Veröffentlicht in Silvester 2017, Urlaub

Willkommen 2018

Mein drittes Silvester und ich habe es verschlafen. Trotzdem war es ein toller Jahresabschluss. Wir haben gemeinsam Raclette gegessen und ich war geduldiger als im letzten Jahr. Dann haben Mama und Papa noch bis circa sieben Uhr mit mir gespielt. Außerdem haben wir ganz traditionell Dinner for One geguckt. Ein sehr seltsamer Film, denn der Mann ist – wie im letzten Jahr – ständig über den Tiger gestolpert. Mama hat wieder versucht, die alkoholischen Getränke aufzuzählen, die in diesem Film getrunken werden. Sie kann es sich aber nie merken und meint jedes Mal, dass Portwein getrunken wird. Ich nehme mir vor, ihr im nächsten Jahr zu helfen.

Anschließend sind Affe und ich schlafen gegangen und meine Eltern haben noch einmal Raclette gegessen und sie hatten wohl viel Durst, denn heute morgen habe ich viele leere Flaschen und Dosen im Müll gesehen. 

Um Null Uhr und kurz danach wurde zum Glück nur wenig geknallt und ich bin erst später aufgewacht, als alles ruhig war. Trotzdem habe ich Mama und Papa besucht und es war ganz schön eng zu dritt in diesem Bett. Aber schön war es auch, denn wir hatten Vollmond und so konnte ich den Mond über dem Meer sehen.

Heute morgen sind wir dann gegen sieben Uhr aufgestanden. Meine Eltern waren etwas seltsam und müde, aber bei Pfannkuchen und einem Strandspaziergang im Sonnenschein ging es ihnen schnell besser. Die Pfannkuchen funktionierten übrigens am Raclette nicht richtig, sie sind ständig angebacken. Ob wir uns dies für das nächste Neujahrsfrühstück merken können?

Die Wanderung am Strand war super. Ich hatte viel Spaß und bin gerannt wie ein Weltmeister. Mama hat mir gezeigt, sie man vor Wellen wegrennt und an einem Spielplatz waren wir auch noch. Somit war es ein toller Vormittag, aber wir haben auch Glück mit dem Wetter, denn eigentlich ist Regen vorhergesagt gewesen.

Gerade eben fuhr übrigens das größte Containerschiff der Welt an unserem Fenster vorbei. Mathilde war dies ein Selfie wert:

Bilder vom Strand:

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Tag 1 in Hoak von Holland

Ich habe hervorragend geschlafen, liebe Leser. Zwar ist mir mein Reisebett mittlerweile etwas zu klein geworden, aber noch geht es und ich rolle mich nachts auch gerne zusammen. Die ganze Nacht über wehte der Wind um das Haus, ab und zu wackelte es sogar etwas, aber das störte mich nicht.

Am Morgen frühstückten wir gemütlich und ich probierte das holländische Automüsli. Köstlich. Dann unternahmen wir bei Sonnenschein einen Strandspaziergang nach Hoak von Holland. Man kann direkt am Wasser entlang zur Stadt bummeln. Es war aber sehr, sehr windig. Trotzdem hat es Spaß gemacht. Hoak von Holland selbst ist nicht besonders spannend. Es gibt mehrere Restaurants, mehrere Geschäfte und eine kleine Innenstadt. Ich glaube, im Sommer ist dort mehr los.

Auf dem Rückweg spazierten wir durch die Dünen und entdeckten einen Wanderweg. Diesen wollen wir vielleicht morgen wandern. Ich hielt kurz Mittagsschlaf und am Nachmittag fuhren wir in die Markthalle von Rotterdam. Den Tipp hatten uns Oma und Opa aus Diepholz gegeben und es hat sich gelohnt. Wir bummelten durch die Geschäfte und Essensstände, außerdem waren wir in einem koreanischen Supermarkt. Papa hat sich dort Kimchi in der Dose gekauft. 

Nun sind wir wieder zu Hause und lassen den Nachmittag ausklingen. Es ist ja der letzte Tag im Jahr 2017 und ich wünsche euch, liebe Leser, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Vielen Dank, dass ihr mir und meinem Blog die Treue gehalten habt!

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Willkommen in Hoak von Holland

Ich mache wieder Urlaub und zwar in Südholland, an der Nordsee. Mama und Papa haben sich dieses Jahr für einen Landal Park an der Nordsee entschieden, da sie die letzten Jahre immer im Inland von Holland waren. Zur Erinnerung: Silvester 2016/2017 waren wir  über Silvester in Mamas Lieblingspark namens Duc de Brabant.

Nun sind wir in Hoak von Holland, in der Nähe von Rotterdam. Unser Haus liegt direkt am Meer und was besonderes toll ist, links von uns befindet sich die Ein-und Ausfahrt zum Hafen von Rotterdamm. Das ist fantastisch, wir können im Bett liegen und sehen riesige Schiffe, die an uns vorbeifahren. Mama hat sogar eine App entdeckt und kann uns Informationen zu dem jeweiligen Schiff gehen. Aber eigentlich brauche ich das gar nicht mehr, denn ich kann mittlerweile schon ein Containerschiff von einem Passagierschiff unterscheiden.

Aber zu unserer Abreise: Ich muss Mama und Papa wirklich einmal loben, denn sie werden immer routinierter was das Packen und Abfahren angeht. Mama und ich haben zum Beispiel am Freitag Elisabeth und Fabian besucht, so konnte Papa in Ruhe das Auto packen. Denn es musste Einiges mit, z.B. der Croozer, der Raclettegrill (unnötig) oder mein Babybett (sehr wichtig). 

Am Samstag frühstückten wir erst einmal gemütlich und fuhren gegen zehn Uhr los. Ich nutzte die Zeit für ein kleines Nickerchen und nach circa drei Stunden waren wir in Hoak von Holland. Traditionell besuchten wir den Albert Hein und kauften für 120 Euro ein!!! Keine Ahnung was meine Eltern alles einkaufen? Ich habe für mich Fruchtzwerge, Automüsli, Blaubeeren und eine Gurke eingekauft. Dank Bianca bin ich nämlich sehr routiniert, was das Einkaufen angeht. Ich kann Sachen auswählen, in den Wagen legen und zur Kasse fahren. Bezahlen kann ich leider noch nicht. 

Anschließend sind wir zu unserem Strandhaus gefahren. Papa musste alles ausladen und dem Gepäcktransport übergeben, da man nicht mit dem Auto bis zum Haus fahren konnten. Dummerweise hatten wir so viele Kleinigkeiten, dass wir den Croozer vollladen mussten und haben diesen dann zum Haus gefahren. Das sah wirklich witzig aus!

Im Haus angekommen, richteten wir uns erst einmal ein und ich guckte Netflix. Dann wollten Mama und Papa umbedingt einen Strandspaziergang machen und ich musste mit. Im Nachhinein war es aber ganz nett, denn es gibt einige Strandbars und überall Schiffe!

Am Abend war ich wirklich müde. Papa kochte noch leckere Nudeln für uns und dann ging ich ins Bett. Ich hatte ja keinen Mittagsschlaf gehalten.

Blick aus dem Schlafzimmer: