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Tipps für Landalparks 2020

Ich kann den Landalpark Duc de Brabant weiterhin wärmstens empfehlen. Es ist bereits mein vierter Aufenthalt in diesem Park, aber mir ist kein bisschen langweilig. Dieser Park ist einfach perfekt, wenn man Ruhe sucht und kein Interesse an viel Unterhaltung und Entertainment hat. Hier gibt es einfach nur nette Häuschen, in einer landschaftlich einsamen Umgebung. Mama bezeichnet diese immer als „trist und schön“ zugleich und das trifft es wirklich.

Dennoch darf man Brabant nicht unterschätzen. Wir haben nicht das erste Mal das Gefühl, dass die Menschen, die hier leben oder Urlaub machen, eher wohlhabend sind. Die Restaurants sind häufig sehr teuer und sehr gut eingerichtet. Opa aus Nienburg hat daher bereits vermutet, dass all die Europaparlamentarier hier ihren Rückzugsort haben. Dies könnte stimmen, denn Brüssel ist nicht weit entfernt.

Aber genug erzählt, hier die Tipps für den kommenden Urlaub:

Dieses Jahr konnten wir leider keines der netten Restaurants und Cafés besuchen. Dies fehlt wirklich ein wenig, denn der Bockenreyder ist wirklich ein Besuch wert. Dafür waren wir kein bisschen von unserem Landal Haus enttäuscht und fühlten uns, wie immer, sehr wohl. Jeden Abend besuchten wir die hauseigene Sauna und dieses Jahr schliefen wir auch endlich zu dritt unten. Im letzten Jahr schlief ich ja noch im Kinderbett und das befindet sich bei Landalhäusern leider immer oben.

Ganz wichtig: Wir haben dieses Mal Zahnpasta und die Netflix Fernbedienung vergessen. Papa konnte Netflix zum Glück mit seinem Handy bedienen. Dies war nicht ganz so schlimm. Die Sache mit der Zahnpasta war da schon ärgerlicher. Dafür dachten wir an eine Duschmatte, dies war ein Tipp vom letzten Jahr, und machte den Aufenthalt im Badezimmer angenehmer.

Mama und Papa waren noch begeisterter als sonst von all den vielen schönen Fahrradwegen und Fahrrad Möglichkeiten. Meine Eltern sind ja mittlerweile gestandene Radfahrer und Papa besitzt mittlerweile für jedes Gelände ein eigenes Rad. Mama fährt weiterhin mit Bulls über Stock und Stein, aber immerhin putzt sie ihn mittlerweile.

Fakt ist: Wir waren nicht das letzte Mal in Duc de Brabant und waren uns einmal wieder einig: Es war der perfekte Urlaub für triste Corona Tage!

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Tag 5 im Landalpark 2021: wir wandern und sortieren Lego

Ich bin sehr angetan von Lego. Noch bin ich unsicher, ob ich nach Plan bauen soll, oder kreativ. Eines steht fest: Mama baut definitiv nach Plan und Schema, und sie hat große Freude daran, Steine nach Farben und Formen zu sortieren. Ich habe sie daher sehr glücklich gemacht, sie zu bitten, mir all die Legosteine für den Campingbus herauszusuchen. Mir selbst machte es aber ebenso Freude und so war ich heute morgen auch gar nicht begeistert, als meine Eltern mich zu einer weiteren Wanderung zwangen. Ich wollte doch weiter Lego sortieren.

Aber gegen meine nervigen Eltern hatte ich keine Chance und so fuhren wir wieder in diese Heidelandschaft und unternahmen eine weitere sieben Kilometer lange Wanderung. Diese Wanderung war aber wirklich sehr nett. Sie führte durch viel Wald und die Luft war fantastisch. Es roch überall nach Laub, Tanne und Wald. Ich kenne mittlerweile auch sehr viele Pflanzen und Bäume. So kann ich eine Birke von einer Eiche unterscheiden und ich weiß, dass Fliegenpilze giftig sind.

Den Nachmittag verbrachten wir wie immer. Wir saunierten, malten und sortierten fleißig weiter Lego. Am Abend bauten Papa und ich dann den Campingbus auf.

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Tag 3 im Landalpark 2020: es ist Silvester

Ursprünglich sollte es heute den ganzen Tag regnen. Daher hatten wir auch keinen Ausflug geplant. Allerdings schien am Morgen die Sonne und es sah so gar nicht nach Regen aus. Wir ließen uns trotzdem Zeit mit dem Aufstehen und frühstückten gemütlich. Mama bereitete Pfannkuchen auf dem Raclette vor. Dabei passierte mir ein schlimmes Unglück: ich fasste den Heizstrahler des Grilles mit dem Finger an und verbrannte mir den Zeigefinger. Es gab sofort eine Brandblase und auch die Kühlung lindert den Schmerz nicht wirklich. Mama und Papa gaben mir dann Schmerzhaft und nach einiger Zeit wirkte dieser zum Glück. So konnten wir doch gemeinsam nach Hilvarenbeek fahren, um für Silvester einzukaufen.

Den restlichen Tag verbrachten wir in der Ferienwohnung oder in der näheren Umgebung. Mama und Papa unternahmen bei bestem Wetter Rennradtouren. Mama kam allerdings richtig schmutzig wieder und musste danach erst einmal Bulls putzen. Keine Ahnung, wo sie sich herumgetrieben hatte. Papa und ich unternahmen noch eine kleine Radtour durch den Landalpark und besuchten den Spielplatz. Wir blieben allerdings sauber…

Am Abend saunierten wir fleißig und aßen gemeinsam Raclette. Natürlich schauten wir auch Diner for One und einen interessanten Film namens „Kevin allein zu Haus“. Gegen halb neun ging ich dann ins Bett, aber Mama und Papa versprachen mir, mich gegen kurz vor 24 Uhr zu wecken. Dies taten sie auch und so feierten wir gemeinsam, wenn auch etwas müde, ins neue Jahr. Ganz ruhig und entspannt war es. Es gab keine Knaller, es war nicht besonders hell, wir tanzten einfach nur ein wenig durch die Wohnung und stießen mit Sekt und Wasser an. Dann gingen wir schlafen. Wir begrüßten das neue Jahr daher mit einem Besuch in unserem gemütlichem Bett.

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Tag 2 im Landal Park 2020

Heute morgen schliefen wir bis halb neun. Papa hatte zwar um acht Uhr den Wecker gestellt, aber wir ignorieren ihn und standen erst eine halbe Stunde später auf.

Wir frühstückten in aller Ruhe und Mama und Papa besuchten noch den Whirlpool. Dann fuhren wir mit dem Auto in ein weiteres Naherholungsgebiet in der Nähe. Es heißt „De Kempte“ und befindet sich in der Nähe des anderen Landalparks. Dort gibt es mehrere ausgeschilderte Wanderwege durch eine Heidelandschaft. Wir wanderten die lila Route und durchliefen eine sehr schöne Heidelandschaft. Da wir den Heidschnuckenweg gewandert waren, kam uns die Landschaft sehr bekannt vor. Dennoch gefiel uns der Weg sehr gut und ich lief die ganzen sieben Kilometer selbst. Wir hatten zwar den Croozer mitgenommen, aber ich fühlte mich fit und schaffte es tatsächlich.

Am Nachmittag fuhren Mama und Papa noch abwechselnd mit ihren Rädern und ich blieb zu Hause. Wir saunierten mehrmals, Mama puzzelte weiterhin und ich spielte mit Papa Lego oder wir bauten an unserer Rakete. Am Abend kochte Papa übrigens Spätzle mit brauner Soße. Lecker, lecker.

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Tag 1 im Landalpark 2020

Heute morgen schliefen wir bis halb acht. Dadurch dass unser Park von Wald umgegeben ist, ist es morgens immer sehr lange dunkel. Mama sprang gleich in den Pool und dann unter die Dusche. Der Nachteil an dem Pool ist nämlich der hohe Chlorgehalt.

Wir frühstücken in aller Ruhe und unternahmen dann unser klassische Landalwanderung vom letzten Jahr. Wir liefen also Mamas Route aus dem letzten Jahr über Koomot. Wir schafften es übrigens trotzdem uns zu verlaufen.

Die Tour ist auch beim zweiten Mal perfekt. Sie führt anfangs an einem kleinem Bach entlang durch den Wald und führt direkt zu dem Restaurant Bockenreyder. Leider hat dies durch Corona zu. Wir machten dort trotzdem eine Rast und aßen gekauften Kuchen und tranken Zwergenbier und Tee. Trotzdem war es kurzzeitig doof, dass das Restaurant zu hatte. Irgendwie gehört das Einkehren zum Wandern dazu.

Anschließend liefen wir die Hauptwanderroute weiter. Hier gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, unter anderem einen Aussichtsturm. Mama traut sich dort aber nie hoch und wir hatten auch kein Kleingeld mit.

Nach zehn Kilometern erreichten wir wieder unser Ferienhaus. Ich selbst wanderte fünf bis sechs Kilometer, war aber nicht müde. Den Nachmittag verbrachten wir sehr gemütlich. Wir gingen in die Sauna und Papa und ich bauten Lego, während Mama puzzelte. Ich baute mein Lego Feuerwehrauto übrigens ganz alleine auf. Dies dauerte bestimmt zwei Stunden, hat aber großen Spaß gemacht.

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Ankunft im Landalpark

Unser Urlaub hat doch tatsächlich begonnen. Wie immer haben wir bis zum letzten Augenblick gezittert und ich kann mich noch daran erinnern, wie wir das Haus im März und mitten im Lockdown gebucht hatten. Mama meinte damals etwas naiv, Corona sei dann schon längst vorbei.

Leider ist dies nicht der Fall, aber zum Glück sind die niederländischen Parks geöffnet. Das gleiche gilt für die Grenze. Allerdings fiel uns auf der Hinfahrt doch auf, dass sehr wenige deutsche Autos unterwegs waren. Dies änderte sich auch in den Niederlande nicht. Wir fuhren trotzdem zuerst zu Albert Hein und kauften für die komplette Woche ein. Ich verschweige daher auch, wie viel Geld wir ausgegeben haben. Aber es kommt immer Einiges zusammen. Mama liebt das belgische Zwergenbier, Papa die vielen Brotaufstriche und ich die riesigen Chipstüten.

Anschließend fuhren wir sehr routiniert in unseren Ferienpark. Dort mussten wir noch kurz warten und konnten dann um 15 Uhr unser Haus mit der Nummer 62 beziehen. Wir kennen uns mittlerweile im dem Park sehr gut aus. Schließlich sind Mama und ich das vierte Mal in diesem Landalpark und Papa das dritte Mal. Witzigerweise sind wir jedes Mal in einem anderem Haus, aber sie sehen ja immer gleich aus.

Wir packten dann alles aus, und es war so viel. Ihr könnt es euch gar nicht vorstellen. Mama brachte zwei Puzzle mit, Papa eine riesige Lego Rakete und ich gleich meine ganze Legokiste. Dann kamen noch all die Handtücher, die Bettwäsche, die Kuscheltiere, die Einkäufe und natürliche unsere Koffer hinzu. Wir brauchten daher bestimmt eineinhalb Stunden zum Ausräumen und Einräumen. Ich half natürlich fleißig mit.

Am späten Nachmittag probierten wir gleich die Sauna und den Whirlpool aus. Den Whirlpool meide ich weiterhin. Er ist mir zu warm. Dafür genieße ich die Sauna sehr und bleibe mittlerweile auch schon sieben Minuten dort.

Am Abend kochte Papa eine leckere Poke mit Mango, Reis und Fisch. Das passte sehr gut zur Sauna. Anschließend ging ich schlafen und Mama und Papa saunierten wohl noch ausgiebig.

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Etappe 6: Bispingen nach Soltau, 22 Kilometer

Unsere letzte Etappe lag vor uns. Diese hatte es noch einmal in sich, allerdings nur von der Länge her, die Steigungen hatten merklich abgenommen. Trotzdem stärkten wir uns erst einmal bei unserer netten Gastgeberin. Wir essen wirklich die doppelte Menge. So aß ich ein komplettes Brötchen mit Salami und anschließend noch ein Müsli. Günstige Frühstücksgäste sind wir gerade nicht.

Die Etappe begann dann in Bispingen. Angeblich ein beschaulicher kleiner Heideort. Wir fanden es einfach nur laut, denn die Hauptstraße führte genau durch die Innenstadt. Zum Glück verließen wir Bispingen bald und wanderten dann durch viel Wald. Nach vier Kilometer erreichten wir einen spannenden Waldspielplatz. Dort rutschte ich eine riesige Rutsche hinunter. Es war allerdings alles nass und mit meiner Matschhose bekam ich daher richtig Tempo. Ich hatte daher Glück, dass ich nur auf den Po plumpste.

Wir wanderten weiter durch einsame Waldwege. Papa hatte ganz schön zu schleppen. Die Wege waren nämlich sehr eng und häufig auch sehr sandig. Mama kann da leider nicht helfen. Sie hat immer seltsame Knieschmerzen, die sich beim Croozer schieben stets eigenartig verschlimmern.

Gegen Mittag machten wir eine lange Rast in der einsamen Heide. Wir aßen eine leckere Buchstabensuppe und genossen den Ausblick auf die Heide. Später ging es weiter in Richtung Heidepark. Dort erkundigten wir uns nach einem möglichen Eintritt. Denn aktuell planen wir morgen noch einen Besuch im Heidepark. Alle sind sich nämlich einig. Ich habe mir einen Theodor Tag wirklich verdient. Zusätzlich erscheint uns der Heidepark als ziemlich coronasicher. Die Attraktionen sind ja alle draußen.

Vom Heidepark wanderten wir die letzten sieben Kilometer nach Soltau. Ein letztes Mal genossen wir die frische Waldluft, die Ruhe und eine gewisse Sorglosigkeit. Vielleicht sollten wir einfach bis nächstes Jahr weiter wandern und so Corona entfliehen?

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel und nutzten erst einmal die Badewanne. Ich badete gemeinsam mit Papa und wir unterhielten uns sehr lange im warmen Wasser. Mama faulenzte währenddessen vor dem Fernseher. Zum Abschluss gingen wir in das Steakhaus, direkt in unserem Hotel. Wir haben alle schwere Beine und ich fiel beinahe vom Stuhl, so müde war ich. Aber ich bin heute auch sechs oder sieben Kilometer selbst gewandert.

Wir haben nicht eine Heidschnucke gesehen, aber dafür welche gegessen!
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Etappe 5: Niederhavenbeck nach Bispingen 16,8 Kilometer

Das Highlight zuerst: ich habe heute meinen sechsten Stempel auf dem Wanderpass bekommen und mir damit einen bronzenen Anstecker verdient. Die Frau in der Tourismuszentrale hat mir sogar noch eine Urkunde ausgedruckt. Ich bin so stolz und habe mir den Anstecker auch gleich an meinen Rucksack gepinnt. Mama hat jetzt schon zwei Anstecker an ihrem Rucksack, der Pin vom Malerweg klebt dort nämlich schon.

Aber zurück auf Anfang : wir schliefen hervorragend und vor allem bis acht Uhr. Aber in Niederhavenbeck ist ja auch nix los und daher wird man auch nicht durch störende Geräusche geweckt. Wir frühstückten in der urigen Pension und wurden von der freundlichen Besitzerin hervorragend bedient. Danach räumten wir in der Wohnung noch auf und wanderten dann durch die Heide zurück in die Zivilisation.

Dies merkte man der Wanderung auch an. Zu Beginn liefen wir noch durch die einsame Heide, später wurde es dann unruhiger und wir durchquerten mehrere Orte und die Autobahn. Dennoch blieb die Strecke nett und kurz vor Bispingen gab es auch noch einmal eine nette Heidelandschaft.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unsere kleine Pension, am Rande vom Bispingen. Diese hat sehr strenge Coronaregeln und wir haben Glück, dass der Rhein Erft Kreis weiterhin unter dem Wert liegt. Das Zimmer selbst ist sehr rustikal eingerichtet, aber es reicht vollkommen. Wir duschten, entspannten vor dem Fernseher und gingen dann noch ein wenig durch die Innenstadt von Bispingen. Später aßen wir im Heidegrill. Die Portionen waren aber wieder zu klein!

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Etappe 4: von Undeloh nach Niederhavenbeck

Heute wanderten wir weiter durch die einsame Heide. Sowohl Undeloh als auch Niederhavenbeck sind kleine und geschützte Dörfer inmitten der Lüneburger Heide, in Niederhavenbeck leben sogar nur 33 Menschen. Wir sind daher ziemlich coronasicher, da wir kaum Menschen begegnen.

Zusätzlich stehen wir weiterhin sehr früh auf. So waren wir heute morgen die ersten und auch die einzigen am Frühstücksbuffet. Auch später, als wir durch die Heide wanderten, begegneten wir kaum einer Person.

Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Wanderteam und alle haben ihre Rolle in der Gruppe gefunden. Am Anfang der Wanderung laufe ich selbst und spiele lustige Spiele mit Mama. Wir spielen dann, dass wir Züge sind oder ich bin ein wildes Gespenst und Mama muss mich fangen. Nach zwei oder drei Kilometern werde ich müde und setze mich in meinen Croozer. Dort male ich, löse Rätsel aus meinem Labyrinthbuch oder male mit meinem Malprogramm auf dem Tablet. Mama und Papa planen dann meistens die nächsten Tage oder reden über langweilige Erwachsenenthemen. Später steige ich dann wieder aus und wandere weiter.

Heute war übrigens unsere Tour nicht wirklich lang. Wir erreichten gegen Mittag ein weiteres kleines Heidedorf und Mama und ich stifteten dort richtig Verwirrung, da wir den Wanderstempel haben wollten. Irgendwie betraten wir dabei ständig falsche Räume und Häuser : aber die Heidehäuser sehen auch alle gleich aus.

Wir speisten in der Milchbar, eine Art Restaurant, welches von EU Fördermitteln gebaut wurde und wanderten dann weiter auf den Wilseder Berg. Diesen hatte Mathilde erobert, aber er war nicht wirklich hoch und daher besiegten wir Mathilde und holten uns den Berg zurück. Allerdings fragen wir uns, wie Oma und Opa aus Nienburg mit ihren Fahrrädern auf diesen Berg gekommen sind? Der Weg ist nämlich ziemlich sandig und fahrradunfreundlich. Beim Abstieg trafen wir auf zwei sehr nette Fahrradfahrer. Überhaupt scheinen viele Menschen an unserer Tour interessiert zu sein, denn wir treffen kaum Wanderer, welche mehrtägige Wanderungen unternehmen. So kommt man immer schnell ins Gespräch und ich lasse mich dabei immer fleißig bewundern. Letztendlich kann ich es aber gar nicht oft genug wiederholen: solche Wanderungen sind einfach nur toll für uns Kinder. Man ist wirklich die gesamte Zeit mit seinen Eltern zusammen und genießt die Natur. Was gibt es Besseres? Daher bin ich auch ganz begeistert von diesem Urlaub und möchte umbedingt weiterwandern.

In Niederhavenbeck fanden wir sehr schnell unsere Ferienwohnung. Dies war aber auch nicht schwer, denn in Niederhavenbeck gibt es nur drei Häuser. Unsere Ferienwohnung ist riesig und etwas in die Jahre gekommen. Leider ist sie etwas staubig, daher hat Papa Beschwerden. Seine Nase ist zu. Dennoch hat er lecker für uns gekocht. Es gab Gespenstersuppe und ein Reisgericht. Wir hatten bereits vorgestern eingekauft und freuen uns nun, dass der Croozer wieder leichter wird.

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Wir wandern den Heidschnuckenwanderweg

Was haben wir gezittert, dass wir in den Urlaub fahren können. Aber vermutlich geht es gerade allen so. Das Corona Jahr ist einfach nur furchtbar. Nix kann man planen und ständig ändern sich alle Pläne. Zum Glück sind wir aber weiterhin gesund, dies ist ja das allerwichtigste.

Mama hatte die letzten Tage in der Anstalt gut überstanden und stand auch nicht wieder unter Quarantäne. Ich selbst ging am Freitag noch in den Kindergarten und besuchte am Samstag noch einen Kindergeburtstag. Ich traute mich das erste Mal ganz alleine auf eine solche Feier und hatte auch jede Menge Spaß. Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Auto nach Hamburg und checkten in ein total verrücktes Hotel ein. Es war einigermaßen sauber, wenn man keine Betten verschiebt. Als mein Tipp: verschiebt keine Betten in Hotels. Wir fanden nämlich Chips und jede Menge Staub. Papa bedeckte den Staub dann mit einem Handtuch.

Die Nacht war ziemlich laut. Wir hatten das Gefühl, in einem Zimmer mit Wänden aus Papier zu schlafen. Wir hörten wirklich jedes Wort und ärgerlichweise war es auch wirklich laut in der Nacht. Affe und Mathilde spotteten bereits und empfahlen uns ein teureres Hotel. Wir übernachteten nämlich für 60 Euro, für Hamburg vermutlich etwas zu günstig. Affe verließ das Hotel daher noch in der Nacht und übernachtete am Jungfernstieg. Aus diesem Grund konnten wir am nächsten Morgen auch erst so spät los, nämlich erst um neun Uhr. Affe hatte noch mondän gefrühstückt.