist das Hochbett, mit Integriertem Schreibtisch und Regal. Ich bin bereit für die Schule. Im Hochbett schlafe ich aber noch nicht, ich besuche ja nachts noch immer Mama und Papa und da sind wir alle etwas unsicher, ob das gut geht, mit der Leiter!!

Abschließend muss ich euch noch von Mamas neuer Uhr erzählen. Sie hat nämlich nach einem Jahr (!!) 40 Euro vom Land NRW für ihre Klassenfahrt wieder bekommen. Es handelt sich um die Spesenabrechnung. Dieses Geld hat sich brav in neues Unterrichtsmaterial investiert und sich eine Uhr bestellt, die rückwärts läuft. Man kann dort zum Beispiel einstellen, wie lange man etwas spielt. Heute haben wir zum Beispiel eine Stunde Kindergarten gespielt und ich habe dies eingestellt. Ärgerlicherweise hat mich Mama dabei erwischt, wie ich die Uhr zurückdrehen wollte, als die Zeit beinahe vorbei war.

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Neuer Boden im Kinderzimmer

Die erste Woche im Lockdown ist vorbei und viel haben wir davon gar nicht mitbekommen. Unser Alltag läuft weiter, ich gehe in den Kindergarten und meine Eltern arbeiten. Papa arbeitet jetzt mehr von zu Hause aus. Das ist aber für mich eher vorteilhaft, da ich regelmäßig um 14 Uhr abgeholt werden kann. Mama fährt weiterhin brav mit dem Fahrrad zur Schule. Dort ist es auch beinahe alltäglich und mittlerweile scheinen sich auch alle an die Maske gewöhnt zu haben. Es wird bestimmt seltsam, wenn man sie auf einmal nicht mehr tragen muss???

In dieser Woche habe ich mich übrigens sehr viel mit Kindern getroffen. Am Mittwoch und Donnerstag waren zwei Jungs zu Besuch und am Freitag meine Ehefrau. Mit meiner Ehefrau ist es aber defintiv am besten. Wir spielen wirklich sehr schön miteinander und Mama geht auch jedes Mal mit uns auf dem Spielplatz. Wir sind dort auch beide richtig wild und laut. Mama fasziniert das immer wieder!

Heute habe ich dann aber einen Mama Theodor Tag gemacht. Papa hat nämlich in meinem Zimmer den neuen Boden verlegt. Das hat den gesamten Tag gedauert, aber das war nicht schlimm, denn es sieht toll aus. Mein Zimmer ist also fast fertig, es fehlt nur noch das neue Bett und der Schreibtisch. Diesen will Papa aber kommende Woche aufbauen.

Ich war währenddessen in der Stadtbibliothek in Frechen. Diese hat zum Glück weiterhin auf. Mama findet das richtig und gut. Ich habe mir sehr viel ausgeliehen und zu Mamas Freude auch einige Bücher. Danach haben wir noch altes Spielzeug bei meiner Tages Mutter vorbei gebracht. Natürlich haben wir Abstand gehalten. Mama und Bianca haben leider viel zu lange geredet. Das nervt!!!!

Am Nachmittag haben wir dann Kindergarten gespielt. Der Fotograf kam und hat Fotos gemacht. Außerdem haben wir einen Ausflug unternommen. Am Abend haben wir dann beim Pano gegessen. Wir versuchen gerade viel außerhalb zu bestellen, um die Gastronomie zu Unterstützern. Allerdings haben wir das Gefühl, dass es der Gastronomie in Königsdorf gar nicht so schlecht geht. Sie bieten alle einen Lieferservice an, und der scheint gut zu laufen.

Hier ein Foto von Mama und unserer gemeinsamen Kindergartengruppe. Das Foto habe ich geschossen.

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Homeoffice – und was es für Kuscheltiere bedeutet

Meine lieben Leser, ich befürworte die Pressefreiheit und aus diesem Grund können auf meinem Blog auch unterschiedliche Ansichten zu Wort kommen. Mathilde bat mich zum Beispiel um einen Gastbeitrag. Diesem Wunsch möchte ich nachkommen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es sich um Mathildes Sichtweise handelt, nicht um meine!

Meine lieben Leser,

die Corona-Pandemie ist eine Herausforderung für uns alle. Es gilt zusammenzuhalten, durchzuhalten, sich zurückzunehmen und Verzicht zu üben. Auch wir Kuscheltiere üben Verzicht, doch dies wird zu oft übersehen ! Nunmehr ist es an der Zeit, auch unsere Problematik in die Öffentlichkeit zu transportieren, denn es reicht!!!!!

Immer mehr ziehen sich die Menschen zurück und bleiben zu Hause. Anfangs tolerierten wir gutmütig diese Herausforderung, aber der Zustand stagniert und wird zum Dauerzustand. Das Schlimme daran :Niemand berücksichtigt uns und unsere Situation. Wir sind es gewöhnt, dass der Mensch am frühen Morgen die Wohnung oder das Haus verlässt und wir dann konzentriert und aufopferungsvoll unseren Tätigkeiten nachgehen. Aktuell ist dies aber kaum möglich: die Menschen sitzen zu Hause, blockieren das W-Lan und stören uns.

In meinem Fall ist es besonders problematisch, da beide Menschen beinahe durchgehend zu Hause sind. Eine Person fährt zwar täglich in eine Institution namens Anstalt, aber da bleibt sie nie lange und ihre Tätigkeiten scheinen in erster Linie darin zu bestehen, sich warm anzuziehen und Fenster auf und zuzumachen. Die andere Person ist leider immer zu Hause und beschäftigt sich mit seltsamen Aktivitäten am Computer. Manchmal sitzt er sogar nur leicht bekleidet oder im Schlafanzug vor diesem PC, bei Videokonferenzen zieht er sich dann kurzzeitig um???

Dies ist auf Dauer KEIN Zustand für uns Kuscheltiere und Kuschelpuppen und wir beantragen daher Corona Hilfen für den entstehenden Verdienstausfall!!

Dr. Mathilde Stein