Veröffentlicht in Nienburg

Erlebnisreiche Tage in Nienburg

Ich hatte mich doch tatsächlich erkältet, aber der Infekt war zum Glück nicht schlimm. Vor allem habe ich niemanden angesteckt und Mama, Oma und Opa sind weiterhin gesund. Auch ich bin wieder fit und daher unternehmen wir viele Ausflüge in der Region. Opa gibt sich richtig Mühe und erstellt sogar auf Koomot eigene Fahrradrouten für mich. Aber der Reihe nach:

Am Montag sind wir den ganzen Tag in Nienburg geblieben. Das Wetter war nicht so gut. Es hat zwar nicht mehr geregnet, aber es war auch noch nicht richtig warm. Trotzdem habe ich eine eigene Radtour durch Nienburg entworfen. Ich bin sie selbst gefahren und wir haben sie mit dem Handy aufgezeichnet. Das hat mir so großen Spaß gemacht, dass ich am Nachmittag einen Spaziergang entworfen habe und diesen ebenfalls mit dem Hand aufgenommen habe. Beide Touren könnt ihr auf Koomot finden. Sie heißen „Theodors Blumenweg“ und „Theodors Wasserweg“. Bei dem Spaziergang habe ich die Entfernung allerdings etwas überschätzt, daher habe ich am Ende etwas meinen Unmut geäußert, aber wirklich nur leicht.

Am Dienstag hat Opa eine Wanderung für mich gefunden. Sie führte zu einem Waldspielplatz und zu einem riesigen Stein. Auf diesen bin ich natürlich geklettert. Das Wetter war richtig gut und die Wanderung hat großen Spaß gemacht. Wir haben sogar eine Kröte entdeckt, aber niemand wollte sie küssen.

Heute hat Opa für mich eine eigene Radtour auf Koomot entwickelt. Sie war 20 Kilometer lang und führte an der Böhme entlang, zu einer Mühle und einem schönen Waldgebiet. Eine Pause gab es natürlich auch, wieder an einem Spielplatz. Nach 15 Kilometern wurde ich etwas müde und etwas unleidlich. Oma belohnte mich aber mit einem Eis.

Ihr seht also: Ich mache hier wirklich ein wenig Coronaurlaub. Morgen kommt Papa nach und wir bestellen leckere Pizza von Mundfein. Falls ihr euch fragt, was Papa macht, während wir hier Urlaub machen…Er ist wie immer fleißig und hat zum Beispiel die Terrasse geölt oder die Garage aufgeräumt.

Veröffentlicht in Nienburg

Ein regnerischer Samstag in Nienburg

Am Samstag war das Wetter leider schlecht. Es regnete immer wieder und außerdem war es sehr windig. Zusätzlich lief mir ganz plötzlich die Nase und ich fühlte mich erkältet. Zum Glück blieben Oma und Opa, genau wie Mama, erst einmal entspannt und wir machten auch keinen Coronatest. Ich hatte kein Fieber, fühlte mich fit, hustete auch nicht, mir lief einfach nur schlimm die Nase. Daher blieb ich am Vormittag mit Oma zu Hause und wir bauten ein Haus aus Pappe für Schnecki. Opa und Mama besuchten währenddessen den Nienburger Markt. Später zeichneten Mama und ich Wanderkarten. Ich dachte mir 13 unterschiedliche Wanderwege aus und gab ihnen unterschiedliche Namen. Mama zeichnete dazu die Karten. Mein Lieblingsweg ist der Hausmeisterweg. Warum ich diesen so genannt habe? Das verrate ich euch nicht.

Am Nachmittag klarte es etwas auf und wir gingen nach draußen und fingen Drachen. Mama wurde immer wieder von den Drachen gebissen und ich musste jedes Mal bei Opa Medizin kaufen und sie ihr geben. Später spielten wir Mahjongg. Ein tolles Spiel, mit tollen Steinen. Ich spielte mit Mama zusammen und wir gewannen sogar einmal.

Veröffentlicht in Alltag

Osterferien 2021

Wir mussten unseren Lamdalurlaub wieder stornieren und natürlich sind wir sehr traurig. Ich wünsche mir wirklich, dass wir im nächsten Jahr fahren können! Stattdessen sind Mama und ich gestern zu Oma und Opa aus Nienburg gefahren. Wir machen jetzt eine Woche Urlaub in Nienburg. Natürlich soll man gerade auf Reisen und Kontakte verzichten, zu Mal die Zahlen wieder steigen, aber wir brauchen einfach ein wenig Abwechselung. Dies soll keine Ausrede sein, aber es tut einfach gut, einmal woanders zu sein. Außerdem besuche ich sehr gerne meine Omas und Opas. Letztes Jahr war es sehr traurig alleine Ostern zu feiern.

Mama fuhr sogar extra noch zu ihrer Ärztin und ließ sich testen. Allerdings war der Abstrich so ekelig, dass Mama davon genug hat. Der Abstrich wurde wohl durch die Nase genommen und nicht durch den Rachen. Da ich selbst ja mehr als anfällig für Nasenbluten bin, fällt dieser Test bei mir definitiv weg. Hoffentlich gibt es auch andere Sorten von Schnelltests.

Gegen 14 Uhr fuhren wir los und standen natürlich im Stau. Man braucht , dank der A1, immer vier Stunden bis nach Nienburg. Zum Glück gibt es bei Hamm einen MC Donalds und dort machen wir immer eine Pause. Ich liebe das und setze mich dann immer nach vorne und wir essen gemütlich. Natürlich passe ich sehr gewissenhaft auf, nicht zu kleckern. Da muss man sich aber bei mir auch keine Sorgen machen.

Am frühen Abend erreichten wir Nienburg und luden erst einmal aus. Wir hatten wieder ein halbes Haus dabei. Mama hatte Bulls mitgenommen und ihr normales Fahrrad, ich hatte Fritz dabei. Zusätzlich hatte ich eine Kiste Lego eingepackt, den Kuscheltierkindergarten, das Hüpfpferf und jede Menge Kleidung. Eines haben wir aber vergessen: Meine Jacke!!!! Zum Glück hat Mama meine Regenjacke eingepackt. Die ziehe ich jetzt mit zwei Pullovern drunter an.

Veröffentlicht in Alltag

Spielplatztouren

Ich habe noch gar nicht vom letzten Sonntag berichtet. Das hatte ich ganz vergessen. Papa kam bereits am Morgen wieder nach Hause und brachte als Überraschung Brötchen und Möhrenkuchen mit. Wir frühstückten daher erst einmal in aller Ruhe und erzählten Papa von den zwei neuen Spielplätzen. Papa bekam auch Lust, Spielplätze zu erkunden und so unternahmen wir am Vormittag eine Tour mit dem Lastenrad und dem Pedelec, um weitere Spielplätze zu entdecken. Wir fuhren zuerst auf einen großen Spielplatz in Köln Lövenich. Dieser hatte wieder einen Kletterparcour und außerdem eine gefährliche Hängebrücke. Dank Papa traute ich mich aber über die Brücke zu klettern. Anschließend fuhren wir weiter zu einem Waldspielplatz beim Müngersdorfer Stadion. Der Spielplatz gefiel uns nicht ganz so gut und daher machten wir erst einmal ein Picknick mit Möhrenkuchen. Papa und ich eroberten dann die riesige Burg. Mama traute sich leider nicht. Diese Höhenangst ist sehr hinderlich, finde ich.

Den Nachmittag verbrachten wir zu Hause. Ich baute für Hüpfpferd eine Kutsche und Mama und Papa arbeiteten im Garten. Wir haben jetzt unser Loch mit neuer Erde befüllt und unsere Hecke hat neues Rindenmulch bekommen. Der Frühling kann daher kommen.

Veröffentlicht in Alltag

Mamatag

Papa musste diesen Samstag in die Stadt mit D..und daher verbrachte ich den Samstag mit Mama.

Die letzten Wochen hatten Mama und ich häufiger kleine Diskussionen und Streit, aber dieses Wochenende war alles perfekt und wir genossen einen richtig schönen Theodortag. Es schien sogar die Sonne.

Am Morgen unternahmen wir einen Ausflug mit Romy. Mama wollte das Lastenrad gleich einmal ausprobieren und so fuhren wir einmal bis in die Innenstadt von Köln. Dadurch dass Mama häufig Pedelec fährt, war der Umstieg auf das Lastenrad nicht all zu groß, allerdings musste sie die Kurven anders fahren. Denn im Lastenrad sitze ich vorne, während ich im Croozer hinten saß. Das Gewicht ist also anders verteilt.

In Köln besuchten wir im Grüngürtel zwei verschiedene Spielplätze. Ein Spielplatz war für ältere Kinder und Mama kletterte so hoch, dass sie Höhenangst bekam. Sie traute sich daher nicht mehr runter und musste eine sehr steile und hohe Rutsche herunterrutschen. Ich selbst hatte mich gar nicht so hoch getraut und sprach Mama vom Boden Mut zu. Sie traute sich nämlich auch nicht zu rutschen . Aber was blieb ihr anderes übrig? Runterklettern wollte sie ja auch nicht. Zum Glück schaffte Mama es und wir wechselten schnell den Spielplatz. Witzigerweise wurde Mama dort von Journalisten interviewt. Sie dachte zuerst, sie seien vom WDR, später stellte sich heraus, dass sie von RTL waren. Mama und ich mussten Fragen zu unserer Fitness im Coronajahr beantworten und Mama verwies stolz darauf, dass dass sie nicht zugenommen habe, ebenso wenig wie ich. Wir hoffen aber, dass wir jetzt nicht im Fernsehen gezeigt werden und verraten daher auch nicht, wann die Sendung läuft.

Der andere Spielplatz war nicht ganz so gefährlich und wir kletterten daher auf einem Parcours. Unter uns waren gefährliche Krokodile und wir durften nicht ins Wasser fallen. Meine Eltern klettern auf Spielplätzen meistens mit. Das gefällt mir sehr, denn viele Eltern stehen immer nur faul herum. Die nehmen dann bestimmt zu, wenn sie sich nicht bewegen.

Zuhause bestellten wir Pizza, Salat und eine Kiddybox bei Mamas Lieblingslieferant in Frechen und dann sahen wir eine weitere Folge von Ferien auf Saltkrokan. Wir gucken diese übrigens rückwärts, da Mama die erste Folge nie findet. Ich weiß daher immer noch nicht, wie die Familie überhaupt auf die Insel gekommen ist. Dann ging ich sehr zufrieden ins Bett und hoffe, dass ich Papa ganz schnell den tollen Spielplatz zeigen kann.

Veröffentlicht in Alltag

Romy ist da!

Unser Lastenrad ist endlich da. Wir hatten es bereits im Oktober bestellt und diesen Freitag wurde es, mit vier Wochen Verspätung, geliefert. Wir holten es am Freitag gegen 16 Uhr ab und hatten wieder einmal Pech mit der Abholung von Fahrzeugen. Mit unserem Campster gab es bereits Probleme bei der Ankunft: vielleicht erinnert ihr euch, aber er hatte eine Schraube im Reifen. Mit Romy hatten wir das Problem,dass der Motor falsch war. Wir hatten nämlich den besseren Motor bestellt und das Lastenrad hatte den schwächeren Motor. Unser Verkäufer kam ganz schön ins Schwitzen, aber zum Glück gab es noch ein Lastenrad mit dem richtigen Motor im Lager. Wir mussten daher eine Stunde warten und bekamen dann endlich unsere Romy. Zusätzlich bekamen wir die erste Wartung geschenkt, als Entschuldigung für die Wartezeit. Es ging also doch noch alles gut und wir konnten Romy mit nach Hause nehmen. Mama hatte extra die Garage gefegt und aufgeräumt.

Nun sind wir gespannt, wie es Romy bei uns gefällt. Sie ist etwas schüchtern, aber dafür habe ich Verständnis. Ich selbst bin sehr froh, dass sie da ist, denn der Croozer ist mir mittlerweile zu klein. Ich habe kaum noch Platz. Romy bietet ausreichend Platz, es könnten sogar noch zwei weitere Kinder mitfahren. Aber schaut selbst, hier ein Foto:

Veröffentlicht in Alltag

Gartenarbeit

Wir haben dieses Wochenende sehr viel zu tun, daher habe ich mich auch nicht mehr gemeldet. Unser Garten hält uns ganz schön auf Trab. Bereits letzte Woche haben wir jede Menge Sand und Schutt zur Deponie gebracht und diese Woche haben zwei nette Männer sehr viel Kies abgeholt. Wir haben dies über Ebay inseriert und hatten Glück. Es wolle tatsächlich jemand haben und so haben wir uns einen weiteren Weg zur Deponie gespart.

Eine nette Kollegin von Mama hat uns noch eine Schubkarre ausgeliehen und daher konnte Papa die letzten beiden Tage fleißig Muttererde abholen und in unseren Garten schütten. Ich habe fleißig geholfen und war einmal mit, als Papa in Frechen Muttererde abholte. Auch hier haben wir Glück, denn wir bekommen die Muttererde gratis.

Mittlerweile ist das Loch in unserem Garten gut mit Erde gefüllt und wir können kommende Woche mit dem Rasen säen beginnen. Mama hat währenddessen die Kästen im Garten von Steinen entfernt, alten Rindenmulch entsorgt und bereits die ersten Kräuter eingepflanzt. Es geht also voran in unserem Haus. Zusätzlich kommt kommende Woche endlich unser Lastenrad. Es wird dann unser Autoersatz und Mama verfolgt weiterhin das ehrgeizige Ziel kein Auto mehr zu fahren, außer wir unternehmen Ausflüge, besuchen unsere Omas und Opas oder fahren in den Urlaub. Mama wird noch ein richtiger Öko, wer hätte das gedacht…

Kommende Woche geht Mama auch wieder zur Schule. Außerdem jährt sich Corona. Ein Jahr im Ausnahmezustand und es beschäftigt uns alle sehr. Aktuell steigen die Zahlen wieder rasant und wir können nicht nachvollziehen, wie man die Schulen öffnen kann, ohne ein vernünftiges Konzept. Natürlich muss es irgendwie weitergehen. Ich weiß es ja selbst sehr gut, denn ich brauche den Kindergarten und meine Freunde, aber meine Erzieher sind mittlerweile auch geimpft und ich fahre auch nicht jeden Morgen in einem überfüllten Bus in die Schule. Ehrlich gesagt rechne ich daher damit, dass die Schulen bald wieder schließen müssen.

Im Kindergarten habe ich letzte Woche an einer Expermientierwoche teilgenommen. Es kam ein Mann vom Forschungsinstitut in Jülich und hat mit uns Experimente durchgeführt. Wir haben zum Beispiel aus Backpulver und Essig einen Feuerlöscher gebastelt oder aus Lavendel und Alkohol Parfum hergestellt. Ich war hin und weg vor Begeisterung und habe am Freitag sogar einen kleinen Vortrag vor anderen Kindern halten dürfen. Ich habe erklärt wie eine Tauchglocke funktioniert. Mein Kindergarten ist echt toll und daher freue ich mich auch nicht so richtig auf die Schule. Aber Mama und Papa meinten, dass man in der Schule auch so tolle Experimente macht.

Besuch auf der Deponie zum Abladen des Schuttes

Veröffentlicht in Wandern

Siegwanderung: Der Mäanderweg

Wir sammeln weiter fleißig Stempel auf unseren Wanderungen an der Sieg. Ich habe jetzt alle sechs Kinderwanderstempel geschafft und hoffe auf einen weiteren Pin.

Selbstverständlich war ich wieder ohne Croozer unterwegs und ich bin heute sogar neun Kilometer gewandert. Dabei ging es ganz schön bergauf und bergab. Wir sind mittlerweile überzeugt davon, dass ich im Herbst den Heidschnuckenweg ohne Probleme mitwandern kann, wenn wir die Etappen halbieren. 10 bis 12 Kilometer sollte ich schaffen.

Aber zurück zur heutigen Tour, die wir uns umbedingt merken sollten. Vor allem für die Sommermonate. Wir starteten in Schladern und bestiegen die Burg Windeck. Dort wurden wir von Mathilde gefangen genommen und sie wollte Papa und mich braten. Wir schafften es aber zu fliehen und rannten bergab in den idyllischen Ort Altwindeck. In den Sommermonaten gibt es dort auch ein Museumsdorf. Mir ist das gleich aufgefallen, denn die Häuser sahen sehr alt aus. Wir machten eine lange Pause in der Sonne, bevor es wieder bergauf und dann sofort wieder bergab ging. Wir wanderten durch weitere kleine Dörfer, mal bergauf und Mal bergab. Der Weg war durchgehend beschildert und wir wanderten kaum auf Autostraßen. Ganz am Ende der Wanderung kamen wir zum Siegwasserfall. Papa und ich kletterten dort sogar auf den Steinen und ich holte mir einen nassen Fuß. Zum Glück war das Auto nicht mehr weit weg.

Veröffentlicht in Alltag

Projektag Garten

Diese Woche hatten wir wirklich viel zu tun. Das lag vor allem an diesem Bauarbeiter, der ein Loch in unsere Garage fräsen sollte. Wir wollen nämlich eine Tür in unserer Garage, um vom Garten direkt in die Garage zu können. Wir beauftragten diesen Bauarbeiter mit dem Fräsen, rechneten aber nicht damit, dass er einen Tag später in voller Ausrüstung vor unserer Tür stand. Also begann er am Montag Nachmittag damit, ein Loch in die Garage zu bohren. Das war ein Dreck und Staub und es hämmerte und bohrte, während Papa eine wichtige Videokonferenz hatte. Mama musste daher mit ihm kommunizieren. Das war sehr lustig, denn beide waren eher unfreundlich zueinander. Er motzte Mama an und Mama motzte ihn an, aber sie verstanden sich dann doch und Mama war am Ende ganz beeindruckt, wie man so grade mit einem Pressslufthammer und einer riesigen Kreissäge eine Türöffnung sägen konnte.

Jedenfalls haben wir seitdem Schutt in unserem Garten liegen. Dieser muss natürlich weg, ebenso wie der Sand und Kies vom Fundament unseres Gartenhauses. Daher lieh sich Papa heute morgen einen Anhänger bei einem Freund aus und Mama und Papa beluden diesen mit Sand und Schutt. Ich spielte währenddessen im Garten oder in meinem Zimmer, denn das war mir doch zu anstrengend. Mama verbrachte dann noch eine Stunde damit, alte Steine aus den Blumenkübeln unserer Gartenmauer zu wühlen. Mama und Papa hatten diese damals wohl einfach mit Steinen gefüllt, da man sie hinter dem Gartenhaus nicht sah. Dumm gelaufen, sage ich nur.

Jetzt bin ich maximal aufgeregt, denn ich darf heute Abend um 20.15 Uhr die Geburtstagssendung von „der Sendung mit der Maus“ gucken.

Veröffentlicht in Alltag

Meine coronakonforme Geburtstagsparty

Gestern hatte mein Kindergarten einen Fortbildungstag und war daher geschlossen. Aus diesem Grund nutzten wir uns den Tag und feierten mit vier Mädchen aus meiner Kindergartengruppe eine kleine Geburtstagsparty. Wir achteten natürlich sehr auf die Hygiene und ich hatte auch nur Kinder eingeladen, mit denen ich mich privat treffe. Trotzdem kann ich verstehen, wenn ihr es nicht gut findet. Ein gewisses Risiko bleibt, aber ich hatte mir einfach eine kleine Feier gewünscht.

Meine vier Freundinnen waren alle pünktlich und natürlich Feuer und Flamme. Partys sind ja gerade eine Seltenheit und es hatten auch alle Zeit. Mama und Papa hatten sich für uns ein tolles Programm ausgedacht. Am Anfang wurde aber erst einmal ausgiebig getanzt und gefuttert. Danach haben wir Zeitungstanz und Stopptanz gespielt und mit einem Mal kam Fredi und klaute unseren Schatz- die riesige Sechs, gefüllt mit Süßigkeiten. Wir stürmten direkt hinterher und jagdten Papa und Fredi einmal durchs komplette Wohngebiet. Am Spielplatz fingen wir Fedi und zerschlugen die Pinjata gleich mit.

Zu Hause ging es anschließend in den Keller und wir mischten mit unterschiedlichen Farben kleine Zaubertränke. Mama und ich hatten dazu am Vormittag jede Menge Gläser mit Wasserfarbe und Wasser aufgefüllt und Mama hatte bei Amazon kleine Parfümflaschen bestellt. Allen hat das großen Spaß gemacht und die Sauerei hielt sich zum Glück auch in Grenzen. Papa ettikitierte die Flaschen sogar noch und so hatte jeder drei Flaschen mit eigenem Zaubertrank. Zum Abschluss haben wir noch für die Schleichpferde aus Pappkarton Gehege gebastelt. Hierfür waren Mama und ich am Vormittag noch draußen gewesen und hatten Äste, Stöcke, Tannenzapfen und Tannennadeln gesammelt.

Das Highlight war aber das Spaghettiessen am Ende des Tages. Wir durften nämlich essen wie die Schweine und haben ohne Besteck gegessen. Das war so witzig, aber eigentlich darf ich es gar nicht erzählen….

Alles in allem war es ein toller Tag und ich bin doch ein wenig stolz auf meine Eltern. Sie habe sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und sie haben sich viele Gedanken gemacht.