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Theodortag

Heute haben wir einen Theodortag gemacht. Corona hat doch ein paar Vorteile, denn ich bekomme regelmäßig Theodortage. Wenn Corona nicht wäre, wären wir bestimmt in die Sauna gegangen oder ins Kino. Beides ist aktuell nicht möglich und daher blieben wir heute zu Hause. Am Morgen bug Mama Pfannkuchen für uns. Sie vergaß aber die Eier. Es schmeckte aber trotzdem. Erstaunlich, oder? Im Anschluss daran baute Papa mit mir einen Bahnhof und mehrere Tunnel für meinen Legozug und danach ging ich mit Mama und Hipfpferd in den Schnee. Es hatte nämlich in der Nacht wirklich viel geschneit und wir konnten daher richtig Schlitten fahren.

Papa war weiterhin schwer beschäftigt. Er schleppte weiter Pflastersteine und reparierte den Roller. Wir räumen also fleißig um. Der Platz in der Garage muss optimiert werden und daher verkaufen wir den Roller und meinen Bollerwagen. Mama und ich hatten aber keine Lust, Roller und Bollerwagen zu reparieren, und auch auf das Steine schleppen hatten wir wenig Lust. Daher malten wir lieber.

Am Nachmittag ging Mama noch mit einer Freundin spazieren und im Anschluss daran guckten wir einen Film. Wir aßen dazu Popcorn und Erdnüsse. Am Abend kochte Papa leckere Spätzle für uns und ich aß zwei Portionen. Es war nämlich so lecker.

Ihr seht, es war ein sehr schöner Tag. Ich bin absolut zufrieden, trotz Corona war es sehr abwechselungsreich, auch wenn ich mich morgen auf den Kindergarten freue.

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Wir nehmen am Benefizlauf der Diakonie Bremen teil

Endlich sinken die Coronazahlen, und ich hoffe sehr, dass sie weiter abnehmen werden. Dennoch geht mir Herr Spahn sehr auf die Nerven. Bereits im Kindergarten lernt man, dass man nur Sachen versprechen soll, die man auch wirklich einhalten kann. Herr Spahn verspricht aber immer alles Allen. Er verspricht Masken, Schnelltests, Impfungen und es klappt doch wieder nicht. Mama, Papa und ich sind in dieser Sache eher konservativ. Wir mögen eben Menschen lieber, die nicht alles sofort versprechen.

Aber genug von Politik. Heute war das Wetter sonnig und sogar angenehm mild. Das passte gut, denn wir hatten uns die Spenden Wanderung der Diakonie in Bremen angemeldet. Man musste sich einen Sponsor suchen und pro Kilometer konnte man dann Geld für Obdachlose sammeln. Mama und Papa haben mir dann erst einmal erklärt, was Obdachlose sind. Ich habe sie dann die ganze Wanderung gesucht, aber irgendwie habe ich keinen gefunden.

Wir wanderten übrigens durch die Wahner Heide. Da Mama gerade den Kölner Stadtanzeiger liest, hat sie Zugriff auf all die Wandertouren. Rita, danke für den Tipp. Die Tour war wirklich sehr nett, auch wenn wir eigentlich alles schon durch vorherige Wanderungen kannten. Der Vorteil war aber, dass diese Wanderung alle Sehenswürdigkeiten miteinander verbunden hatte. So wanderten wir auf den Fliegenberg und auch am Heidekönig vorbei. Auch eine Erimitage war dabei, aber wir wussten alle drei nicht, was das ist. Falls es jemand von euch, meine lieben Leser, weiß, meldet euch bitte. Mathilde wollte es uns nicht sagen.

Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause. Wir schleppten Steine. Unser Gartenhaus ist ja verkauft und so mussten die Steine entfernt werden. Dann haben wir mehr Rasenfäche. Jetzt hoffen wir, dass jemand die Pflastersteine abholt. Die Entsorgung ist nämlich ganz schön teuer.

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Es schneit

Heute morgen war ich sehr aufgeregt, denn es hatte in der Nacht geschneit und so hatten wir heute morgen wirklich Schnee. Noch vor dem Frühstück habe ich mich angezogen und habe im Garten einen Schneemann gebaut. Zum Glück w

ist letzte Woche meine neue Schneehose und meine neue Schneejacke gekommen, so musste ich nicht mehr diesen peinlichen Schneeanzug tragen. Beides ist absolut wasserdicht, die Hose ist mir allerdings noch zu groß. Aber sie soll auch noch kommendes Jahr gut passen.

Papa fuhr erst einmal Brötchen holen und wir beeilten uns sehr mit dem Frühstück. Es war nämlich bereits wärmer geworden und wir hatten daher Angst, dass all der Schnee schon wieder schmilzt. Direkt nach dem Frühstücken fuhren wir mit dem Auto zur Glessener Höhe. Wir nahmen den Schlitten mit und wanderten beinahe fünf Kilometer durch den Schnee. Anfangs war es ein wenig mühselig, da kaum Schnee lag, aber oben angekommen, gab es zum Glück noch genug Schnee. Ich ließ mich von Papa ziehen oder zog den Schlitten selbst. Außerdem bewarfen wir Mama mit Schnee. Das war lustig.

Später fing es leider an zu regnen, aber da waren wir schon wieder beim Auto angekommen und konnten uns aufwärmen.

Den Rest des Tages verbrachten wir faul zu Hause. Mama spielte mit mir Ferienhausrezeption und Kindergarten und Papa spielte mit mir Schildkröte. Mama und ich gingen auch zum Friseur, denn Papa schnitt uns hervorragend die Haare. Mama ist sehr zufrieden und ich bin es ebenfalls. Wir guckten noch Pipi Langstrumpf und malten. Mama malt ja weiterhin ihre Malen nach Zahlen Bilder. Jeden Tag malt sie ein neues Lockdownbild. Mittlerweile ist es schon Gewohnheit geworden. Ob das ein gutes Zeichen ist?

Was ich ganz vergessen habe zu erzählen: wir haben unsere Gartenhütte verkauft. Gestern kamen drei Menschen und haben sie komplett abgebaut. Wir haben daher viel mehr Platz in unserem Garten. Allerdings müssen wir noch die Pflastersteine entsorgen. Das ist nervig. Vermutlich müssen Papa und ich ein weiteres Mal zum Wertstoffhof fahren….

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Die Persönlichkeiten unserer Kuscheltiere

Papa hat letzte Woche ein mehrtägiges Seminar belegt (natürlich online). Es befasste sich mit unterschiedlichen Charakteren in Teams und Arbeitsgruppen. Dort gibt es wohl die unterschiedlichsten Persönlichkeiten. So gibt es Menschen, die sehr offen für Neues sind und andere wiederum lieben das Bewährte.

Papa hat hierfür jede Menge Fragebögen bekommen. Diese kann man am Computer ausfüllen und dann bekommt man Ergebnisse von sich selbst.

Wir haben jetzt beschlossen, die Charaktere unserer Kuscheltiere genauer zu analysieren. Dies ist bestimmt hilfreich und sorgt vielleicht auch für weniger Konflikte.

Falls uns nun für bekloppt halten solltet, hier eine kurze Geschichte über meine Großeltern aus Nienburg. Diese versuchen gerade alte Kuscheltiere wegzuwerfen, bringen es aber nicht übers Herz und grübeln daher gerade darüber, welche Kuscheltiere sie nun einer sozialen Einrichtung spenden, und welche bei ihnen wohnen bleiben dürfen…

Hier schon einmal die Ergebnisse unseres Hüpfpferdes . Er scheint eher ein Traditonalist zu sein, der Bewährtes mag und konservativ einzuordnen ist.

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Willkommen im tristen Januar

Der Alltag hat uns wieder und nach einem so schönen Urlaub fällt es besonders schwer, wieder in den Trott zu kommen. Zusätzlich ist das Wetter schlecht. Es ist kalt, nass und dunkel. Wir alle müssen uns daher gerade motivieren, den Tag positiv zu gestalten. Es hat ja auch alles zu, so dass man viele Sachen nicht machen kann, die man sonst im Januar gerne macht. Sonst gehen wir zum Beispiel gerne in die Saunalandschaft oder wir treffen uns mit Freunden. Beides ist durch Corona nicht möglich.

Daher war dieses Wochenende sehr unspektakulär. Am Samstag habe ich am Vormittag mit Mama eine sieben Kilometer lange Radtour gemacht. Das hat uns beiden großen Spaß gemacht, auch wenn wir den Weg nach Frechen bereits kannten und eigentlich nur eine neue Kartusche für den Sodastream kaufen mussten. Papa hat währenddessen Sachen bei Ebay verkauft. Darin ist er wirklich gut. Er verkauft aktuell unseren Roller und unsere Gartenhütte. Wir planen nämlich eine Neugestaltung des Gartens und der Garage (hoffentlich ohne Streit).

Dann mussten im Kuscheltier- Kindergarten die Gruppen neu sortiert werden. Durch die neuen Corona Bedingungen gibt es neue, feste Gruppen und das mussten wir den Kuscheltieren erklären. Außerdem mussten Listen erstellt werden. In meinem richtigen Kindergarten ist dies leider auch der Fall. So müssen einige Kinder und Freunde von mir ab Montag in eine andere Gruppe. Das macht mich sehr traurig, denn auch meine Ehefrau ist dann nicht mehr in meiner Gruppe.

Am Nachmittag waren wir im Königsdorfer Wald auf der Korianderoute und haben wieder die Stufen der Himmelsleiter gezählt. Dieses Mal habe ich 221 Stufen gezählt. Am Abend hat Papa sehr lecker mexikanisch gekocht und ich habe ein großes Puzzle komplett ohne Hilfe gepuzzelt. Es hat 100 Teile!

Heute haben wir eine Wanderung an der Sieg übernommen. Wir sind den Waldwiesenweg gegangen, um einen weiteren Kinderstempel zu bekommen. Mama hatte eine sehr interessante Wegbeschreibung für die Sommermonate dabei. Dort wurde immer von „Obstwiesen“, „blühenden Blumenwiesen“ und „Picknick- wiesen“ gesprochen und wir liefen durch Matsch und Schlamm. Später wanderten wir aber durch ein wenig Schnee und ich war nicht mehr zu halten. Ich liebe Schnee. Wir bauten sogar einen kleinen Schneemann.

Am Nachmittag musste ich alleine spielen, meine Eltern waren irgendwie der Meinung, ich solle mich alleine beschäftigen. Das war nervig. Ich war daher beleidigt und habe in meinem Zimmer geschmollt. Das kann ich sehr gut und sehr ausdauernd.

Am Abend guckten Papa und ich noch den Legofilm. Mama hatte dazu keine Lust und ging lieber in die Badewanne.

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Ein Statement zur aktuellen Situation

Der Lockdown geht weiter, gerade eben wurde es verkündet und mittlerweile ist es Alltag geworden. Ich habe mich daran gewöhnt. Meine Eltern gucken dann am Abend immer sehr viel fern und es reden viele Menschen. Zuerst redet die kleine Frau. Sie ist unsere Bundeskanzlerin und ich habe sie letztens sogar auf einem Foto erkannt. Die kleine Frau redet meistens nicht sehr lange. Das gefällt mir. Danach redet meistens ein Mann mit Berliner Dialekt. Ich mag den Dialekt nicht, aber der Mann sagt meistens auch nicht viel. In der Regel wiederholt er auch nur das, was sie kleine Frau bereits gesagt hat. Danach redet ein Mann mit lauter Stimme. Er hat dabei immer eine sehr seltsame Körperhaltung und ich habe jedes Mal Angst, dass er eine Nackenstarre bekommt. Außerdem sagt er immer, wir in Bayern oder wir in Bayern machen das immer schon… Aber er sagt auch nichts wirklich Neues. Daher könnten Mama und Papa auch schon nach der Rede der kleinen Frau den Fernseher ausschalten.

Stattdessen gucken sie sich dann im Verlaufe des Abends noch eine weitere Rede im Fernsehen an. Der Mann, der dann redet, spricht immer nur von Nordrhein-Westfalen und sieht aus wie ein Clown. Ich frage mich immer, ob er die Sache mit Corona wirklich ernst nimmt, er sieht nämlich immer so lustig dabei aus, und auch so freundlich. Er wiederholt dann übrigens auch noch einmal all das von der kleinen Frau.

Ich weiß dann eigentlich genug von Corona und all den Maßnahmen. Mal darf man fünf Personen treffen, mal darf man nur eine Person treffen. Es heißt immer, man müsse die Pflegeheime besser schützen, aber wenn man Opa aus Nienburg fragt, dann sagt er, dass sei nicht der Fall und sie sprechen jedes Mal von Schulen und Kitas, ohne klar zu sagen, was eigentlich ist. Ein Beispiel: bis Mitte Dezember ist Mama zur Schule gefahren, bei Fallzahlen über 200 hat Mama 200 unterschiedliche Schüler unterrichtet und ein Lehrerzimmer mit 100 Personen betreten. Dabei hieß es immer, Schulen seien keine Orte für Infektionen und Schulen seien sichere Orte. Seit einer Woche sind Schulen plötzlich gefährlich und ab einem Wert von 200 darf man fast gar nicht mehr raus??

Wenn ich eines über Politik gelernt habe, dann dass die Aussagen wandelbar sind und dass alle Politiker immer das Gleiche sagen, nur anders formuliert. Irritierenderweise gucken meine Eltern dann trotzdem noch den ARD Brennpunkt, und die kleine Frau, der Berliner Mann, dieser seltsame Bayer und der fröhliche Mann aus NRW sagen noch einmal alle nacheinander das Gleiche, nur in Ausschnitten.

Hier übrigens meine Regeln, für meinen Ferienpark. Einfach und klar formuliert und von mir selbst geschrieben (Mama hat mir die Buchstaben diktiert)

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Tipps für Landalparks 2020

Ich kann den Landalpark Duc de Brabant weiterhin wärmstens empfehlen. Es ist bereits mein vierter Aufenthalt in diesem Park, aber mir ist kein bisschen langweilig. Dieser Park ist einfach perfekt, wenn man Ruhe sucht und kein Interesse an viel Unterhaltung und Entertainment hat. Hier gibt es einfach nur nette Häuschen, in einer landschaftlich einsamen Umgebung. Mama bezeichnet diese immer als „trist und schön“ zugleich und das trifft es wirklich.

Dennoch darf man Brabant nicht unterschätzen. Wir haben nicht das erste Mal das Gefühl, dass die Menschen, die hier leben oder Urlaub machen, eher wohlhabend sind. Die Restaurants sind häufig sehr teuer und sehr gut eingerichtet. Opa aus Nienburg hat daher bereits vermutet, dass all die Europaparlamentarier hier ihren Rückzugsort haben. Dies könnte stimmen, denn Brüssel ist nicht weit entfernt.

Aber genug erzählt, hier die Tipps für den kommenden Urlaub:

Dieses Jahr konnten wir leider keines der netten Restaurants und Cafés besuchen. Dies fehlt wirklich ein wenig, denn der Bockenreyder ist wirklich ein Besuch wert. Dafür waren wir kein bisschen von unserem Landal Haus enttäuscht und fühlten uns, wie immer, sehr wohl. Jeden Abend besuchten wir die hauseigene Sauna und dieses Jahr schliefen wir auch endlich zu dritt unten. Im letzten Jahr schlief ich ja noch im Kinderbett und das befindet sich bei Landalhäusern leider immer oben.

Ganz wichtig: Wir haben dieses Mal Zahnpasta und die Netflix Fernbedienung vergessen. Papa konnte Netflix zum Glück mit seinem Handy bedienen. Dies war nicht ganz so schlimm. Die Sache mit der Zahnpasta war da schon ärgerlicher. Dafür dachten wir an eine Duschmatte, dies war ein Tipp vom letzten Jahr, und machte den Aufenthalt im Badezimmer angenehmer.

Mama und Papa waren noch begeisterter als sonst von all den vielen schönen Fahrradwegen und Fahrrad Möglichkeiten. Meine Eltern sind ja mittlerweile gestandene Radfahrer und Papa besitzt mittlerweile für jedes Gelände ein eigenes Rad. Mama fährt weiterhin mit Bulls über Stock und Stein, aber immerhin putzt sie ihn mittlerweile.

Fakt ist: Wir waren nicht das letzte Mal in Duc de Brabant und waren uns einmal wieder einig: Es war der perfekte Urlaub für triste Corona Tage!

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Tag 5 im Landalpark 2021: wir wandern und sortieren Lego

Ich bin sehr angetan von Lego. Noch bin ich unsicher, ob ich nach Plan bauen soll, oder kreativ. Eines steht fest: Mama baut definitiv nach Plan und Schema, und sie hat große Freude daran, Steine nach Farben und Formen zu sortieren. Ich habe sie daher sehr glücklich gemacht, sie zu bitten, mir all die Legosteine für den Campingbus herauszusuchen. Mir selbst machte es aber ebenso Freude und so war ich heute morgen auch gar nicht begeistert, als meine Eltern mich zu einer weiteren Wanderung zwangen. Ich wollte doch weiter Lego sortieren.

Aber gegen meine nervigen Eltern hatte ich keine Chance und so fuhren wir wieder in diese Heidelandschaft und unternahmen eine weitere sieben Kilometer lange Wanderung. Diese Wanderung war aber wirklich sehr nett. Sie führte durch viel Wald und die Luft war fantastisch. Es roch überall nach Laub, Tanne und Wald. Ich kenne mittlerweile auch sehr viele Pflanzen und Bäume. So kann ich eine Birke von einer Eiche unterscheiden und ich weiß, dass Fliegenpilze giftig sind.

Den Nachmittag verbrachten wir wie immer. Wir saunierten, malten und sortierten fleißig weiter Lego. Am Abend bauten Papa und ich dann den Campingbus auf.

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Tag 4 im Landalpark 2021: wir fahren ans Meer

Leider haben wir im Jahr 2020 kein einziges Mal das Meer gesehen. Das ist mir noch nie passiert. Normalerweise sind wir immer irgendwann am Meer. Aber durch dieses dämliche Coronavirus ist zum Beispiel unser Campingurlaub nach Holland ausgefallen. Normalerweise leiten wir die Campingsaison ja immer mit einem Besuch in Hoak von Holland ein.

Da man auch zu Beginn des neuen Jahres nix wirklich planen kann, haben wir beschlossen heute an die Nordsee zu fahren. Diese ist nämlich nur eine Stunde entfernt. Wir fuhren daher in die Stadt mit dem seltsamen Namen Bergen op Zoom. Diese Stadt liegt an der Binnenschelde und diese führt direkt in die Nordsee. Zugegeben, es sah nicht wirklich aus wie das Meer, aber nett war es trotzdem.

Wir unternahmen eine 7,6 Kilometer lange Wanderung einmal um die Binnenschelde von Bergen. Anfangs war es noch einsam und leer, aber später waren wirklich viele Menschen unterwegs. Kein Wunder: es schien ja auch die Sonne.

Auf der Autobahn war es weiterhin sehr leer und wir haben bisher keine deutschen Autos gesehen, dafür viele Belgier. Ein bisschen unwohl fühlen wir uns dann schon, aber andererseits isolieren wir uns ja komplett und meiden alle Menschen und sozialen Kontakte. Trotzdem hatten wir mit mehr Urlaubern gerechnet.

Den Nachmittag verbrachten wir gemütlich in der Ferienwohnung. Papa und ich bauten unsere Legorakete weiter auf und Mama schaffte das erste Puzzle fertig zu puzzlen. Ob sie noch ein weiteres Puzzle schafft?

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Tag 3 im Landalpark 2020: es ist Silvester

Ursprünglich sollte es heute den ganzen Tag regnen. Daher hatten wir auch keinen Ausflug geplant. Allerdings schien am Morgen die Sonne und es sah so gar nicht nach Regen aus. Wir ließen uns trotzdem Zeit mit dem Aufstehen und frühstückten gemütlich. Mama bereitete Pfannkuchen auf dem Raclette vor. Dabei passierte mir ein schlimmes Unglück: ich fasste den Heizstrahler des Grilles mit dem Finger an und verbrannte mir den Zeigefinger. Es gab sofort eine Brandblase und auch die Kühlung lindert den Schmerz nicht wirklich. Mama und Papa gaben mir dann Schmerzhaft und nach einiger Zeit wirkte dieser zum Glück. So konnten wir doch gemeinsam nach Hilvarenbeek fahren, um für Silvester einzukaufen.

Den restlichen Tag verbrachten wir in der Ferienwohnung oder in der näheren Umgebung. Mama und Papa unternahmen bei bestem Wetter Rennradtouren. Mama kam allerdings richtig schmutzig wieder und musste danach erst einmal Bulls putzen. Keine Ahnung, wo sie sich herumgetrieben hatte. Papa und ich unternahmen noch eine kleine Radtour durch den Landalpark und besuchten den Spielplatz. Wir blieben allerdings sauber…

Am Abend saunierten wir fleißig und aßen gemeinsam Raclette. Natürlich schauten wir auch Diner for One und einen interessanten Film namens „Kevin allein zu Haus“. Gegen halb neun ging ich dann ins Bett, aber Mama und Papa versprachen mir, mich gegen kurz vor 24 Uhr zu wecken. Dies taten sie auch und so feierten wir gemeinsam, wenn auch etwas müde, ins neue Jahr. Ganz ruhig und entspannt war es. Es gab keine Knaller, es war nicht besonders hell, wir tanzten einfach nur ein wenig durch die Wohnung und stießen mit Sekt und Wasser an. Dann gingen wir schlafen. Wir begrüßten das neue Jahr daher mit einem Besuch in unserem gemütlichem Bett.