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Tag 2 im Landal Park 2020

Heute morgen schliefen wir bis halb neun. Papa hatte zwar um acht Uhr den Wecker gestellt, aber wir ignorieren ihn und standen erst eine halbe Stunde später auf.

Wir frühstückten in aller Ruhe und Mama und Papa besuchten noch den Whirlpool. Dann fuhren wir mit dem Auto in ein weiteres Naherholungsgebiet in der Nähe. Es heißt „De Kempte“ und befindet sich in der Nähe des anderen Landalparks. Dort gibt es mehrere ausgeschilderte Wanderwege durch eine Heidelandschaft. Wir wanderten die lila Route und durchliefen eine sehr schöne Heidelandschaft. Da wir den Heidschnuckenweg gewandert waren, kam uns die Landschaft sehr bekannt vor. Dennoch gefiel uns der Weg sehr gut und ich lief die ganzen sieben Kilometer selbst. Wir hatten zwar den Croozer mitgenommen, aber ich fühlte mich fit und schaffte es tatsächlich.

Am Nachmittag fuhren Mama und Papa noch abwechselnd mit ihren Rädern und ich blieb zu Hause. Wir saunierten mehrmals, Mama puzzelte weiterhin und ich spielte mit Papa Lego oder wir bauten an unserer Rakete. Am Abend kochte Papa übrigens Spätzle mit brauner Soße. Lecker, lecker.

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Tag 1 im Landalpark 2020

Heute morgen schliefen wir bis halb acht. Dadurch dass unser Park von Wald umgegeben ist, ist es morgens immer sehr lange dunkel. Mama sprang gleich in den Pool und dann unter die Dusche. Der Nachteil an dem Pool ist nämlich der hohe Chlorgehalt.

Wir frühstücken in aller Ruhe und unternahmen dann unser klassische Landalwanderung vom letzten Jahr. Wir liefen also Mamas Route aus dem letzten Jahr über Koomot. Wir schafften es übrigens trotzdem uns zu verlaufen.

Die Tour ist auch beim zweiten Mal perfekt. Sie führt anfangs an einem kleinem Bach entlang durch den Wald und führt direkt zu dem Restaurant Bockenreyder. Leider hat dies durch Corona zu. Wir machten dort trotzdem eine Rast und aßen gekauften Kuchen und tranken Zwergenbier und Tee. Trotzdem war es kurzzeitig doof, dass das Restaurant zu hatte. Irgendwie gehört das Einkehren zum Wandern dazu.

Anschließend liefen wir die Hauptwanderroute weiter. Hier gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, unter anderem einen Aussichtsturm. Mama traut sich dort aber nie hoch und wir hatten auch kein Kleingeld mit.

Nach zehn Kilometern erreichten wir wieder unser Ferienhaus. Ich selbst wanderte fünf bis sechs Kilometer, war aber nicht müde. Den Nachmittag verbrachten wir sehr gemütlich. Wir gingen in die Sauna und Papa und ich bauten Lego, während Mama puzzelte. Ich baute mein Lego Feuerwehrauto übrigens ganz alleine auf. Dies dauerte bestimmt zwei Stunden, hat aber großen Spaß gemacht.

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Ankunft im Landalpark

Unser Urlaub hat doch tatsächlich begonnen. Wie immer haben wir bis zum letzten Augenblick gezittert und ich kann mich noch daran erinnern, wie wir das Haus im März und mitten im Lockdown gebucht hatten. Mama meinte damals etwas naiv, Corona sei dann schon längst vorbei.

Leider ist dies nicht der Fall, aber zum Glück sind die niederländischen Parks geöffnet. Das gleiche gilt für die Grenze. Allerdings fiel uns auf der Hinfahrt doch auf, dass sehr wenige deutsche Autos unterwegs waren. Dies änderte sich auch in den Niederlande nicht. Wir fuhren trotzdem zuerst zu Albert Hein und kauften für die komplette Woche ein. Ich verschweige daher auch, wie viel Geld wir ausgegeben haben. Aber es kommt immer Einiges zusammen. Mama liebt das belgische Zwergenbier, Papa die vielen Brotaufstriche und ich die riesigen Chipstüten.

Anschließend fuhren wir sehr routiniert in unseren Ferienpark. Dort mussten wir noch kurz warten und konnten dann um 15 Uhr unser Haus mit der Nummer 62 beziehen. Wir kennen uns mittlerweile im dem Park sehr gut aus. Schließlich sind Mama und ich das vierte Mal in diesem Landalpark und Papa das dritte Mal. Witzigerweise sind wir jedes Mal in einem anderem Haus, aber sie sehen ja immer gleich aus.

Wir packten dann alles aus, und es war so viel. Ihr könnt es euch gar nicht vorstellen. Mama brachte zwei Puzzle mit, Papa eine riesige Lego Rakete und ich gleich meine ganze Legokiste. Dann kamen noch all die Handtücher, die Bettwäsche, die Kuscheltiere, die Einkäufe und natürliche unsere Koffer hinzu. Wir brauchten daher bestimmt eineinhalb Stunden zum Ausräumen und Einräumen. Ich half natürlich fleißig mit.

Am späten Nachmittag probierten wir gleich die Sauna und den Whirlpool aus. Den Whirlpool meide ich weiterhin. Er ist mir zu warm. Dafür genieße ich die Sauna sehr und bleibe mittlerweile auch schon sieben Minuten dort.

Am Abend kochte Papa eine leckere Poke mit Mango, Reis und Fisch. Das passte sehr gut zur Sauna. Anschließend ging ich schlafen und Mama und Papa saunierten wohl noch ausgiebig.

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Frohe Weihnachten

Über die Weihnachtstage bin ich immer sehr beschäftigt, denn wir ihr wisst feiern wir Weihnachten nicht zu Hause, sondern bei meinen Großeltern. Mama hat dieses Jahr zum Beispiel festgestellt, dass sie all den Stress um das Weihnachtsessen gar nicht kennt, sie lässt sich schließlich an Weihnachten stets bekochen.

Zuerst fuhren wir zu Oma und Opa aus Nienburg. Vorher hatten wir uns übrigens für mehr als fünf Tage in häusliche Quarantäne begeben, um niemanden zu gefährden. In Nienburg bleiben wir dann bis zum Weihnachtsmorgen. Wir hatten in Nienburg ein wenig mehr Glück mit dem Wetter, denn es regnete nur am Tag vor Weihnachten viel. Alle anderen Tage ging es. So konnten Mama und Papa Rennradtouren unternehmen und Oma, Opa und ich konnten in Nienburg spazieren gehen und Drachen fangen. In Nienburg gibt es nämlich überall Drachen. Mama hatte bei ihren Rennradtouren nicht unbedingt Glück. Auf einer Tour ging ihr Handy plötzlich aus und sie musste den Weg dann ohne ein Navigationsgerät zurück finden. Sie fuhr dann über Felder und durch Sümpfe zurück zu uns. Bei der zweiten Tour mit Papa wurden beide dann richtig nass. Sie kamen so nass wieder, dass sie aussahen als wären sie baden gewesen. Es hat ihnen aber trotzdem gefallen.

In Nienburg haben wir auch sehr leckere Pizzen bestellt. Oma hatte die Pizzeria Mundfein entdeckt und es schmeckte köstlich. Außerdem haben wir das Spiel Heimlich und Co. gespielt. Meine Eltern haben sich aber sehr dämlich angestellt und verloren.

Am Weihnachtsmorgen kam in Nienburg zum Glück das Christkind. Ich war bereits am Tag vorher so aufgeregt, dass es für alle eine Erleichterung war. Vom Nienburger Christkind bekamen wir folgende Dinge:

Ein Polizeiauto von Lego, Straßen von Lego, ein Buch über einen Dinosaurier, der immer seine Mitschüler frisst, einen Planeten- Pullover, neues Badesalz und einen dreistöckigen Legobus

Badehandtücher, Gastehändtücher, Bettwäsche, einen Weihnachtskrimi und ein japanisches Kochbuch

Oma und Opa aus Nienburg bekamen folgende Dinge: ein Abo von Geo Epoche, Schlafanzüge und Hemden und Freundschaftsarmbänder

Auf jeden Fall war ganz schön was los im Wohnzimmer und überall lag dann Geschenkpapier herum. Am späteren Vormittag fuhren wir dann weiter zu meiner anderen Oma und meinem anderem Opa. Hier bleiben wir auch bis morgen. Unterwegs sahen wir übrigens den Weihnachtsmann. Er fuhr auf einem Roller zum Edeka??

Bei Oma und Opa aus Diepholz verbrachten wir dann den Nachmittag. Onkel Marcel kam zu Besuch und wir warteten alle voller Ungeduld auf den Weihnachtsmann. Ich selbst hielt es schon gar nicht mehr aus Uhr rannte daher immer wieder um den Esstisch. Mama und Papa zwangen mich daher zu einem Spaziergang. Das war aber gar nicht so schlimm, denn ich eroberte auf dem Spielplatz endlich die Burg Mama. Die letzten Male hatte ich mich nicht getraut, den hohen Turm zu besteigen, jetzt hatte ich es aber endlich geschafft. Mamas Burg ist daher ab sofort meine Burg!

Nach dem Abendessen kam endlich der Weihnachtsmann. Er brachte uns folgende Geschenke:

Einen Lego Zug, Lego Schienen, ein Buch über Planeten, Planetenbettwäsche, ein lustiges Kinderbuch mit einem Bison, eine Taschenlampe mit Integriertem Diaprojektor (er zeigt Bilder von Planeten und Astronauten), eine neue Fitnessuhr für Mama, ein Kindle E Reader für Papa, einen neuen Eierkocher und ein weiteres Kochbuch.

Oma und Opa aus Diepholz haben Tee und Teetassen bekommen, und ebenfalls Freundschaftsarmbänder.

Ihr seht, wir wurden reich beschenkt und verbrachten den Abend dann damit, Lego aufzubauen. Mein lila Bus ist bereits fertig aufgebaut.

Der Weihnachtsbaum in Nienburg

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Ferien

Ich habe Weihnachtsferien, als erster in der Familie. Dies ist ungewöhnlich, denn normalerweise bleibe ich immer so lange es geht im Kindergarten. Die Weihnachtszeit ist nämlich sehr spannend, müsst ihr wissen. Doch dieses Jahr ist eben alles anders und aus Schutz für unsere Familien isolieren wir uns seit gestern und meiden daher alle Menschen, um ein unbeschwertes Weihnachtsfest mit unseren Großeltern zu verbringen.

Mama und Papa haben mir dies sehr ausführlich erklärt, denn ein wenig traurig war ich anfangs schon. Ich hatte nämlich im Kindergarten noch jede Menge zu tun. So nähe ich eine weitere Schildkröte.

Gestern habe ich mich dann von all meinen Erziehern verabschiedet. Mama, Papa und ich haben den Tag vorher noch fleißig gebastelt und nette Karten geschrieben. Alle drei Erzieherinnen haben sich sehr gefreut und noch ganz lange mit Mama geredet, so gerührt waren sie wohl von unseren Karten und den gebastelten Engeln.

Ich habe darüber noch ein wenig nachgedacht und glaube ganz fest, dass manchen Berufsgruppen wirklich die Anerkennung fehlt, gerade im Corona Jahr. Zum Beispiel spricht niemand über Frisöre oder Erzieher, wenn es um die Impfung geht. Dabei sind beide Berufsgruppen den gesamten Tag mit Menschen zusammen. Außerdem scheinen diese Berufe wenig Geld zu verdienen, und auch das ist gemein. Denn meine Erzieherinnen leisten wirklich Großartiges. Sie haben mir ein tolles Jahr im Kindergarten geschenkt, trotz Corona! Mama und Papa haben es da gut auf den Punkt gebracht, denn es sind doch wir Kinder, die ein Recht auf Normalität haben, in dieser verrückten Zeit.

Nun habe ich aber genug geschrieben und möchte lieber meine Ferien genießen.Morgen müssen Mama und Papa noch ein wenig arbeiten. Sie haben ständig solch seltsame Videokonferenzen. Papas Videokonferenzen sind immer sehr seriös und professionell. Alles ist bunt, funktioniert einwandfrei und man darf nicht stören. Bei Mama funktioniert eigentlich nie etwas, aber alle freuen sich, wenn ich mich im Bild zeige und winken mir zu. Am späten Nachmittag beginnen dann auch für Mama die Ferien und die werden wir damit verbringen, Freundschaftsarmbänder zu knüpfen.

Hier seht ihr mich übrigens beim Backen!
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Schon wieder ein Lockdown

Wir waren auch die letzte Woche noch schwer angeschlagen. Mama und Papa ging es wieder besser, aber ich hustete die komplette Woche in allen Varianten. Am Montag und Dienstag passte Papa auf mich auf, am Mittwoch Mama, am Donnerstag wieder Papa und am Freitag wieder Mama. Das war ein ganz schönes Hin und Her. Zwischendurch wurde mein Husten etwas besser, dann wurde es wieder schlimmer. Meine Lunge war aber zum Glück die gesamte Zeit frei. Trotzdem ging es Mama die gesamte Zeit nicht gut. Sie wird von meinem Husten immer wahnsinnig. Ich selbst finde es gar nicht so schlimm und sprang zwischendurch durchs Haus. Es war nämlich in erster Linie langweilig und ich vermisste den Kindergarten.

Samstag wurde es ein wenig besser und so konnten wir ein wenig das Wochenende genießen. Wir unternahmen mehrere Spaziergänge in der Umgebung und fanden zum Beispiel einen neuen Wanderweg in der Nähe des Kieswerkes. Außerdem malten wir viel.

Generell war es aber ein ruhiges und seltsames Wochenende. Denn seit heute befinden wir uns wieder in einer neuen Lockdown Phase. Es sollte ja alles anders werden und die Kitas und Schulen gar nicht mehr schließen. Jetzt schließt ab Mittwoch doch wieder alles. Außerdem sind die Coronazahlen so hoch wie noch nie.

Es ist und bleibt also ein Jahr, in welchem man nichts vorhersehen kann und wenn ich einen Wunsch an die Politik habe, dann ist es, einfach einmal konsequent zu sein und nicht immer nur davon zu reden, wie etwas sein könnte oder eben nicht sein soll. Das nervt!

Ausmalbilder: Ich male jetzt jeden Tag ein Ausmalbild aus
Meine neue Leidenschaft: Fenster putzen
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Husterix besucht den Melatenfriedhof

Mein Husten ist zurück. Wir haben ihn all die Monate nicht wirklich vermisst, aber leider kommt er doch immer wieder. Auch Mama ist noch von einem Reizhusten geplagt, nur Papa geht es wieder besser.

Wir versuchen dennoch das Beste aus der Situation zu machen, auch wenn Mama bei jedem Huster von mir mitleidet. Immerhin habe ich mein Nasentropfentrauma überwunden und lasse mir diese wieder geben. Ansonsten hilft aber, wie immer, gar Nix. Ich kann Tee trinken oder Eiswürfel lutschen, an die frische Luft gehen oder mich ins Bett legen oder aber warme Wickel nehmen und inhalieren. Ich huste dann über mehrere Tage im Durchschnitt alle 30 Sekunden.

Dennoch machten wir heute einen kleinen Ausflug auf den Melaten- Friedhof. Das ist ganz nett, da ich Friedhöfe gerade sehr spannend finde. Ich fand all die Gräber fazinieremd und wir besuchten unter anderem das Grab meiner Uroma und meines Ururopas. Außerdem fanden wir das Grab von Guido Westerwelle, das Grab von Opa aus Nienburgs Doktorvater und das Grab der Hüpfpferdfamilie. Dieses ist übrigens gigantisch!

Am Nachmittag baute ich mit Mama dann einen eigenen Friedhof für die Kuscheltiere. Manche Kuscheltiere ließ ich dafür sogar sterben, aber Mama wollte das nicht. Daher haben wir einen Kompromiss gefunden (das Wort habe ich neu gelernt) und die Kuscheltiere konnten sich ihre Gräber dann angucken. Sie sind also doch nicht gestorben. Mir selbst ist das aber nicht ganz eingeleuchtet, aber manchmal ist Mama plötzlich doch sehr konsequent.

Am Abend baute ich mit Papa noch Lego. Er baute seine Raumstation fertig und ich das Lego Kehrauto. Dies hatte mir nämlich der Nikolaus gebracht. Der Nikolaus hat mir überhaupt sehr viele Sachen gebracht. Mathilde und Hüpfpferd sind extra aufgeblieben und haben ihm die Tür geöffnet. Er verschenkt übrigens sehr gerne Socken, so mein Eindruck. Papa hat Wandersocken bekommen und ich Stoppsocken. Des Weiteren habe ich Badeschaumäder bekommen, ein Buch mit Weihnachtsgeschichten und eine Sortierbox für all meine Malunterlagen.

Das Grab von Guido Westerwelle
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Theodors Wichtelmarkt

Wer uns gerade hört, schüttelt vermutlich den Kopf: denn wir husten mittlerweile um die Wette. Ich habe nämlich seit gestern Abend ebenfalls Husten und mich daher in den Familieninfekt eingereicht. Unser Kuscheltier Affe hat daher ein weiteres Mal die Flucht ergriffen und sich irgendwo im Haus versteckt.

Dennoch ließen wir uns von dem Husten nicht die Laune verderben und bisher habe ich auch kein Fieber. Aus diesem Grund planten wir den gesamten Tag unseren Weihnachtsmarkt. Denn dieses Jahr können wir keinen Kölner Markt besuchen und Mama hatte die Idee einen eigenen Markt stattfinden zu lassen, damit ich auch dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt erleben kann. Ich war natürlich Feuer und Flamme und bastelte bereits seit Tagen Geld und Eintrittskarten. Es gab dann auch folgende Stände: den Glühweinstand mit weihnachtlicher Musik und Kerzen, den Würstchen- und Steakstand mit hauseigenem Grill, einen Kuchenstand, eine Spielehütte, das Pferdereiten und die Wahrsagerin.

Alles in allem war unser Weihnachtsmarkt ein großer Erfolg. Wir tranken zuerst Glühwein, aßen dann und besuchten anschließend die Unterhaltungsstände. Mathilde sagte uns aber eine seltsame Zukunft voraus. Ich würde wohl in die Schule kommen und Mama sei wohl verheiratet.

Meine Preisliste, leider können meine Eltern nicht schreiben….
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Unser Hüpfpferd hat Corona

Diese Woche schwächelte zuerst Papa und dann Mama. Dies war etwas rätselhaft, denn Papa war die letzten Wochen kaum unter Menschen und konnte sich gar nicht angesteckt haben. Mama hingegen ist ständig unter Menschen und wir hatten daher damit gerechnet, dass sie die Viren als erstes anschleppt, und nicht Papa.

Die Symptome der beiden waren leider sehr typisch für Corona. Beide hatten Husten und fühlten sich schlapp. Mama war zusätzlich auch noch heiser. Gleichzeitig erwähnte unser Hüpfpferd, dass es sich auf einer Familienfeier in der Kölner Südstadt mit Corona infiziert hatte, aber kaum Symptome zeige. Auf der Familienfeier waren wohl 153 Kuscheltiere und 75 Hüpfpferde. Insgesamt waren wohl anschließend 221 Teilnehmer infiziert.

Wir drei stellten Hüpfpferd daraufhin zur Rede, aber das Gespräch gestaltete sich schwierig. Angeblich war es eine berufliche Veranstaltung einer Kanzlei namens Maus & Mouse & Pellepä (dies erschien uns schon seltsam) und angeblich wurden bei der Veranstaltung die Coronaregeln eingehalten. Wie es trotzdem zu dieser hohen Anzahl an Erkrankten kam, konnte oder wollte uns das Hüpfpferd nicht erklären. Seltsamerweise zeigen weder das Gesundheitsamt noch die Polizei Interesse an einer Aufklärung. Stattdessen erreichen uns nun ständig Genesungsgrüße für unser Hüpfpferd, unter anderem von der Kölner Bürgermeisterin, dem Polizeipräsidenten der Stadt Köln und dem Kurator des Richard Wallratz Museums. Karl Lauterbach rief ebenfalls ganz besorgt an und Hennes kam sogar persönlich vorbei.