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Wir wandern den Wälderweg in der Sieg

Heute wanderten wir eine sehr schöne Wanderung an der Sieg. Es handelte sich um den 18 Kilometer langen Wäderweg, für den wir noch einen Stempel benötigen. Auf Grund der Länge nahmen wir den Croozer mit. Viel konnte ich aber nicht in ihm sitzen, denn es ging häufig bergauf und teilweise waren es auch Trampelpfade. Die Tour war sehr abwechslungsreich. Zu Beginn ging es über längere Zeit moderat bergauf und später wechselten sich Wälder und Wiesen ab. Zeitweise wanderten wir auch durch ein nettes Flusstal und immer wieder gab es nette Rastmöglichkeiten, zum Beispiel an einer Heilquelle. Leider sahen wir aber auch wieder viele Waldschäden. Teilweise liefen wir durch kahle Waldhänge.

Das Wetter war ebenfalls sehr angenehm. Noch immer ist es kalt , aber die Sonne schien durchgehend und so genossen wir unsere erste richtige Frühjahrswanderung. Außerdem haben Oma und Opa aus Diepholz noch auch einen Impftermin. Das hebt die Laune noch mehr!

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Aufräumtag

Ich beginne mit Corona Neuigkeiten, damit ich mich später daran erinneren kann: denn Oma aus Nienburg ist als erste in unserer Familie gestern geimpft worden. Sie hat Astra Zeneca bekommen und hat heute grippeähnliche Symptome. Ansonsten geht es ihr gut. Jetzt hoffe ich, dass meine anderen Omas und Opas auch bald geimpft werden! Zusätzlich ist gestern endlich die Bundesnotbremse in Kraft getreten. Die Politiker haben wochenlang darüber gestritten und am Freitag, parallel zu Omas Impfung, wurde das Gesetz vom Bundespräsidenten unterschrieben. Es gilt daher und da der Rhein-Erft-Kreis einen Inzidenz von über 180 hat, schließen am Montag alle Schulen und die Kitas wechseln in die Notbetreuung. Zum Glück kann ich weiterhin in den Kindergarten gehen und meine Eltern haben auch schon alle Dokumente abgeben.

Außerdem bin ich an meiner Grundschule in Königsdorf angenommen worden. Ich gehe hier im Ort zur Schule. Einen OGS Platz habe ich ebenfalls bekommen. Mittlerweile freue ich mich auch sehr auf die Schule.

Am heutigen Tag waren wir sehr fleißig. Es ist ein bisschen wärmer geworden und daher haben wir die Überraschung auf unserer Terrasse aufgebaut. Dank der Holzterrasse kann man gut auf dem Boden sitzen und es wird über Mittag angenehm warm. Mama hat im gesamten Haus die Fenster geputzt und Papa und ich haben das Auto in die Waschanlage gefahren. Papa hat dann auch noch noch Reifen gewechselt und das Auto von innen geputzt. Am Nachmittag sind wir mit dem Lastenrad zu einem witzigen Spielplatz in Köln Lövenich gefahren. Mama und ich saßen im Lastenrad und Papa hat uns gefahren. Das geht sehr gut, da Mama ja leicht wie eine Feder ist und wir gemeinsam unter 100 Kilo wiegen. Der Spielplatz war Mama und mir allerdings ein bisschen zu gefährlich. Papa fand es dagegen klasse.

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Gartenarbeiten

Ich werde gerade wahnsinnig, denn in meinem Zimmer ist die Batterie der Funkuhr leer und musste gewechselt werden. Ich habe also aktuell keine konkrete Uhrzeit in meinem Zimmer und daher terrorisiere ich meine Familie. Diese Uhr sucht seit 20 Minuten die neue Uhrzeit und ich kann daher nicht schlafen. Ich kann generell nicht gut schlafen, wenn ich die Uhrzeit nicht weiß, aber einschlafen, ohne meine Funkuhr: das geht gar nicht!

Den heutigen Tag haben wir sehr entspannt verbracht. Es war aber auch nicht langweilig und so war es in Summe ein sehr schönes Wochenende. Am Vormittag haben Mama und Papa um den Rasen im Garten gekümmert. Der Boden musste aufgelockert werden, jede Menge Steine mussten entfernt werden und anschließend musste Rasen gesäat werden. Ich habe währenddessen im Haus gespielt und ganz viel mit Lego gebaut. Außerdem hatte mein Schulranzen Geburtstag und ich habe alles für die Party vorbereitet. Später habe ich sogar noch ein eigenes Auto aus Matten gebaut.

Am Nachmittag ist Mama mit mir Fahrrad gefahren. Wir sind durch das Neubaugebiet gefahren und haben die Kuscheltiere im Lastenrad mitgenommen. Insgesamt sind wir 10 Kilometer gefahren, verrückt oder?

Dann haben wir den Film „Kevin alleine in New York“ geguckt und Papas leckeres Essen gegessen.

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Wieder auf dem Försterweg in der Sieg

Seit letzten Jahr sammele ich die Kinderstempel der Wanderwege in der Siegregion. Dies sind fünf Wanderwege zwischen vier und zehn Kilometern und mir fehlte nur noch ein Stempel. Dies war der Stempel des Bienenlehrpfads und dieser ist Teil des Försterweges. Vor einem Jahr waren Mama und ich auch sehr verwundert, dass es zwei verschiedene Stempelstellen am Bienenlehrpfad gibt: einen für den Kinderstempelpass und einen für den Erwachsenenpass. Aus diesem Grund mussten wir den Weg gestern noch einmal gehen.

Wir entschieden uns für die längere Variante mit 17 Kilometern und nahmen daher den Croozer mit. Der Försterweg war früher bestimmt ein sehr schöner Wanderweg. Mittlerweile sind aber so viele Bäume kaputt, dass man durch viele kahle und gerodete Stellen wandert. Ich kann den Weg daher nur bedingt empfehlen. Die Raststelle am Bienenlehrpfad ist dafür traumhaft und entschädigt dafür für all die kahlen Stellen.

Wir aßen dort unsere Brötchen, bewunderten den Kräutergarten und holten uns den Kinderstempel. Dies taten wir bereits im letzten Jahr im Lockdown und es fühlte sich ein bisschen wie ein Dejavu an.

Am späten Nachmittag fuhren wir nach Hause. Dort guckten wir den Film namens „Kevin alleine in New York“ und bestellten beim Pano Pommes und Gyros.

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Mamas seltsamer Infekt

Mama war ab Donnerstag undefinierbar krank. Sie bekam am Donnerstag Abend sehr schlimme Magenschmerzen und wir versuchten sogar über die 116117 einen Arzt anzurufen, nur nahm dort niemand ab!?!? Seltsam, da gibt es eine solche Nummer und niemand ist erreichbar. Ins Krankenhaus wollte Mama aber nicht fahren und so nahm sie starke Schmerzmittel, so dass die Bauchschmerzen etwas besser wurden. Am nächsten Tag hatte sie dafür schlimme Kopfschmerzen und die hielten auch noch am Samstag ganztägig an. Zusätzlich fühlte sie sich schlapp und lag nur im Bett. Selbstverständlich machte sie einen Coronatest, der war aber negativ und heute geht es ihr zum Glück wieder besser. Was auch immer es war, es war ein seltsamer Infekt. Papa und ich sind bisher verschont geblieben.

Ansonsten gibt es auch einige positive Nachrichten. So war ich letzte Woche beim Stadtamt und habe einen neuen Reisepass beantragt. Ich habe dabei gelernt, dass es mit Behörden nicht ganz einfach ist und man warten muss. Wir hatten natürlich einen Termin, aber das Computersystem hatte mich wohl nicht angemeldet. Zum Glück hatte Mama die Email ausgedruckt und es hat doch alles geklappt. In vier Wochen bekomme ich meinen neuen Pass.

Dann war ich mit Mama bei einem Lungenspezialisten in Aachen und habe einen Lungenfunktionstest gemacht. Dieser ist hervorragend ausgefallen. Ich habe sehr gute Lungenwerte und bin für meine Altersstufe auf einem sehr gutem Wert. Der Arzt geht daher davon aus, dass ich kein Asthma habe und auf keinen Fall ein Coronarisikopatient bin. Mein starker Husten bei Infekten bleibt weiter ein Rätsel, ist aber bisher nicht auf die Lunge gegangen und dadurch mit weniger Sorge zu sehen. Allergien habe ich ebenfalls keine und so hat der Arzt Mama noch einmal beruhigt. Das tat ihr sehr gut. Trotzdem soll ich erst einmal weiterhin das Medikament zum Inhalieren nehmen. Kommendes Jahr im Frühjahr werden wir es, wenn es so gut weitergeht, versuchen auszusetzen.

Eine weitere Neuigkeit ist, dass ich mit Papa gestern meinen Schulranzen gekauft habe. Oma und Opa aus Diepholz haben ihn für mich gekauft und leider konnten sie nicht mitkommen und ihn mit aussuchen. Ich habe mich für einen blauen Ranzen entschieden, der mitwächst und den man später in einen Rucksack umwandeln kann. Heute habe ich einen Spaziergang mit meinem Ranzen unternommen und außerdem spielen wir jetzt ständig Schule. Hier seht ihr ein Foto, und vielen Dank an meine Großeltern aus Diepholz!

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Ein ruhiger Ostermontag

Heute war das Wetter den gesamten Tag kalt und regnerisch. Erst am späten Nachmittag ließ sich die Sonne ein wenig blicken, vorher war es einfach nur ungemütlich. Daher blieben wir den gesamten Vormittag im Haus uns sortierten all mein Lego neu. Danach bauten wir alle Fahrzeuge nach den Plänen neu auf. Wir sind fast fertig geworden. Ich selbst baute das Feuerwehrauto ein weiteres Mal auf, Papa die Rakete und Mama den Campingbus. Wir waren allesamt gut beschäftigt und die meiste Zeit auf der Suche nach Spezialteilen.

Am Nachmittag gingen wir doch kurz vor die Tür, kamen aber in einen Graupelschauer. Außerdem war es windig. Daher eilten wir schnell wieder nach Hause und bauten weiter Lego. Später kam noch eine Familie und kaufte Jule, mein altes Fahrrad. Ich glaube, sie ist froh, dass sie nun wieder mehr gefahren wird. Wir haben sie fast zum Ausgangspreis verkauft. Total verrückt, aber zu Coronazeiten sind Fahrräder Gold wert.

Am Abend haben wir noch das Dschungelbuch geguckt. Das ist ein sehr witziger Film. Ich bin ganz begeistert und darf morgen weitergucken.

Morgen ist dann wieder Alltag und ich werde, trotz der steigenden Coronazahlen in den Kindergarten gehen. Papa und Mama müssen beide arbeiten.

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Erlebnisreiche Tage in Diepholz

Freitag fuhren wir zu meinen anderen Großeltern nach Diepholz. Ich hatte keinen Schnupfen mehr und außerdem waren unsere Schnelltests alle negativ. Oma und Opa hatten sich ebenfalls testen lassen und wir waren alle froh, Ostern wieder gemeinsam verbringen zu können. Dies ist ja in gewisser Weise eine Tradition. Zum Glück ist es von meinen einen Omas und Opas zu den anderen Omas und Opas nicht weit, man fährt nur eine Stunde mit dem Auto.

In Diepholz angekommen unternahmen wir am Nachmittag eine kleine Fahrradtour durch Diepholz. Selbstverständlich könnt ihr diese auf Koomot nachfahren. Der Spielplatz im Zentrum von Diepholz ist toll. Ich habe schon mehrfach davon auf meinem Blog berichtet. Es ist der Spielplatz, von dem Mama behauptet, es sei ihre Burg. Das stimmt aber nicht. Am Abend haben wir Chinesisch bestellt und Papa und ich holten es von dem netten Restaurant ab. Es war sehr lecker und Mama und Papa hatten danach auch keine Bauchschmerzen.

Am Samstag unternahmen wir bei gutem Wetter eine Radtour um den Dümmer. Dies kann ich nur empfehlen. Die Tour ist sehr abwechslungsreich und exakt 20 Kilometer lang. Immer wieder gibt es Aussichtspunkte und wir trafen viele Ornithologen. Nervig waren nur die vielen Fliegen. Außerdem darf man an einem Samstag und einem Feiertag bei Hüde nicht auf dem Deich Fahrrad fahren. Die Regel stand zwar nirgends, aber wir wurden mehrfach darauf hingewiesen. Passt also auf!

Am Sonntag kam dann morgens früh der Osterhase nach Diepholz. Warum er von Nienburg nach Diepholz drei Tage gebraucht hat, ist mir ein Rätsel. Aber er brachte wieder viele Geschenke und ich suchte dieses Mal sogar im Garten, da es trocken war. Ich habe zum Beispiel eine Kuscheldecke bekommen und eine neue Armbanduhr, bzw. es ist eine Smartwatch, mit der ich meine Kilometer und Schritte zählen kann. Abhören kann die Uhr mich allerdings nicht, und auch meinen Standort kann sie nicht sehen. Das ist mir wichtig! Der Osterhase aus Nienburg hatte mir Autostraßen vom Lego, ein Legoauto und eine große Legobauplatte geschenkt. Da passte es gut, dass ich in Diepholz auch noch ein Polizeiauto von Lego bekommen hatte.

Am Nachmittag unternahmen wir noch eine kleine Wanderung im Rehdener Moor. Mama war ganz begeistert, Papa gar nicht und ich noch weniger, aber ich musste auch aufs Klo, wollte aber erst zu Hause gehen. Im Anschluss daran fuhren wir zurück nach Frechen. Dort konnte ich dann endlich auf die Toilette gehen.

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Auf dem Coronaabstrich

Wir haben am Wochenende doch tatsächlich einmal ein Coronaschnelltestzentrum ausprobiert. Durch die neue Coronaverordnung kann man mittlerweile einmal in der Woche einen kostenlosen Coronaschnelltest machen lassen. Mathilde wollte bei uns im Haus bereits ein Schnelltestzentrum eröffnen, denn man bekommt wohl mehrere 1000 Euro Startgebühr, wenn man ein solches Zentrum eröffnet. Wir haben es ihr aber verboten, denn das Vertrauen in die ganze Sache wird bestimmt nicht erhöht, wenn eine Puppe plötzlich aus unserem Küchenfenster Abstriche nimmt.

Wir haben uns in Nienburg in einer Apotheke testen lassen. Die Apotheke hatte vor ihrem Gebäude einen Weihnachtsmarktstand aufgebaut und diesen zu einem Schnelltestzentrum umgerüstet. Man konnte es schon daran erkennen, dass einige Personen Schlange standen. Mama nannte das Gebäude daher Coronastrich. Das fanden alle lustig, aber ich habe den Witz nicht verstanden?

Wir haben dann ganz viele Dokumente ausfüllen müssen. Das war sehr verwirrend, denn wir haben andere Zettel wieder zurückbekommen. Zum Glück haben sie den Test bei mir im Hals gemacht, bei Mama, Papa und Oma in der Nase. Wir waren aber alle corona negativ und sind mit den neuen Zetteln erleichtert nach Hause gegangen. Leider habe ich keine Fotos gemacht, es wäre bestimmt eine Erinnerung wert. Aber ich vermute, es wird nicht mein letzter Coronatest sein.