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Wir wandern den Wälderweg in der Sieg

Heute wanderten wir eine sehr schöne Wanderung an der Sieg. Es handelte sich um den 18 Kilometer langen Wäderweg, für den wir noch einen Stempel benötigen. Auf Grund der Länge nahmen wir den Croozer mit. Viel konnte ich aber nicht in ihm sitzen, denn es ging häufig bergauf und teilweise waren es auch Trampelpfade. Die Tour war sehr abwechslungsreich. Zu Beginn ging es über längere Zeit moderat bergauf und später wechselten sich Wälder und Wiesen ab. Zeitweise wanderten wir auch durch ein nettes Flusstal und immer wieder gab es nette Rastmöglichkeiten, zum Beispiel an einer Heilquelle. Leider sahen wir aber auch wieder viele Waldschäden. Teilweise liefen wir durch kahle Waldhänge.

Das Wetter war ebenfalls sehr angenehm. Noch immer ist es kalt , aber die Sonne schien durchgehend und so genossen wir unsere erste richtige Frühjahrswanderung. Außerdem haben Oma und Opa aus Diepholz noch auch einen Impftermin. Das hebt die Laune noch mehr!

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Siegwanderung: Der Mäanderweg

Wir sammeln weiter fleißig Stempel auf unseren Wanderungen an der Sieg. Ich habe jetzt alle sechs Kinderwanderstempel geschafft und hoffe auf einen weiteren Pin.

Selbstverständlich war ich wieder ohne Croozer unterwegs und ich bin heute sogar neun Kilometer gewandert. Dabei ging es ganz schön bergauf und bergab. Wir sind mittlerweile überzeugt davon, dass ich im Herbst den Heidschnuckenweg ohne Probleme mitwandern kann, wenn wir die Etappen halbieren. 10 bis 12 Kilometer sollte ich schaffen.

Aber zurück zur heutigen Tour, die wir uns umbedingt merken sollten. Vor allem für die Sommermonate. Wir starteten in Schladern und bestiegen die Burg Windeck. Dort wurden wir von Mathilde gefangen genommen und sie wollte Papa und mich braten. Wir schafften es aber zu fliehen und rannten bergab in den idyllischen Ort Altwindeck. In den Sommermonaten gibt es dort auch ein Museumsdorf. Mir ist das gleich aufgefallen, denn die Häuser sahen sehr alt aus. Wir machten eine lange Pause in der Sonne, bevor es wieder bergauf und dann sofort wieder bergab ging. Wir wanderten durch weitere kleine Dörfer, mal bergauf und Mal bergab. Der Weg war durchgehend beschildert und wir wanderten kaum auf Autostraßen. Ganz am Ende der Wanderung kamen wir zum Siegwasserfall. Papa und ich kletterten dort sogar auf den Steinen und ich holte mir einen nassen Fuß. Zum Glück war das Auto nicht mehr weit weg.

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Eifelwanderung Obermaubach

Heute haben wir eine sehr schöne und sehr empfehlenswerte Wanderung an der Talsperre in Obermaubauch unternommen. Die Talsperre ist viel kleiner als die Rurtalsperre, aber sie bietet, so haben wir heute herausgefunden, ebenso viele Wanderstrecken.

Heute wanderten wir eine 8 Kilometer lange Wanderung, welche Mama in einem Werbeflyer für die Nordeifel gefunden hatte. Wir starteten am Parkplatz Mausauel in Leversberg. Dies ist in der Nähe von Nideggen. Von dort wanderten wir erst abwärts zur Talsperre. Dort machten wir im Sonnenschein die erste Pause, denn wir waren ohne Croozer unterwegs, was bedeutete, dass ich die gesamte Strecke selbst wanderte. An der Talsperre sah ich eine Fischtreppe. Mama und Papa erklärten mir, dass sie für die Fische eingerichtet worden war, damit sie nicht die gefährliche Talsperre herunterrutschen müssen.

Anschließend wanderten wir an der Talsperre entlang und kamen zu einem netten Abenteuerspielplatz. Dort machten wir die zweite Pause. Die dritte Pause machten wir dann bei einer Kapelle, und diese stand natürlich auf einem Berg. Wir liefen daher wieder bergauf.

Nach der dritten Pause, die wir bei bestem Wetter an einer Picknickbank verbrachten, ging es auf dem Höhenwanderweg zurück zum Parkplatz.

Insgesamt ist es eine sehr abwechselungsreiche und schöne Wanderung. Ich muss sie mir daher merken, denn wir wollen sie wieder wandern. Rita, dir kann ich sie ebenfalls empfehlen. Nimm aber Totte nicht mit. Er hat sich heute mit Hüpfpferd getroffen und zu Hause Whiskey getrunken.

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Theodor Gedächnispfad 2021

Es ist Februar, die Sonne scheint und es ist Wochenende….das heißt, wir wandern den Theodor Gedächnispfad, und zwar zum sechsten Mal. Mama und Papa erinnern sich dann jedes Mal an meine Geburt, denn um diese zu beschleunigen, hatte Mama beschlossen, sich viel zu bewegen. Daher wanderten sie zwei Tage vor meiner Geburt diesen Weg – und als Erinnerung wandern wir ihn jährlich neu. Eine Wanderung, auf die wir uns jedes Jahr neu freuen. Leider konnten wir dieses Jahr wieder nicht in unserere Stsmmkneipe in Köln Mülheim gehen, und auch der Besuch bei Freddy Schilling oder Em Kölsche Boor mussten ausfallen. Nächstes Jahr muss es einfach klappen!

Wir starteten früh am Morgen und parkten das Auto an der Jugendherberge in Riehl. Leider hatte ich ein wenig Husten. Anscheinend habe ich aus dem Kindergarten einen Infekt eingeschleppt, aber bisher hält er sich in Grenzen. Ich habe kein Fieber, die Nase läuft auch nicht wirklich, ich huste eben, aber das kennen wir ja schon. Auf der Wanderung und an der frischen Luft wurde der Husten aber besser und ich rannte mit Papa erst einmal an der Rheinprommenade entlang, in Richtung Innenstadt.

Wir liefen dann über die Hollenzollernbrücke und ich war sehr an den Liebesschlössern und Zügen interessiert. Ich habe aktuell sehr viele Fragen an Mama und Papa und kann sie richtig ausfragen. Besonders interessieren mich Kameras, Alarmanlagen und Schranken. Mama behauptet, dass liege an meinem Kontrollwahn, aber das stimmt nicht. Ich interessiere mich auch für Logistiklager, das Mischen von Farben und für riesige Kettensägen, die an Hubschraubern hängen, und Bäume kürzen. Das haben wir nämlich heute morgen bei der Sendung mit der Maus gesehen. Mama hat sich danach vorgenommen, nie wieder Absperrungen auf Wanderwegen zu ignorieren. Ich kann das nur befürworten.

Aber zurück zu unserer Wanderung: es war wieder sehr schön, wenn auch sehr kalt. Insgesamt ist die Strecke übrigens 9 Kilometer lang. Im nächste. Jahr möchte ich sie dann ohne Croozer laufen!

Hier meine Routenplanung
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Wandern auf dem Künstlerweg

Heute unternahmen wir eine weitere Wanderung an der Sieg. Da die Tage dunkler werden, können wir nicht mehr so lange Wanderungen unternehmen. Außerdem fällt unser Croozer langsam auseinander. Papa musste ihn bereits mehrmals reparieren und flicken. Zum Glück gibt es an der Sieg auch mehrere Kinderwanderungen und daher durfte ich die heutige Wanderung planen.

Zur Auswahl stehen fünf kleinere Wanderungen. Bei jeder Wanderung gibt es einen eigenen Kinderstempel. Natürlich möchte ich alle Wanderungen laufen, denn dann bekomme ich einen weiteren Pin und eine weitere Urkunde.

Ich entschied mich für den Künstlerweg bei Herrchen. Dieser ist beinahe 6 Kilometer lang und am Weg gibt es viele Aufgaben zu lösen, die etwas mit Kunst zu tun haben.

Wir wanderten schon bald sehr steil den Hang hinauf und generell war die Wanderung eher steil und anstrengend. Gut, dass wir den Croozer nicht dabei hatten. Es war daher auch die erste Wanderung, bei der Papa nur einen Rucksack trug. Auf der Hälfte der Wanderung machten wir eine nette Pause an einem Aussichtspunkt. Leider konnten wir nix sehen, denn wir waren mitten in den Wolken. Das fand ich sehr faszinierend. Außerdem fanden wir noch ein Wanderschild vom Siegsteig Zubringer. Dieses behalten wir nun als Andenken und hängen es in unseren Garten.

Am Ende der Wanderung wurde ich etwas müde. Dennoch schaffte ich die sechs Kilometer ohne Probleme. Einen Stempel holte ich mir natürlich auch. Mittlerweile wissen wir ja, dass man für die Stempel einen eigenen Bleistift braucht.

Ausblick auf Herchen
Waldabenteuer auf dem Kinderwanderweg
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Auf dem Holzweg

Heute haben wir eine Ferienabschlusswanderung unternommen. Wir wanderten den 10 Kilometer langen Holzweg an der Sieg. Vermutlich wird es die letzte längere Wanderung in diesem Jahr sein, denn man fährt immer eine Stunde bis an die Sieg. Da ja heute die Zeit umgestellt wurde, ist es bald schon um 17 Uhr dunkel und daher müssen wir die wohl bald die Kilometer kürzen, oder aber im dunklem Wald wandern.

Zum Glück gibt es aber in unserem Wanderführerer auch mehrere kurze Touren. Wir planen diese im November, Dezember und Januar zu wandern, also dann wenn es dunkel, kalt und nass wird.

Die heutige Tour war übrigens ganz schön steil und matschig. Das hatten wir gar nicht so erwartet, aber wir waren ja auch vom Heidschnuckenweg sehr verwöhnt. Papa kam ganz schön ins Schwitzen und ich war gleichzeitig sehr genervt, da ich häufig aus meinem gemütlichen Croozer aussteigen musste. Aus diesem Grund kann ich die heutige Tour auch nur bedingt weiterempfehlen, denn sie war einfach zu Croozer unfreundlich. Landschaftlich war sie dafür sehr nett und mit 10 Kilometern hatte sie auch die richtige Länge.

Am Abend aßen wir übrigens Knödel mit Sauerkraut. Wir leiten daher den Winter ein. Es ist ja auch schon um 18 Uhr stockdunkel!

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Etappe 6: Bispingen nach Soltau, 22 Kilometer

Unsere letzte Etappe lag vor uns. Diese hatte es noch einmal in sich, allerdings nur von der Länge her, die Steigungen hatten merklich abgenommen. Trotzdem stärkten wir uns erst einmal bei unserer netten Gastgeberin. Wir essen wirklich die doppelte Menge. So aß ich ein komplettes Brötchen mit Salami und anschließend noch ein Müsli. Günstige Frühstücksgäste sind wir gerade nicht.

Die Etappe begann dann in Bispingen. Angeblich ein beschaulicher kleiner Heideort. Wir fanden es einfach nur laut, denn die Hauptstraße führte genau durch die Innenstadt. Zum Glück verließen wir Bispingen bald und wanderten dann durch viel Wald. Nach vier Kilometer erreichten wir einen spannenden Waldspielplatz. Dort rutschte ich eine riesige Rutsche hinunter. Es war allerdings alles nass und mit meiner Matschhose bekam ich daher richtig Tempo. Ich hatte daher Glück, dass ich nur auf den Po plumpste.

Wir wanderten weiter durch einsame Waldwege. Papa hatte ganz schön zu schleppen. Die Wege waren nämlich sehr eng und häufig auch sehr sandig. Mama kann da leider nicht helfen. Sie hat immer seltsame Knieschmerzen, die sich beim Croozer schieben stets eigenartig verschlimmern.

Gegen Mittag machten wir eine lange Rast in der einsamen Heide. Wir aßen eine leckere Buchstabensuppe und genossen den Ausblick auf die Heide. Später ging es weiter in Richtung Heidepark. Dort erkundigten wir uns nach einem möglichen Eintritt. Denn aktuell planen wir morgen noch einen Besuch im Heidepark. Alle sind sich nämlich einig. Ich habe mir einen Theodor Tag wirklich verdient. Zusätzlich erscheint uns der Heidepark als ziemlich coronasicher. Die Attraktionen sind ja alle draußen.

Vom Heidepark wanderten wir die letzten sieben Kilometer nach Soltau. Ein letztes Mal genossen wir die frische Waldluft, die Ruhe und eine gewisse Sorglosigkeit. Vielleicht sollten wir einfach bis nächstes Jahr weiter wandern und so Corona entfliehen?

Am späten Nachmittag erreichten wir unser Hotel und nutzten erst einmal die Badewanne. Ich badete gemeinsam mit Papa und wir unterhielten uns sehr lange im warmen Wasser. Mama faulenzte währenddessen vor dem Fernseher. Zum Abschluss gingen wir in das Steakhaus, direkt in unserem Hotel. Wir haben alle schwere Beine und ich fiel beinahe vom Stuhl, so müde war ich. Aber ich bin heute auch sechs oder sieben Kilometer selbst gewandert.

Wir haben nicht eine Heidschnucke gesehen, aber dafür welche gegessen!
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Etappe 5: Niederhavenbeck nach Bispingen 16,8 Kilometer

Das Highlight zuerst: ich habe heute meinen sechsten Stempel auf dem Wanderpass bekommen und mir damit einen bronzenen Anstecker verdient. Die Frau in der Tourismuszentrale hat mir sogar noch eine Urkunde ausgedruckt. Ich bin so stolz und habe mir den Anstecker auch gleich an meinen Rucksack gepinnt. Mama hat jetzt schon zwei Anstecker an ihrem Rucksack, der Pin vom Malerweg klebt dort nämlich schon.

Aber zurück auf Anfang : wir schliefen hervorragend und vor allem bis acht Uhr. Aber in Niederhavenbeck ist ja auch nix los und daher wird man auch nicht durch störende Geräusche geweckt. Wir frühstückten in der urigen Pension und wurden von der freundlichen Besitzerin hervorragend bedient. Danach räumten wir in der Wohnung noch auf und wanderten dann durch die Heide zurück in die Zivilisation.

Dies merkte man der Wanderung auch an. Zu Beginn liefen wir noch durch die einsame Heide, später wurde es dann unruhiger und wir durchquerten mehrere Orte und die Autobahn. Dennoch blieb die Strecke nett und kurz vor Bispingen gab es auch noch einmal eine nette Heidelandschaft.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unsere kleine Pension, am Rande vom Bispingen. Diese hat sehr strenge Coronaregeln und wir haben Glück, dass der Rhein Erft Kreis weiterhin unter dem Wert liegt. Das Zimmer selbst ist sehr rustikal eingerichtet, aber es reicht vollkommen. Wir duschten, entspannten vor dem Fernseher und gingen dann noch ein wenig durch die Innenstadt von Bispingen. Später aßen wir im Heidegrill. Die Portionen waren aber wieder zu klein!

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Etappe 4: von Undeloh nach Niederhavenbeck

Heute wanderten wir weiter durch die einsame Heide. Sowohl Undeloh als auch Niederhavenbeck sind kleine und geschützte Dörfer inmitten der Lüneburger Heide, in Niederhavenbeck leben sogar nur 33 Menschen. Wir sind daher ziemlich coronasicher, da wir kaum Menschen begegnen.

Zusätzlich stehen wir weiterhin sehr früh auf. So waren wir heute morgen die ersten und auch die einzigen am Frühstücksbuffet. Auch später, als wir durch die Heide wanderten, begegneten wir kaum einer Person.

Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Wanderteam und alle haben ihre Rolle in der Gruppe gefunden. Am Anfang der Wanderung laufe ich selbst und spiele lustige Spiele mit Mama. Wir spielen dann, dass wir Züge sind oder ich bin ein wildes Gespenst und Mama muss mich fangen. Nach zwei oder drei Kilometern werde ich müde und setze mich in meinen Croozer. Dort male ich, löse Rätsel aus meinem Labyrinthbuch oder male mit meinem Malprogramm auf dem Tablet. Mama und Papa planen dann meistens die nächsten Tage oder reden über langweilige Erwachsenenthemen. Später steige ich dann wieder aus und wandere weiter.

Heute war übrigens unsere Tour nicht wirklich lang. Wir erreichten gegen Mittag ein weiteres kleines Heidedorf und Mama und ich stifteten dort richtig Verwirrung, da wir den Wanderstempel haben wollten. Irgendwie betraten wir dabei ständig falsche Räume und Häuser : aber die Heidehäuser sehen auch alle gleich aus.

Wir speisten in der Milchbar, eine Art Restaurant, welches von EU Fördermitteln gebaut wurde und wanderten dann weiter auf den Wilseder Berg. Diesen hatte Mathilde erobert, aber er war nicht wirklich hoch und daher besiegten wir Mathilde und holten uns den Berg zurück. Allerdings fragen wir uns, wie Oma und Opa aus Nienburg mit ihren Fahrrädern auf diesen Berg gekommen sind? Der Weg ist nämlich ziemlich sandig und fahrradunfreundlich. Beim Abstieg trafen wir auf zwei sehr nette Fahrradfahrer. Überhaupt scheinen viele Menschen an unserer Tour interessiert zu sein, denn wir treffen kaum Wanderer, welche mehrtägige Wanderungen unternehmen. So kommt man immer schnell ins Gespräch und ich lasse mich dabei immer fleißig bewundern. Letztendlich kann ich es aber gar nicht oft genug wiederholen: solche Wanderungen sind einfach nur toll für uns Kinder. Man ist wirklich die gesamte Zeit mit seinen Eltern zusammen und genießt die Natur. Was gibt es Besseres? Daher bin ich auch ganz begeistert von diesem Urlaub und möchte umbedingt weiterwandern.

In Niederhavenbeck fanden wir sehr schnell unsere Ferienwohnung. Dies war aber auch nicht schwer, denn in Niederhavenbeck gibt es nur drei Häuser. Unsere Ferienwohnung ist riesig und etwas in die Jahre gekommen. Leider ist sie etwas staubig, daher hat Papa Beschwerden. Seine Nase ist zu. Dennoch hat er lecker für uns gekocht. Es gab Gespenstersuppe und ein Reisgericht. Wir hatten bereits vorgestern eingekauft und freuen uns nun, dass der Croozer wieder leichter wird.

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Eifelsteig Etappe 1: Kornelimünster nach Roetgen

Wir hatten eine sehr ruhige Nacht auf dem Campingplatz in Roetgen. Daher lohnt sich dieser Platz wirklich, denn es ist wirklich nix los. Perfekt für uns.

Wir standen daher auch früh auf und verließen den Platz auch schon um neun Uhr. Denn um 9:44 Uhr fuhr bereits der Wanderbus. Vorher besuchten wir noch einen Bäcker und die nette Bäckersfrau schmierte uns sogar noch Brötchen. Die Arme wurde dabei noch von einer Wespe gestochen.

Anschließend fuhren wir bei bestem Wetter mit dem Bus nach Kornelimünster. Dort startet der Eifelsteig und dafür, dass dort der Weg beginnt, war es eher unspektakulär. Dafür war die Strecke sehr lohnenswert. Sie bot eigentlich alles, was die Eifel bietet. Wir wanderten über Weiden und Felder, an Flüssen entlang und eine Zeitlang auch noch durch das Hohe Venn, also durch das Moor. Unterwegs machten wir in einer seltsamen Kneipe Pause. Der Wirt war chronisch überdreht und sprach ständig von der Banana-Republik Deutschland. Wir haben nicht so ganz verstanden, was sein Problem war, beschlossen aber nur ein Getränk zu uns zu nehmen und dann wieder zu gehen.

Gegen 16 Uhr waren wir wieder zu Hause. Ich badete erst einmal im Piratenbad mit viel Schaum und ließ sich mich anschließend lange von Mama fönen. Dies genieße ich noch immer sehr.