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Fiebertage

Es war sehr seltsam, denn Mitte der Woche bekam ich spät abends plötzlich hohes Fieber. Papa fiel dies auf, da ich rote Wangen hatte und sehr heiß war. Als er die Temperatur maß hatte ich auch über 39 Grad Fieber. Davon wachte ich auf und war anschließend sehr gesprächig. Ich kannte das Symptom Fieber gar nicht und erläuterte daher sehr ausführlich und sehr lange wie es mir ging und wie Fieber sich anfühlte.

Die Nacht verlief trotz des Fiebers ruhig. Mama musste am nächsten Morgen ins mündliche Abitur, daher passte Papa auf mich auf. Da ich aber auch den kompletten Vormittag fieberte, konnte er trotzdem arbeiten und an Videokonferenzen teilnehmen. Am Nachmittag ging es mir wieder gut. Ich hatte mich gesund geschlafen und verbrachte den Nachmittag beinahe gesund mit Mama.

Etwas verrückt war es, dass ich mich am kommenden Tag noch zwei Mal übergab. Fieber hatte ich aber keines mehr. Ich blieb natürlich trotzdem zu Hause und Mama passte auf mich auf. Meine Eltern sind mittlerweile wirklich Profis bei Kinderkranktagen.

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Wir wandern den Dörferweg an der Sieg

Es war immer noch regnerisch und am frühen Morgen schüttete es sogar. Dennoch unternahmen wir eine Wanderung an der Sieg, einfach damit uns nicht die Decke auf den Kopf fällt. Wir packten alles an Regensachen ein, was wir besitzen. Mittlerweile ist dies eine ganz schöne Menge und vor allem ich bin sehr gut ausgerüstet. Als wir aber in Eitdorf ankamen regnete es nicht mehr und kurze Zeit später schien sogar die Sonne. Wir zogen daher unsere komplette Regenrüstung wieder aus und wanderten durch die Sonne.

Den Dörferweg kannten wir bereits aus dem letzten Jahr, dort hatten wir uns mehrmals verlaufen und außerdem hatten wir den Stempel nicht gefunden. Dieses Jahr verliefen wir uns nur einmal und den Stempel fanden wir auf Anhieb. Mittlerweile haben wir auch schon 15 Stempel. Uns fehlen nur noch fünf Stempel, dann bekommen Mama und Papa ebenfalls ihre Pins und ihre Urkunde.

Die Tour war sehr nett, am Ende läuft man leider länger an einer Straße entlang, aber dafür endet die Tour an einem Spielplatz. Und wisst ihr was? Kaum waren wir wieder am Auto begann es zu regnen – und wie es regnete.

Ein weiteres Highlight folgte dann zu Hause. Mama und Papa luden mich auf einen leckeren Mc Flurry ein. Köstlich! Ich kannte dieses Eis von Mc Donalds noch nicht…

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Ein entspannter Samstag zu Hause

Das Wetter ist weiterhin sehr regnerisch. Für die Natur und unseren Rasen ist dies gut, aber trotzdem nervt es. Man kann so gar nichts machen, was natürlich auch an Corona liegt. Früher wären wir in ein Museum gegangen, in die Stadtbibliothek gefahren oder hätten eine Sauna besucht, so sitzt man nur zu Hause, und das auch noch an einem verlängertem Wochenende!

Wir machten trotzdem das Beste daraus, nämlich einen Theodortag. Ich durfte mir viele Sachen wünschen und so bauten Mama und Papa am Vormittag mit mir eine eigene Stadt. Wir nutzten Kapla, Lego und Playmobil. Es ist toll mit Mama und Papa gemeinsam zu spielen und zu bauen und wir waren auch schwer damit beschäftigt alles aufzubauen. Anschließend räumten Mama und Papa auf. Sie putzten, wuschen Wäsche und reinigten den ekligen Pumpensumpf. Das ist ein Behälter im Keller, der zwei Mal im Jahr gereinigt werden muss. Mama und Papa schieben dies gerne vor sich her, aber Mathilde erinnert sie immer daran.

Am Nachmittag besuchte ich mit Mama den Königsdorfer Friedhof. Ich gehe sehr gerne auf Friedhöfe und gucke mir dort die Blumen und Gräber an. Später ging ich noch mit Papa zu Aldi und hatte mich dann auch genug bewegt. Am Abend guckten wir noch einen Film und malten gemeinsam.

Es war ein ruhiger aber schöner Samstag. Trotzdem hoffen wir, dass bald wieder Museen, Kinos, Restaurants, Bibliotheken und Schwimmbäder aufmachen. Es wird langsam öde, vor allem bei regnerischen Wetter.

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Radtour an der Zeche Zollverein

Wir sind große Fans der Industriekultur de Ruhrgebietes und daher unternahmen wir heute einen Ausflug zur Zeche Zollverein. Ich war anfangs Feuer und Flamme, denn Mama und Papa erzählten mir sehr viel über Aufzüge, Fordertürme und Bergwerke. Wir konnten auch direkt an der Zeche Zollverein parken, denn das gesamte Gelände ist kostenlos zugänglich und vor allem es ist riesig.

Mama hatte für uns eine 30 Kilometer lange Fahrradtour herausgesucht. Diese führte komplett auf autofreien Strecken entlang und war perfekt ausgebaut. Der einzige Nachteil: es waren viele Fahrradfahrer unterwegs. Man musste daher sehr aufpassen.

Trotzdem war die Strecke perfekt. Anfang fuhren wir über das Gelände der Zeche und wenig später fuhren wir auf einer alten Bahntrasse zum Rhein-Herne-Kanal. Dort trafen wir auf eine sichelförmige Brücke und auf jede Menge Rastmöglichkeiten. Leider hatten aber alle Buden zu und so konnten wir nirgends Pommes oder Bier bekommen. Doch vier nette Männer schenkten Mama und Papa ein Vatertagsbier. Ich genoss währenddessen Papas leckere Brötchen . Später erreichten wir den Nordsternpark in Gelsenkirchen. Dort sollte es einen tollen Spielplatz geben. Ich freute mich sehr darauf, doch dann mussten wir feststellen, dass er abgesperrt war. Mama regte dies furchtbar auf, denn überall waren Gruppen unterwegs, die gemütlich im Gras saßen, nur der Spielplatz durfte nicht genutzt werden. Wir ignorieren daher die Absperrungen und rutschten trotzdem. Ich hoffe, ihr versteht es nicht falsch, wir sind sehr vorsichtig, aber Spielplätze abzusperren während lauter Männer Vatertag feiern dürfen, leuchtet mir einfach nicht ein.

Die letzten 10 Kilometer waren sehr anstrengend für mich. Leider fehlt für den Follow Me, Papas Anhänger am Fahrrad, ein Adapter, so dass ich mich nicht ziehen lassen kann. Papa hat aber ein Ersatzteil bestellt und so hoffen wir, dass es bald ankommt.

Nach 30 Kilometern auf einer tollen Strecke fuhren wir mit dem Auto nach Gladbeck und aßen dort bei unserem früheren Stammdönerladen, in Erinnerung an Uroma. Der Besitzer konnte sich sogar noch an uns erinnern!

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Eine Radtour nach Sürth

Heute war es endlich einmal sonnig und warm. Papa und ich standen früh auf und überraschten Mama mit Kaffee und Brötchen. Außerdem schenkte ich ihr einen kleinen Marienkäfer als Schlüsselanhänger. Es ist ja Muttertag. Mama hat sich auch sehr gefreut.

Den Vormittag verbrachten wir in unserem Garten. Es sieht noch immer etwas chaotisch auf unserem Rasen aus, aber wir hoffen, dass die Rasensaat bald anwächst. Wir blieben daher auf der Terrasse und bastelten ein Weltraumplakat. Ich zeigte Mama wie man eine Rakete und eine Raumstation malt. Später spielte ich noch in meinem Sandkasten.

Am frühen Nachmittag fuhren wir mit unseren Pedelacs bis nach Köln Sürth. Dies sind über 20 Kilometer. Es war angenehm warm und die Strecke führte fast durchgehend durch den Kölner Stadtwald. Ab und zu fuhren Mama und Papa aber falsch und wir mussten umdrehen. Dies ist mit Romy gar nicht so leicht!! In Kön Sürth holten wir bei Mamas Kollegen die Abiturklausuren ab. Im letzten Jahr war es umgekehrt und Mama hatte sie ihm gebracht. Verrückt, denn damals hatten beide davon gesprochen, dass es im Jahr 2021 anders sein würde.

Wir machten noch einen Abstecher zum Forstbotanischen Garten und besuchten dort den Spielplatz. Dieses Mal verletzte ich mich nicht am Arm und am Abend fiel ich dann müde ins Bett. Seltsam, ich hatte doch nur im Lastenrad gesessen?

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Wir räumen die Garage auf

Seit Corona räumen wir ständig um und auf. Dies wird mir vermutlich in Erinnerung bleiben, denn seit einem Jahr sind wir dauerhaft damit beschäftigt Möbel von oben nach unten zu schleppen oder irgendetwas umzubauen oder abzubauen.

Letztes Wochenende hatten wir von Oma und Opa aus Nienburg Kellerregale mitgenommen und heute haben Mama und Papa sie aufgebaut und in unsere Garage gestellt. Dort sah es sehr chaotisch aus und jetzt herrscht endlich Ordnung. Wir haben nun Regalfächer für unsere Gartengeräte, für unsere Wanderausrüstung und für unsere Campingausrüstung. Ich habe auch ein Regalfach bekommen. Dort lagert jetzt mein Sandspielzeug und mein Drachen.

Den Garten haben wir ebenfalls auf Vordermann gebracht. Ich war mit Mama im Baummarkt und habe Tomaten, Erdbeeren, Himbeeren und Kresse gekauft. Ich gärtnere gerade mit großer Begeisterung und pflege fleißig meine Pflanzen. Außerdem habe ich heute einen Blumenladen eröffnet. Papa und ich haben Blumen gepflückt und sie sortiert. Anschließend waren sehr viele Kuscheltiere in meinem Blumenladen und haben eingekauft.

Eine weitere gute Nachricht gibt es auch: Mama und Papa werden am Mittwoch geimpft. Mama hatte ursprünglich einen Termin für kommenden Samstag, aber ihr HNO Arzt hat ihr nun einen Termin am Mittwoch angeboten, gemeinsam mit Papa. Das ist natürlich einfacher. Wieder eine Sache, die uns durch diese ganze Coronazeit begleitet: erst fehlt es an Beispiel Masken, Schnelltests oder Impfstoff und dann ist auf einmal alles im Überfluss oder gleich doppelt da. Jetzt hoffe ich, dass ich auch irgendwann geimpft werden kann. Vielleicht im Herbst?

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Besuch in Nienburg

Wir sind dieses Wochenende zu Oma und Opa aus Nienburg gefahren. Diese Fahrten sind immer ein wenig anstrengend, da wir fast vier Stunden Auto fahren, aber es hat sich gelohnt! Papa besuchte von Samstag auf Sonntag seinen Freund, den Förster. Er wohnt ganz in der Nähe von Oma und Opa. Mama und ich ließen uns währenddessen verwöhnen. Am Freitag gab es leckere Pizza, am Samstag leckeren Spargel und Opa holte sogar noch leckeres Eis. Außerdem unternahmen wir eine Radtour zum Waldspielplatz. Mama unternahm zusätzlich noch eine Rennradtour an die Weser. Sie hat die Strecke nun so optimiert, dass sie nur über Asphalt führt. Am Abend spielten wir noch Mahjongg. Mama und ich spielten gemeinsam und gewannen sogar zwei der drei Spiele.

Oma und Opa ziehen im Herbst übrigens um. Daher nehmen wir seit ein paar Besuchen immer irgendwelche Sachen mit. Hauptsächlich sind es Bücher aber dieses Mal haben wir auch noch Kellerregale für unsere Garage mitgenommen. Jetzt müssen wir diese nur wieder aufbauen.

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Wir wandern den Wälderweg in der Sieg

Heute wanderten wir eine sehr schöne Wanderung an der Sieg. Es handelte sich um den 18 Kilometer langen Wäderweg, für den wir noch einen Stempel benötigen. Auf Grund der Länge nahmen wir den Croozer mit. Viel konnte ich aber nicht in ihm sitzen, denn es ging häufig bergauf und teilweise waren es auch Trampelpfade. Die Tour war sehr abwechslungsreich. Zu Beginn ging es über längere Zeit moderat bergauf und später wechselten sich Wälder und Wiesen ab. Zeitweise wanderten wir auch durch ein nettes Flusstal und immer wieder gab es nette Rastmöglichkeiten, zum Beispiel an einer Heilquelle. Leider sahen wir aber auch wieder viele Waldschäden. Teilweise liefen wir durch kahle Waldhänge.

Das Wetter war ebenfalls sehr angenehm. Noch immer ist es kalt , aber die Sonne schien durchgehend und so genossen wir unsere erste richtige Frühjahrswanderung. Außerdem haben Oma und Opa aus Diepholz noch auch einen Impftermin. Das hebt die Laune noch mehr!

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Aufräumtag

Ich beginne mit Corona Neuigkeiten, damit ich mich später daran erinneren kann: denn Oma aus Nienburg ist als erste in unserer Familie gestern geimpft worden. Sie hat Astra Zeneca bekommen und hat heute grippeähnliche Symptome. Ansonsten geht es ihr gut. Jetzt hoffe ich, dass meine anderen Omas und Opas auch bald geimpft werden! Zusätzlich ist gestern endlich die Bundesnotbremse in Kraft getreten. Die Politiker haben wochenlang darüber gestritten und am Freitag, parallel zu Omas Impfung, wurde das Gesetz vom Bundespräsidenten unterschrieben. Es gilt daher und da der Rhein-Erft-Kreis einen Inzidenz von über 180 hat, schließen am Montag alle Schulen und die Kitas wechseln in die Notbetreuung. Zum Glück kann ich weiterhin in den Kindergarten gehen und meine Eltern haben auch schon alle Dokumente abgeben.

Außerdem bin ich an meiner Grundschule in Königsdorf angenommen worden. Ich gehe hier im Ort zur Schule. Einen OGS Platz habe ich ebenfalls bekommen. Mittlerweile freue ich mich auch sehr auf die Schule.

Am heutigen Tag waren wir sehr fleißig. Es ist ein bisschen wärmer geworden und daher haben wir die Überraschung auf unserer Terrasse aufgebaut. Dank der Holzterrasse kann man gut auf dem Boden sitzen und es wird über Mittag angenehm warm. Mama hat im gesamten Haus die Fenster geputzt und Papa und ich haben das Auto in die Waschanlage gefahren. Papa hat dann auch noch noch Reifen gewechselt und das Auto von innen geputzt. Am Nachmittag sind wir mit dem Lastenrad zu einem witzigen Spielplatz in Köln Lövenich gefahren. Mama und ich saßen im Lastenrad und Papa hat uns gefahren. Das geht sehr gut, da Mama ja leicht wie eine Feder ist und wir gemeinsam unter 100 Kilo wiegen. Der Spielplatz war Mama und mir allerdings ein bisschen zu gefährlich. Papa fand es dagegen klasse.

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Gartenarbeiten

Ich werde gerade wahnsinnig, denn in meinem Zimmer ist die Batterie der Funkuhr leer und musste gewechselt werden. Ich habe also aktuell keine konkrete Uhrzeit in meinem Zimmer und daher terrorisiere ich meine Familie. Diese Uhr sucht seit 20 Minuten die neue Uhrzeit und ich kann daher nicht schlafen. Ich kann generell nicht gut schlafen, wenn ich die Uhrzeit nicht weiß, aber einschlafen, ohne meine Funkuhr: das geht gar nicht!

Den heutigen Tag haben wir sehr entspannt verbracht. Es war aber auch nicht langweilig und so war es in Summe ein sehr schönes Wochenende. Am Vormittag haben Mama und Papa um den Rasen im Garten gekümmert. Der Boden musste aufgelockert werden, jede Menge Steine mussten entfernt werden und anschließend musste Rasen gesäat werden. Ich habe währenddessen im Haus gespielt und ganz viel mit Lego gebaut. Außerdem hatte mein Schulranzen Geburtstag und ich habe alles für die Party vorbereitet. Später habe ich sogar noch ein eigenes Auto aus Matten gebaut.

Am Nachmittag ist Mama mit mir Fahrrad gefahren. Wir sind durch das Neubaugebiet gefahren und haben die Kuscheltiere im Lastenrad mitgenommen. Insgesamt sind wir 10 Kilometer gefahren, verrückt oder?

Dann haben wir den Film „Kevin alleine in New York“ geguckt und Papas leckeres Essen gegessen.